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Anzahl der Beerdigungen für Arme steigt - Bestatter weigern sich zunehmend

Bei der Beerdigung Mittelloser ist so mancher Bestatter geneigt, die Beerdigung des Verstorbenen abzulehnen.

Das liegt vor allem daran, dass der Bestatter oft monatelang auf sein Honorar warten muss, weil das Sozialamt mit den Anträgen nicht nachkommt.

Zudem gibt es auch Fälle, in denen das Sozialamt Jahre braucht. In Deutschland ist eine Beerdigung binnen zehn Tage nach dem Tod vorgeschrieben.


WebReporter: havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Geld, Grab, Armut, Anzahl, Bestatter, Prekariat
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2009 11:05 Uhr von Haruhi-Chan
 
+30 | -3
 
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tja: Mehr Leute einstellen, die diese Unetrlagen bearbeitet würd ich mal vorschlagen. Die Ämter sind schon lange überfordert, kein Wunder, dass dort niemand mehr effektiv arbeiten kann UND will!
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29.10.2009 11:27 Uhr von Perisecor
 
+6 | -5
 
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@ Haruhi-Chan: Und in der nächsten News beschwerst du dich dann, dass der Staat so viel für Bürokratie ausgibt. :>
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29.10.2009 11:36 Uhr von Generator...
 
+3 | -4
 
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Naja: Die Leute müssen einfach bestattet werden.

Und das unsere Behörden Wappler sind wissen ja inzwischen auch schon alle.



http://bloggenerator.wordpress.com/
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29.10.2009 11:37 Uhr von Haruhi-Chan
 
+18 | -2
 
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@Perisecor: Selbstverständlich!

Geld für Bürokratie = fail
Geld für Arbeitsplätze = win

=D

Mal ganz ehrlich, Bürokratie reduzieren, mehr einstellen, perfekt! Ich mein ist immernoch besser als für 10 Mio Kriegsflugzeuge zu kaufen oder die Politiker mit Dienstwagen in den Urlaub fahren zu lassen oder.....blabla, gibt zu viel unsinnige Ausgaben, die nicht sein müssen.

@Topic
Es ist einfach traurig...Die Hinterbliebenen trauern und müssen sich blöd vom Totengräber anmachen lassen und die Totengräber kriegen kein Geld für ihre Arbeit, kann die alle gut verstehen...
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29.10.2009 11:38 Uhr von owii
 
+11 | -1
 
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In Deutschland ist eine Beerdigung binnen zehn Tage nach dem Tod vorgeschrieben.

Uns unter druck setzen kann der Staat aber wenn es dann selbst darum geht den Arsch in bewegung zu bekommen ... Genau das selbe bei der Abwrackprämie .. alles beschlossene Sache aber bis das Geld denn endlich da ist naja ...
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29.10.2009 11:38 Uhr von Generator...
 
+1 | -2
 
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@perisecor: Wenn man die Bürokratie unter die Lupe nimmt wird sie nur größer




http://bloggenerator.wordpress.com/
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29.10.2009 12:35 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -7
 
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lass doch dieser ganze beerdigungsquatsch. kompostieren wäre viel besser. :)
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29.10.2009 13:03 Uhr von Gutdrauf22
 
+16 | -0
 
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Anzahl der Beerdigung für Arme steigt aber was passiert mit den ganzen Beinen..??

[Ja, das war jetzt geschmacklos, ich weiß]
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29.10.2009 13:04 Uhr von Haruhi-Chan
 
+2 | -2
 
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Ich weiß nicht wie kalt ihr alle seid, aber finde der letzte Gang eines geliebten Menschen kann ruhig mal etwas kosten, es ist immerhin der Letzte...
Dass es für arme Menschen allerdings auch so schweineteuer ist ist sozial nicht vertragbar, zum Glück werden da wenigstens zum Teil die Kosten getragen, dennoch sollte es eine billigere Methode geben Menschen zu bestatten, wenn man es nicht so flüssig hat!
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29.10.2009 13:09 Uhr von d-lee-g
 
+3 | -1
 
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Ich finde: das ist ein Bruch in der Ethik des Menschen! Da kommen trauernde Familienangehörige zu dem Bestatter und wollen den Verstorbenen mit Würde unter die Erde bringen und der Bestatter fragt erstmal nach den Finanzen der Angehörigen! Ich kann mir vorstellen, dass das eine richtig hässliche Szene für alle Beteiligten ist!
Naja, irgendwie kann ich die Bestatter auch verstehen, die müssen ja auch schauen, wo sie bleiben!
Schuld ist einfach die Bürokratie, die in Deutschland Überhand nimmt!
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29.10.2009 13:28 Uhr von Petaa
 
+4 | -1
 
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traurig: Mal abgesehen von dem bitteren Beigeschmack für die Angehörigen ist es einfach nur eine Frechheit.

Heute stand in der Zeitung auch ein Fall, wo ein Bestatter einen Verstorbenen 6 Monate in der Kühlung hatte, da das Amt es nicht geschafft hat zu zahlen.

Wenn es Angehörige gibt, die nicht zahlen können so ist die Beantragung ein Spießrutenlauf im doppelten Sinn!

Wie schon von voice36 gesagt. Für Krieg und Banken (die eigentlich nicht gerettet werden müssen) gibt es Milliarden aber für Ethik und Moral ist kein Geld da.
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29.10.2009 13:57 Uhr von dieterp
 
+2 | -1
 
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Armes Deutschland: ich finde wenn ein Bundesbürger fleißig leb lang seine steuern bezahlt hat. sollte als Gegenleistung der staat die Beerdigung übernehmen Dieter aus Thailand.
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29.10.2009 14:14 Uhr von Kappii
 
+7 | -2
 
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@Haruhi-Chan: und ich finde das der würdige letzte Gang rein gar nichts mit den Kosten eines teuren Sargs zu tun hat. Macht ein teuerer Sarg und viele teure Blumengestecke meine Beerdigung in irgendeiner Form würdiger?

Solche Dinge haben sich in Jahrhunderten christlicher Tradition entwickelt und die Bestatter profitieren davon.

Sollen meine Angehörigen doch lieber eine einfache Beerdigung abhalten und den Rest spenden.
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29.10.2009 14:32 Uhr von Haruhi-Chan
 
+1 | -1
 
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@Kappii: Es zeigt nur, dass der Angehörige dir auch nen bisschen was wert ist wenn du ihm nen Sarg gibst mit schöner Deko, etc als wenn du ihn in eine Brotdose steckst und im Garten verbuddelst xP
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29.10.2009 14:59 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -1
 
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Wie eine Gesellschaft mir Ihren Toten umgeht: sagt eine Menge über sie aus...
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29.10.2009 15:12 Uhr von JetLag
 
+3 | -2
 
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Mir doch egal ob sie mich in nem Pappsarg (wie z.B. George Harrison), ner Kiefernholzkiste,oder in einer Plastikurne aus China unter die Erde bringen, ob sie mich verbrennen oder an die Fische verfüttern.
Ich bin Zeit meines Lebens Menschen mehr oder weniger zur Last gefallen. Das muss nach meinem "Abkratzen" nicht noch weiter gehen.
Schöne Deko und ein Teurer Sarg ist doch nur Augenwischerei für für Freunde, Verwandtschaft und Nachbarn, damit sie glauben, die Angehörigen hätten wirklich was für einen übrig gehabt...

Nun gut... wers braucht soll es haben. In dem Rahmen, wie ers bezahlen kann. Ohne Kleinkredit...!

[ nachträglich editiert von JetLag ]
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29.10.2009 15:55 Uhr von 2MAD4U
 
+8 | -1
 
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Das Problem liegt woanders: meine freundin ist im sozialamt tätig und die hälfte aller arbeitskollegen feiert regelmässig krank , gruende sind : meine katze ist krank ich muss die versorgen , ich hab heut keine lust , mein kleiner finger tut weh , ich hab muskelkater vom radfahren am we etc etc .... das was bei den leuten liegenbleibt muessen die leute die nicht regelmässig krankfeiern erledigen . Da wird der beamtenstatus bis zum geht nicht mehr ausgenutzt und gearscht sind die die immer arbeiten kommen .....
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29.10.2009 17:29 Uhr von summerheart
 
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sry fürs abschweifende Thema: das mit den Beamten kann man schon bestätigen. Während meiner Zivizeit im Städtischen Wohnamt wars doch genauso. Sogut wie die gesamte Belegschaft war mindestens die Hälfte des Jahres krank.

Geile Szene, einer war 4 Wochen am Stück krank, er kommt rein... ich frag ihn "Na und wieder gesund?" er "gesund von was?" und geht. Mein Bruder ist auch Beamter beim Gericht... der ist jeden Tag um 12 Uhr daheim aber über die Arbeitslosen schimpfen.

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