30.10.09 16:43 Uhr
 817
 

Honeckers Witwe zur DDR-Gründung: Den Sozialismus "hält weder Ochs noch Esel auf"

Ihr Mann, der ehemalige Staatschef der DDR habe noch 1989 erklärt: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf", so die Witwe Erich Honeckers bei einer Feier im privaten Kreis zum sechzigsten Jahrestag der Gründung der DDR.

Zwanzig Jahre nachdem die Mauer gefallen ist, trauert Margot Honecker den alten Zeiten nach und behauptet, dass es der Hälfte der Menschen, die im Osten der Bundesrepublik leben, schlechter als damals gehen würde.

Während der Feier wurde ein Video aufgezeichnet, das über YouTube die Öffentlichkeit erreicht hat.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Video, DDR, Feier, Gründung, Wirt, Honecker, Sozialismus
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Bauer sucht Frau": Vorzeigepaar Josef und Narumol wollen Enkelin adoptieren
Elton John und Beyonce erarbeiten neuen Song für "Der König der Löwen"
Simone Thomalla ist verletzt - Die Vorpremiere des Theaterstücks ist abgesagt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.10.2009 16:52 Uhr von dr.b
 
+6 | -8
 
ANZEIGEN
tja....wie wäre es wohl heute wenn man die DDR hätte fortbestehen lassen, isoliert in Europa...und ohne Transferleistungen (die schon vor der Wiedervereinigung Millardenschwer dort sonstwo versickerten)
...die gute Frau blendet viele Dinge aus, natürlich gibt es heute eine Schieflage und die Gerechtigkeitsdiskussion hat ihre Gründe. Würde es aber die DDR noch geben, wäre es aber auch nur in sofern gerechter, als daß es noch mehr Menschen schlechter gehen würde...auf einem Niveau noch deutlich unter dem von 89.
Kommentar ansehen
30.10.2009 16:54 Uhr von LenoX.Parker
 
+8 | -8
 
ANZEIGEN
Würde es die DDR heute noch geben, wäre sie leer.
Kommentar ansehen
30.10.2009 16:55 Uhr von Katzee
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
@ Autor: Wieso die Frau die Geschichte "zurück drehen " will? Ganz einfach: Sie gehörte in der DDR zur priviligierten Klasse, die alles hatte, alles bekommen konnte und sich alles erlauben durfte. Sicher, heute wohnt sie in einem gutbürgerlichen Villenvorort in Chile und lebt von der deutschen Rente und dem Vermögen, das sie sich in DDR-Zeiten gehäuft hat. Im Gegensatz zu ihrem Mann durfte sie das Vermögen nämlich behalten Aber das ist nichts im Vergleich zu ihrem Status in der DDR.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
Kommentar ansehen
30.10.2009 16:59 Uhr von quade34
 
+11 | -9
 
ANZEIGEN
Honneckers Witwe: ist genauso ideologisch unverbesserlich wie die ganze Clique der "Linke"-Anhänger. Die Weltrevolution wird nicht kommen, das können sich die Alt- und Neubolschewisten abschreiben.
Hauptsache die Frau hat ihre Rente nicht in Ostmark, sondern in Dollar. Da kann man dann gut feiern und Sprüche klopfen.
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:14 Uhr von maki
 
+9 | -11
 
ANZEIGEN
Nix durcheinanderbringen: Die Grenzöffnung (Super) und die Annektion (sog. "Wiedervereinigung") sind zwei völlig unterschiedliche Ereignisse.

Die DDR (nach Mauerfall) wäre heute wie Tschechien, Polen und Sonstige ein ganz normales EU-Mitglied, dessen Industrie (dank freien Handels, soweit man überhaupt davon sprechen kann) im Wettbewerb mit dem Rest der Welt nicht grad schlecht dastehen würde.
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:28 Uhr von Benno1976
 
+7 | -9
 
ANZEIGEN
@ Maki: Meine Meinung! Gibt scheinbar doch noch Leute die 1 und 1 zusammenzählen können! Und wenn Fr. Honecker behauptet das es der Hälfte der Menschen im Ostteil Deutschlands schlechter als damals geht hat sie noch untertrieben - bis auf ein paar "Wendegewinner" gehts allen dort schlechter! Oder warum ziehts die meisten jüngeren Leute in den Westen ??
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:42 Uhr von maki
 
+6 | -10
 
ANZEIGEN
dudelnicke: Denkste, ich hab die Stichworte
- "nach Mauerfall"
- Tschechien
und
- Polen
nur so zum Textauffüllen erwähnt?

Ich weiss ja nicht, was Du überhaupt über die geschichtlichen Vorgänge weisst, aber wir sind damals NICHT für eine "Wiedervereinigung", sondern vor allem für freie Wahlen, gegen das MfS und für das Auswechseln der gammligen alten Partei- und Staatsführung demonstrieren gegangen.

Edit: Ganz konkret ging es uns um eine (politische) Erneuerung UNSERER Heimat, welche DDR und nicht 1/2-BRD hiess!

[ nachträglich editiert von maki ]
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:49 Uhr von Major_Sepp
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
Maki: "Die DDR (nach Mauerfall) wäre heute wie Tschechien, Polen und Sonstige ein ganz normales EU-Mitglied, dessen Industrie (dank freien Handels, soweit man überhaupt davon sprechen kann) im Wettbewerb mit dem Rest der Welt nicht grad schlecht dastehen würde. "

So ein Shit! Und ich zahle schon seit 20 Jahren Soli für den "Wiederaufbau". Dabei hätte man sich das ganze auch locker sparen können deiner Meinung nach. Ich glaub ich muss mal nach Berlin......
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:54 Uhr von maki
 
+7 | -11
 
ANZEIGEN
Bedank Dich beim alten Kohl Und bei den Idioten, die ihm - statt ihn mit faulen Eiern o.ä. zu beschmeissen - zugejubelt haben, als er über blühende Landschaften und anderen Scheiss schwadronierte.
Kommentar ansehen
30.10.2009 17:56 Uhr von anderschd
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@maki: Und wenn es so gekommen wäre, wo bestünde dann der Unterschied zwischen BRD-DDR?
Wirtschaft?
Politik?
Lobby?
Arbeitslose?
H IV? usw.
Wo genau wäre da der Vorteil?
Kommentar ansehen
30.10.2009 18:08 Uhr von maki
 
+4 | -8
 
ANZEIGEN
Wächst mir Gras aus der Tasche? Bin ich Jesus und Hellseher?

Zur grundsätzlichen Abschaffung der "Entwickelten sozialistischen Gesellschaft" müsste man mal Umfragen z.B. in Rumänien durchführen... *fg*

Ok, zur DDR:
- Keine Killer-Treuhand
- Betriebe stellen sich der globalen Konkurrenz und überleben oder gehen unter - aber sie gehen nicht unter, weil sie als potentielle Konkurrenz absichtlich zerstört werden
- somit "nur" langsamer Anstieg der Arbeitslosigkeit und kein Arschtritt für ein halbes Volk

- der Rest ergibt sich dann...
Kommentar ansehen
30.10.2009 18:14 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
@quade34 - weltoktober: >>Die Weltrevolution wird nicht kommen, das können sich die Alt- und Neubolschewisten abschreiben.<<

da würde ich mich aber nicht zu früh darauf festlegen.

selbst die standhaftesten kapitalisten werden weich, wenn sie in materielle nöte geraten.

man braucht sich nur mal etwas umhören im eu-raum, über die derzeitigen wirtschaftlichen und politischen verhältnisse.

suppenküchen beherrschen den alltag vieler menschen.
selbst in den vsa, wo drei jobs nebenbei meistens nicht mal fürs notwendigste reichen.

google:
>>Erschreckende Zahlen werden aus New York vermeldet, dort ist die grösste Suppenküche der USA eingerichtet. Der Gouverneur der Stadt, David Patterson rechnet damit, dass im Staat New York über das Jahr 2009 hinweg 3,5 Millionen Bürger auf die Nothilfe mit Nahrung angewiesen sind. Unter ihnen würde man 2 Millionen Menschen finden, welche nie zuvor in einer Suppenküche waren.<<

oder:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...

der nährboden für einen politischen wandel ist vorhanden.

p. s.
inwiefern sich dann irgenwelche ideologien durchsetzen ist unerheblich.
letztendlich werden die menschen nach dem nächsten strohhalm greifen, der sich gerade eben anbieten wird in der not.
//
auch unabhängig davon ob es vom regen in die traufe führt.
wohlmöglich auch zum weltoktober.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
Kommentar ansehen
30.10.2009 18:16 Uhr von maki
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
" Die DDR hat, soweit mir bekannt, 1991 den Souveränitätsvertrag mit unterschrieben."

Vom Volk stammt die Unterschrift jedenfalls nicht.

Wobei wahrscheinlich dank BLÖD&Co. (wurde bereits wenige Tage oder Wochen nach Maueröffnung billig im Osten verkauft) die Mehrheit der leichtgläubigen Hirngefickten unterschrieben hätte.

Tja, ich war nicht live dabei und habe deshalb keine Ahnung, womit Kohl&Co. die DDR-Restführung erpresst, bestochen oder gekauft haben.

Aber es halten sich ja Gerüchte, dass der ganze Spass von der DDR geplant war, um die BRD zu übernehmen. *g*
Kommentar ansehen
30.10.2009 18:17 Uhr von anderschd
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Also es endet da, wo wir jetzt sind, nur das es länger gedauert hätte. Aha.
Ich sehe da keinen Vorteil.
Gras wächst dir nicht aus der Tasche, Alternativen aber anscheinend auch nicht.
Ich gebe dir recht, wofür demonstriert wurde, verstehe nur leider die nicht, die glauben ein anderer Weg wäre besser gewesen, wenn er doch auch im "Elend" enden würde.

Die wurden nicht bestochen sondern nahmen den restlos verschuldeten maroden Zustand als Anlass.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen
30.10.2009 18:30 Uhr von Rick-Dangerous
 
+8 | -5
 
ANZEIGEN
Wär schon besser, wenn die DDR eine eigenständige Entwicklung wie Polen oder Tschechien mitgemacht hätte.

Dann müssten die Freier für eine 10Euro-Nummer am Straßenstrich nicht so weit fahren.

Zu behaupten, den Polen oder Rumänen ginge es besser als den Ostdeutschen ist schon ganz schön seltsam. Bis auf ein paar totale Loser, die überhaupt nichts auf die Reihe kriegen trifft das nicht zu. Und selbst die Leben mit Stütze besser, als auf der Straße in Polen.

Nach 20 Jahren kann man den Arsch schon mal hochkriegen und sich an die weltweite! Wirtschaftsordnung anpassen. Wer heute noch den Kommunismus nachtrauert, hat ein paar grundsätzliche technische, ökonomische und menschenrechtliche Entwicklungen versäumt.
Kommentar ansehen
30.10.2009 22:14 Uhr von maki
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Das mit Rumänien haste missverstanden, die hätten den Sozialismus lieber heute als morgen zurück.

:-D

Die sind es übrigens auch, die dank des glorreichen Kapitalismus gezwungen sind, in Polen oder Tschechien den Strassenstrich zu machen.

Bei den Polen und Tschechen hingegen siehts so aus, dass zwar nicht 100 Sorten Flach-TVs im Laden stehn und die Mehrheit darauf auch ne ganze Weile sparen muss, aber trotzdem sind sie dank einer sozialeren Gesellschaft zufriedener mit ihrem Leben.

Sie haben nämlich noch ihre Heimat...

[ nachträglich editiert von maki ]
Kommentar ansehen
31.10.2009 06:25 Uhr von Jerryberlin
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
War schon immer sehr merkwürdig: Wenn ein Staat das Wort "Demokratische" in seinem Namen hinzufügen muss. Demokratische Volksrepublik so und so ...
Deutsche Demokratische Republik ...
Egal: Das "Vierte Reich" ist verschwunden!
So, und jetzt wenden wir uns alle wieder der Hausarbeit zu.
Kommentar ansehen
31.10.2009 12:28 Uhr von backuhra
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Den OstDeutschen gehts schlecht??? Fragt doch mal die Westdeutschen!! DENEN gings nach dem Mauerfall schlecht und zwar bis heute!
Kommentar ansehen
31.10.2009 13:20 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Die Margot: hat gut reden, die bekommt doch Rente aus der BRD....
Kommentar ansehen
01.11.2009 19:56 Uhr von Kojote001
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ BastB: Du behauptest also das alle DDR Bürger den mauerfall wollten ??? dann hast due scheinbar Makis Beiträge nicht gelesen oder wenn dann haste sie eben nicht verstanden aber das ist bei Blöd - Lesern leider relativ häufig der Fall. Ich bin zwar erst 28, aber glaube mir der großteil der DDR Bürger woolte den Mauerfall nicht, sondern wie Maki schon sagte zum beispiel den MfS abschaffen.

Ich weiß nicht mehr wer aber irgendeiner hat sich über den Soli beschwert den er seit 20 Jahren zahlen muss.
Wieso musste denn der Soli eingeführt werden ??? Um uns zu renovieren, wie ich woanders hier schon gelesen habe ?? ganz bestimmt... ich glaube aber eher das es notwendig war um die Wirtschaft wieder aufzubauen die der Westen ruiniert hat. Wenn ihr mir nicht glaubt ... kleines beispiel.

Hier in Erfurt gab es mal ne Firma die nannte sich Mikroelektronik und die hat Halbleiterelemente hergestellt, ja sowas gabs auch bei uns im " Osten " . Und der Export erfolgte nicht nur in die sozialistischen Bruderstaaten im Ostblock sondern auch in den Westen. Das funktionierte bis die Wende kam, dann wurde der Betrieb dicht gemacht und abgerissen. Nur damit am anderen Ende der Stadt die Konkurenz ausm Westen getrost ihre Geschäfte machen konnte.
Noch ein Beispiel ??? Im westen gabs doch bestimmt auch Brillen... was meint ihr denn wo die Gläser dafür herkamen ?? Von Carl Zeiss in Jena ,hmmmm schon mist wenn die Ostprodukte zum Größten Teil für dem westen gemacht wurden. Und das sind nur 2 Beispiele.

Achja zum Thema : Was die Honnecker dort abzieht ist nich grad das Beste aber was solls ... soll sie doch... die Springerpresse sorgt schon dafür das es hier jeder erfährt.
Kommentar ansehen
01.05.2010 20:40 Uhr von panicstarr
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das problem des ostens ist, dass sich keine industrie hier her traut, wir haben an der küste welteweit führende werften aber das wars schon, zwischendrin gibts noch paar betriebe, die alternative energien fördern, ansonsten ist der osten ein dienstleistungs-und tourismusland!

die meisten abiturienten gehen in den westen zum studieren aber auch viele von der berufsschule verlassen den osten, da man im westen einfach MEHR verdient und bessere chancen hat

daran ist nicht der osten oder der westen schuld sondern nur die dumme politik, die in berlin seit jahren veranstaltet wird

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?