30.10.09 08:24 Uhr
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Streik der Gebäudereiniger endet mit Lohnsteigerung

Die Streiks verliefen für die Gebäudereiniger erfolgreich. In den Tarifverhandlungen forderte die IG BAU höhere Löhne sowie Mindestlöhne. Am gestrigen Donnerstag konnten die Tarifparteien schließlich den Tarifabschluss verkünden.

Wie Klaus Wiesehügel, Chef der IG BAU, mitteilte, erkämpfte sich die Gewerkschaft eine Lohnsteigerung von 4,9 Prozent im Westen. Im Osten steigen die Löhne um 6,3 Prozent. Der neue Tarifvertrag läuft Ende 2011 aus.

Der Mindestlohn kletterte für Westdeutschland von 8,15 auf 8,55 Euro, im Osten auf 7,00 Euro (zuvor 6,58 Euro). Ursprünglich forderte die Gewerkschaft eine Lohnsteigerung von 8,7 Prozent, während Arbeitgeber nur 3,0 beziehungsweise 3,6 Prozent mehr Gehalt zahlen wollten.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Tarif, Verhandlung, Gewerkschaft, Gebäude, Reiniger
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2009 08:30 Uhr von artefaktum
 
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Richtig so, keiner hat was zu verschenken, auch (oder gerade) seine Arbeitskraft nicht.
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30.10.2009 08:52 Uhr von McDarkness
 
+2 | -0
 
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Finde es in Ordnung wenn Reinigungskräfte mehr verdienen.
Inzwischen ist das ja auch ein Ausbildungsberuf und nicht einfach ne 400 € Stelle.
Wenn ich überlege was die so alles machen müssen und dann noch meistens Schichtdienst haben ist das auf jeden Fall gerechtfertigt.
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30.10.2009 10:02 Uhr von Muecke58
 
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nach 20 Jahren: haben wir immernoch ein Ost West Lohngefälle??
mit welcher Begründung?
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30.10.2009 10:14 Uhr von CHR.BEST
 
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Gut so: Viele nervenaufreibende Auseinandersetzungen ließen sich ersparen, wenn die Bundesregierung einen bundesweiten Mindestlohn in dieser Größenordnung für ALLE Branchen einführen würde.

Es kann und darf nicht sein, daß nur noch starke Gewerkschaften in diesem Lande dazu imstande sind, sittliche Löhne zu erstreiten während bei vielen allen anderen Arbeitnehmern das real existierende Lohndumping munter weiter geht.

Dem muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden sodaß jeder Arbeitgeber, der es auch nur wagt, Stundenlöhne in Höhe von z. B. 1,50 Euro anzubieten, sofort vor einem Richter landet.

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