30.10.09 12:46 Uhr
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Brasilien möchte Atomwaffen als Schutz gegen USA

Der brasilianische Vizepräsident José Alencar informierte die Öffentlichkeit darüber, dass sich sein Land Atomwaffen anschaffen wolle, um sich gegen die USA zu schützen. Alencar setzt dabei auf eine massive Erhöhung seines Wehretats und sieht keine Probleme mit bestehenden internationalen Verträgen.

Der lateinamerikanische Staat sieht sich in letzter Zeit offenbar von der USA militärisch umlagert, die ihre Präsenz in Lateinamerika, in Gebieten mit großen Erdölvorkommen, immer weiter ausbauen und in Kolumbien sieben neue Militärbasen errichten wollen.

Technologisch sind sowohl Brasilien als auch Argentinien seit langem bereit Atomwaffen herzustellen. 2008 unterzeichneten beide Länder ein Abkommen über den Bau einer Anlage zur Anreicherung von Uran und möchten damit ein neues Zentrum von Atomtechnologie aufbauen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Brasilien, Militär, Schutz, Atomwaffe, Lateinamerika, Bewaffnung
Quelle: www.heise.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2009 12:48 Uhr von maki
 
+17 | -25
 
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Richtig so. :-): Scheint das Einzige zu sein, womit man sich sicher gegen die Raubzüge der xxxxxxxxxx schützen kann.
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30.10.2009 12:57 Uhr von Notafraid
 
+13 | -5
 
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joar seh ich auch so...

lasst uns einfach alle gleich bewaffnen..oder entwaffnen..eins von beidem...dann is ma wieder ne zeitlang ruhe im kasten...
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30.10.2009 13:00 Uhr von Raptor667
 
+42 | -8
 
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und wieder ein Land in dem ein Großteil der Bevölkerung ins Slums vor sich hin vegetiert und verhungert...aber hauptsache ne Atom Bombe haben wollen...
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30.10.2009 13:03 Uhr von usambara
 
+23 | -8
 
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verständlich Zum 1. Juli 2008 wurde die 4. US-Flotte reaktiviert, in Kolumbien
werden neue Militärbasen aus dem Urwald gestampft.
Offenbar soll Südamerika wieder auf US-Linie gebracht werden
und der Linkstrend auch mit Gewalt gestoppt werden.
Nun ist auch bekannt geworden, das das Putschistenflugzeug
in Honduras auf einer US-Militärbase zwischen gelandet ist
und der CIA maßgeblich an der Absetzung des Präsidenten
Zelaya beteiligt war.
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30.10.2009 13:25 Uhr von usambara
 
+7 | -3
 
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30.10.2009 13:34 Uhr von fortimbras
 
+7 | -7
 
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Keiner will es zugeben, aber die meisten wissen wohl, dass Amerika einen neuen Krieg braucht, wenn es nicht wirtschaftlich noch weiter absacken will.
Oppfer wird zwar wahrscheinlich der Iran, aber solange dass nicht sicher ist, kann ich verstehen dass andere potentielle Opfer auch angst bekommen.
Wobei mir kein vorgeschobener Grund einfallen würde, der ausreicht, um Brasilien anzugreifen.
Aber da ist Amerika, speziell der CIA ja immer sehr kreativ.
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30.10.2009 13:47 Uhr von Hodenbeutel
 
+5 | -2
 
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scheiße: jagt den scheiß planeten endlich in die luft, dann haben wirs hinter uns..
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30.10.2009 15:08 Uhr von uhrknall
 
+5 | -3
 
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Thema hungernde/obdachlose Menschen: iamrefused hat damit Recht, dass Menschen nur Mittel zum Zweck sind. Hungern sie in den "falschen" Ländern, sind sie erwähnenswert. Werden sie jedoch zu Tausenden von westlichen Bomben zerfleischt, sind sie NICHT erwähnenswert.

Aber egal, wieviele Menschen in den USA hungern / obdachlos sind - um bodenschatzreiche Länder zu vernichten (wovon Brasilien offensichtlich keines werden will) ist immer genug Geld da.
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30.10.2009 15:36 Uhr von Jerryberlin
 
+2 | -2
 
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Jawoll: Nieder mit dem Rheumatismus!
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30.10.2009 16:16 Uhr von netzantichrist
 
+4 | -4
 
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kein wunder, logisch durchdacht,ist Südamerika der einzige Kontinent für Nordamerika,der noch relativ kostengünstig erreichbare Kriegsziele/Ressourcen bietet,lange wird das nicht mehr gutgehen
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30.10.2009 16:41 Uhr von Reunion
 
+7 | -3
 
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@Raptor667: Jahrelang juckts es niemanden wie es in Brasilien abgeht. Aber kaum muckt sich ein Land gegen die USA auf, kommt wieder die Keule man solle sich um sein eigenes Land und Bevölkerung kümmern.

Die USA hat eine Arbeitslosenrate von ca. 10% .. trotzdessen wurde für 2010 ein 680 Milliarden Dollar schwerer Rüstungshaushalt genehmigt.

[ nachträglich editiert von Reunion ]
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30.10.2009 18:20 Uhr von bullworth
 
+1 | -0
 
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Qyq: auf zdf lief mal ein bericht in dem die atomwaffenbehörde der un begleitet wurde, abei wurde herrausgestellt das brasilien schon seit langen in plutonium und atomwaffentragenden u-boote investiert, ich glaube das land besitzt schon etwas länger atomwaffen und möchte dies nun deklarieren.
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30.10.2009 18:58 Uhr von ElChefo
 
+3 | -5
 
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@bullworth allerdings liessen die Brasilianer die IAEO-Abordnung gar nicht erst in ihre Anlagen herein. Zynischerweise mit dem Verweis auf die israelische Atomwaffenpraxis.

allgemein:
Was kaum jemand dabei beachtet, ist folgendes: Mit dem Finger auf die "pöse, pöse USA" zu zeigen löst keine Probleme. Diese Praxis hat man sich aus dem nahen und fernen Osten abgeschaut. Dort lenkt man auch gerne mit dem "grossen Satan, dem Westen" von innenpolitischen Problemen ab. Themen wie bürgerkriegsähnliche Zustände in Rio de Janero oder einfach nur, das regionale Machthaber Angst um ihren Sitz haben müssen, weil lokale Interessenvertretungen, sei es Drogenhandel, Schmuggel oder sonst etwas, dies so wollen, fallen dann einfach mal hinten runter. Und als lustige Folge schauen wir wieder mal schockiert ins TV wenn eine weitere Politikerleiche irgendwo in Südamerika auftaucht.
Gegen alle diese Probleme in einem Teil der Welt, der an Unordnung und Korruption wohl nur noch durch Afrika getoppt wird, sind Atomwaffen wohl der absolut beste Schutzschirm, weil es nach aussen die Souveränität eines Staates enorm stärkt. Man muss sie ja nicht einmal einsetzen (können).

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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30.10.2009 19:30 Uhr von Slaydom
 
+1 | -4
 
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Lol: Kolumbien hat amerika doch darum gebeten, dass die USA im Kampf gegen die Drogen mafia zu helfen^^
ANgst vor einem Atomkrieg braucht Brasilien echt nicht zu haben...^^
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30.10.2009 21:07 Uhr von Iskariot
 
+3 | -4
 
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Billige Ausrede: Soviel Macht Amerika auch haben mag, einen international integrierten Staat wie Brasilien werden sie nie angreifen.
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30.10.2009 21:48 Uhr von sanitas-perniciosa
 
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@Raptor667: solange du von den dahin vegetierenden Menschen solcher Staaten profitierst, indem du billig Kaffee, Reis, Klamotten etc. konsumierst, nicht begreifst das dein Wohlstand, zum Grossteil auf der Armut der Menschen in diesen Länder basiert, halte ich deine Kritik für scheinheilig.

Damit sage ich nicht, das wir als einzelne die Verantwortung oder Schuld solcher wirtschaftlichen Bedingungen tragen, doch sind wir zweifellos Profiteure dieses Systems.

Atomwaffen anzuschaffen halte ich für absolut falsch, und für das verpulvern von Millionen, die in anderen Bereichen sicher wichtige und gute Verwendung finden können.(das meine ich aber für alle Staaten dieser EINEN Erde.)

Die Frage ist doch, welche URSACHEN lösen solche Reaktionen aus....
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31.10.2009 15:50 Uhr von Reunion
 
+3 | -0
 
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@BastB. Brasilien ist wichtig. Und damit ist nicht das Saufen am Strand, die Partys und Karneval gemeint, sondern Erdöl, Rohstoffe und noch vieles mehr was das Land zu bieten hat.
Brasilien ist auf Platz 10 der Volkswirtschaft weltweit, Tendenz Steigend.
Wir sind übrigens auf Platz 4 Tendenz auf jedenfall nicht steigend.

Ausserdem spielt Brasilien auch in der Weltpolitik immer mehr, neben China und Indien, eine wichtige Rolle.

Dazu ist Brasilien noch westlich orientiert, während sich zum Beispiel, Venezuela, China und Russland zuwendet.
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31.10.2009 18:02 Uhr von Reunion
 
+2 | -0
 
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@BastB: Nunja bisher ist man Brasilien auch nicht so auf den Pelz gerückt.

Auf der einen Seite die USA die Ihre Militärbasen in Lateinamerika ausbaut und auf der anderen Seite ist da Venezuela das sich gut mit den Russen und Chinesen stellt.

Und wenn man heute nur konventionelle Waffen hat, sieht man gegen eine Atommacht armseelig aus.
Also wird nachgerüstet, so das niemand auf dumme Gedanken kommt.

Niemand der noch klar im Kopf ist, greift eine Atommacht an.
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31.10.2009 20:19 Uhr von sanitas-perniciosa
 
+4 | -0
 
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@BastB: hahahah ... natürlich hat Brasilien, massive Probleme mit den Usa..

Ich habe dort viele Jahre gelebt, das Land mutiert zu einer riesigen amerikanischen Farm.

Wo einst eine umfangreiche Agrarkultur herrschte, wird mehr und mehr Zuckerrohr angepflanzt um Biodiesel für die Usa zu produzieren.
Freunde aus Brasilien berichten mir, dass bestimmte Nahrungsmittel die einheimisch angepflanzt werden, immer treuerer werden, da nur noch Zuckerrohr angepflanzt wird.

Alles was Wert hat, ist in Besitz Amerikanischer, Asiatischer oder Europäischer Firmen.

Klar hat Brasilien noch nicht unter Sanktionen zu leben wie der Iran..oder einst der Irak oder Kuba...aber das nur...weil die Usa in Brasilien machen können was sie wollen.

Brasilien hatte immer und hat soviel Schulden, das es wirtschaftlich handlungsunfähig ist...

Trotzdem halte ich Atomwaffen für falsch---das alles ist kranker Irrsin...

Aber vielleicht ist Brasilien auch schon mehr als wir denken, unter die Fittiche Amerikas geraten... (wenn ich an den Volksverräter Lula denke)...
und die Waffen sind nicht anderes als ein Amerikanisches Mittel...einen südamerikanischen Konflikt zu schüren,um selber dabei eine eine weiße Weste behalten zu können.

Denn bisher hat keine Intervention der USA Chaves stopen können...

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