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Neuer Weltrekord für Elektroautos: Über 500 Kilometer mit einer Akkuladung

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die fossilen Brennstoffe, sprich Benzin, Öl, Gas, etc, nicht für immer da sein werden. Seit Jahren arbeiten Forscher an energieeffizienten Möglichkeiten, weniger bis gar keine solchen Brennstoffe mehr zu brauchen.

Bei der letzte Woche veranstalteten "Go Green Challenge" in Australien stellte Simon Hackett mit seinem Tesla-Roadster einen neuen Weltrekord auf, nämlich mehr als 500 Kilometer mit einer Akkuladung zu fahren.

Um mit einer Ladung so eine Strecke zurückzulegen, mussten Fahrer und Beifahrer auf jegliche Art von Komfort vollständig verzichten.


WebReporter: TechBlog
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Energie, Weltrekord, Akkulaufzeit
Quelle: iptvblog.ip.funpic.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2009 14:52 Uhr von bug-me-not
 
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Solange das alles nur "Technik-Demos" sind ist es erstmal nur ne nette Spielerei. Bis man so was in Serie und für unter 20.000€ herstellen wird, ist es noch ein verdammt laaaaaaaaaaaaanger Weg...
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31.10.2009 16:38 Uhr von Joeiiii
 
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Toller Rekord, aber nicht toll genug.

Wenn das so schleppend weitergeht, dann wird das ewig und drei Tage nix werden. Was sind denn 500km? Die hab ich ratzfatz runtergefahren. Mit meinem Madza fahr ich dann zur Tankstelle, tanke 40-45 Liter Diesel (in ein paar Minuten) und bin wieder weg. Da komme ich mit einer Tankfüllung 800-900km. Bis so ein Akku vollständig geladen ist dauert es sicher einige Stunden und diese Zeit hat heute niemand.

Ein anderes Problem ist dann auch noch der erhöhte Energieverbrauch. Käme man völlig von Benzin und Diesel weg und JEDER hat ein Elektroauto.... woher nimmt man die viele Energie dafür? Das ist dann Sense mit dem Atomausstieg, denn dann baut man eher noch ein paar Kraftwerke.

Und wie das bei uns in Österreich laufen soll ist mir bisher auch noch schleierhaft. Es wird ja jetzt schon gejammert daß immer mehr Flüsse mit kraftwerken vollgebaut werden die Stück für Stück die unberührte Natur zerstören.

Alternative Antriebe (und Treibstoffe) haben IMMER auch eine negative Seite. Biodiesel, zB. aus Raps, ist auch eine tolle Sache, möchte man meinen. Daß die Geldgierig-Industrie dafür riesige Wälder abholzen läßt um das Zeugs anbauen zu können wird allzu gerne übersehen. Hauptsache es ist alles bio, dann ist die nicht mitdenkende Bevölkerung glücklich, alles voran die "Grünen" im Parlament.

Und daß dann so mancher Bauer seine bereits vorhandene Ackerfläche anders nutzt und dann statt Getreide auch Biosprit-Pflanzen anbaut ist dann auch egal. Wird eben das Getreide knapper und das Brot wird teurer.... darüber denkt kaum jemand nach.

Wie gesagt: Hauptsache bio !!!!
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31.10.2009 17:40 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Ich finde es klasse, dass an alternativen Antriebsvarianten geforscht wird. 500 Km sind schon eine ganze Menge. Man kann das Auto ja auch über Nacht aufladen und morgens mit einem frisch aufgeladenen Auto die Heimreise antreten. Vielleicht ist der nächste Schritt, dass man den Fahrtwind ausnutzt und das Auto während der Fahrt auflädt. Dann reichts vielleicht für 650 Km. Zusätzlich ließen sich Solarplatten auf dem Dach anbringen. Dann kommt man vielleicht sogar noch weiter.
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31.10.2009 19:32 Uhr von GLOTIS2006
 
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es gibt einen schönen dokufilm über das elektroauto von gm war das glaub ich damals und wie gm den wagen trotz guter absatzzahlen und absolut guter laufleistung vom markt genommen hat und zwar wirklich die besitzer der wagen gezwungen hat diese zurückzugeben...ich sag nur erpressung der OPEC...

wer googlet der findet
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31.10.2009 20:00 Uhr von NoGo
 
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Schon mal: an austauschbare Akkus gedacht? Wenn dein Strom zur neige geht, fährst du an die nächste Akkuaustauschstation kriegst in 3 Minuten einen neuen Akku, zahlt 3 Euro für den Strom im Akku und kannst weiter fahren.
500 Km mit einer Ladung sollten ausreichen, aber solange die Akkus dafür wie beim Tesla Roadster die Größe des Kofferraums einnehmen, kann man die weder schnell tauschen noch sind sie praktikabel oder effizient. Allein durch das Eigengewicht der Akkus wird eine größere Kapazität wieder ausgeglichen, weil das Auto mehr Saft zieht um sein hohes Gewicht ordentlich zu beschleunigen.
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31.10.2009 20:41 Uhr von JanWu
 
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@GLOTIS2006: So sieht das aus...von wegen Fortschritt, das ist totaler Pfusch, was die da treiben...maximal als Eierschaukeln zu bezeichnen.

In JEDEM Bereich werden Fortschritte in Rekordzeit gemacht...sei es bei PC-Prozessoren (alleine die letzten 3 Jahre sind ein Fortschritt, den man in 10 Jahren nicht hätte erwarten können), in der Waffentechnik oder irgendwas anderes...aber die Jungs mit ihren Elektroautos dümpeln seit Jahrzehnten da vor sich hin und bekommen nichts gescheites zustande!



[ nachträglich editiert von JanWu ]
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31.10.2009 20:44 Uhr von JanWu
 
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*hinzufüg* was natürlich daran liegt, dass sich da keine Firma reinhängt, die da richtig Geld beisteuert...würde ich mal sagen.
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01.11.2009 04:44 Uhr von hofn4rr
 
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diese batterien auf vier räder: wären mir zu teuer, und unnötig aufwendig.

http://www.openpr.de/...


tankkosten auf 100 km = 1,50 €

reichweite, benzinunterstützt = 800 km

ladedauer, kompressorunterstützt z.b. an einer speziellen station = 2 min

daheim mit eigenem kompressor = 4 stunden

http://www.rolf-keppler.de/...

schadstoff und feinstaubbelastung = 0

anschaffungspreis (beim franzosenmodell) = 3500 - 5000 €

>>Kontakte werden dem Franzosen auch zu Ratan Tata nachgesagt. Der mächtige Inder will unter anderem das billigste Auto der Welt produzieren.<<

zu wem auch sonst.


für uns natürlich viel zu günstig und damit für die industrie und dem ölkartell unprovitabel.

und der fiskus erst, wenn er auf einmal nur noch die luft besteuern kann =>
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01.11.2009 10:14 Uhr von Joeiiii
 
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@ NoGo: >>Schon mal an austauschbare Akkus gedacht? Wenn dein Strom zur neige geht, fährst du an die nächste Akkuaustauschstation kriegst in 3 Minuten einen neuen Akku, zahlt 3 Euro für den Strom im Akku und kannst weiter fahren.<<

Prinzipiell eine gute Idee, aber wie praktikabel ist das? Selbst wenn die Akkus mal klein und handlich sind, muß man dann auch erst mal so eine Akkutauschstation finden. Bisher kann man sich darauf verlassen, daß man an jeder Tankstelle geeigneten Treibstoff (Benzin und Diesel) bekommt.

Bei den Akkus müßte es dann auch so sein, daß man dann an jeder "Tankstelle" JEDEN Akku bekommt. Hierzu wäre es dann optimal wenn es keine verschiedenen Akkus gibt. Die Geschichte hat uns bisher gezeigt, daß es weder bei Fotoapparaten, Videokameras, Fernbedienungen, Akkuschrauber...usw mit gleichen Akkus funktioniert hat. Gerade bei Werkzeugen gibt es oft spezielle Akkus die nur für ein bestimmtes Gerät verwendet werden können.

Ein weiteres Problem wäre dann auch die Menge an Akkus. Bei einer kleinen Dorftankstelle wo am Tag vielleicht 10 Autos stehenbleiben, werden 20 Akkus wohl reichen. Aber bei stark frequentierten Tankstellen müßte hunderte Akkus bereit stehen. Und Selbstbedienung wie an der Zapfsäule wird es dann wohl kaum geben.


@ Abdul_Tequilla

>>500 Km sind schon eine ganze Menge. Man kann das Auto ja auch über Nacht aufladen und morgens mit einem frisch aufgeladenen Auto die Heimreise antreten.<<

Für Kurzstrecken sind 500km sicher viel. Was ist aber bei längeren Strecken? Wenn ich von Salzburg nach Wien muß und dann wieder zurück, sind 500km Reichweite nicht ausreichend. Oder wenn man in den Urlaub fährt. Wo tankt man auf? Wie tankt man auf? Und gibt es dort wo man hinfährt überhaupt die Möglichkeit das Auto wieder "vollzutanken"?
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01.11.2009 12:23 Uhr von DJRootz
 
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Solange: das schwarze Gold nicht verbraucht ist und man gute Geschäfte damit machen kann, wird kaum einer diese Noch-Exoten fördern. Das Gerede geht doch leider schon 30 Jahre so. Traurig.
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01.11.2009 13:42 Uhr von StayRussian
 
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Man muss sich fragen, woher denn die Energie für die Autos kommt?Strom produziert sich ja schließlich nicht von selbst und wir müssten schon weit aus mehr Solaranlagen, Wind und Wasserkraftwerke errichten um jedes Auto mit "sauberer" Energie betreiben zu können.
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01.11.2009 14:07 Uhr von mel321
 
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Elektroautos sind die ZUKUNFT: Noch sind diese Autos noch stark entwicklungsbedürftig und wir sind gerade am Anfang, aber wartet ab, ich wette mit euch, in 30 Jahren werden 95 % aller Autos Elektroautos sein, mit kleinen hochleistungsakkus der Größe eines Schuhkartons, die dem Auto 500 bis 1.000 PS zu Verfügung stellen und mit denen man 2.000 km fahren kann. Und bis dahin wird auch das Laden so eines Akkus nur noch ein paar Minuten dauern. Die Wissenschaft wächst exponentiell, wir haben die Wissenschaft gerade mal erst angekratzt und 98 % unerforschtes stehen uns noch bevor!
Ist a auch kein Wunder, die Wissenschaft boomt ja erst seit sagen wir mal 20 Jahren, davor gabs ja kaum Fortschritt.
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01.11.2009 15:12 Uhr von Wacht_auf
 
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Ich lob mir Forscher, die an energieeffizienten Möglichkeiten arbeiten.
Dann müssen sich viele Ölmultis eine neue Geldquelle suchen.
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01.11.2009 19:09 Uhr von Enryu
 
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mir gefällt: mir gefällt allein der erste satz in dieser news.
kein Geheimnis mehr :D

zum Auto:
Na die kommen aber schleppend voran :/ zwar sind 500 Kilometer mit einer Akkuladung eigentlich vielversprechend nur sind das 500 KM unter Optimal Bedingungen. Und bei einer Reise kann man nicht "mal eben" den Tank aufladen wie bei nem "echten" Tank.
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02.11.2009 16:33 Uhr von chefcod2
 
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Inhalt falsch!!!! "Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die fossilen Brennstoffe, sprich Benzin, Öl, Gas, etc, nicht für immer da sein werden."

1. Sind es keine dossilen Brennstoffe (Erklärung? google hilft)
2. Gibt es diese Rohstoffe, zumindest Öl, unendlich!
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04.11.2009 03:56 Uhr von GueZ
 
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@ NoGo: deine Idee ist richtig, ich habe schon vor Monaten einen grossen Autohersteller kontaktiert und ihnen diese Idee vermittelt und wie das Auto, mit "plug and play" Akkus gefahren werden könnte.
VG

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