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Personalmangel: Pfarrer verpasst letzte Ölung

Im Kölner Stadtteil Kalk ist es jetzt zu einem Streit um einen Pfarrer gekommen. Der Geistliche war nicht zur letzten Ölung einer im Sterben liegenden 89-Jährigen erschienen.

Der Sohn der alten Dame hatte den Pfarrer telefonisch gebeten, ins Krankenhaus zu kommen. Da aber kein "akuter Sterbefall" vorlag, sagte der Kirchenmann ab. Er wollte lieber eine Gesprächsrunde in der Kirche leiten.

Am kommenden Tag erschien der Pfarrer dann im Krankenhaus - die Frau war aber bereits verstorben. Er bedauert den Fall, sagte aber: "Wir sind unterbesetzt. Ich habe neun Tage im Monat Notdienst - da kann ich nicht nur neben dem Telefon sitzen."


WebReporter: yeahyeahyeah
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gespräch, Pfarrer, Beichte, Ölung
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2009 09:44 Uhr von Canoa-Quebrada
 
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Ich bin nicht christlich, aber soweit mir bekannt ist, kann der Pfarrer doch die letzte Ölung auch noch nach Eintreten des Todes geben. Oder irre ich mich da?
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29.10.2009 09:58 Uhr von fortimbras
 
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@Canoa-Quebrada: Theoretisch gesehen wahrscheinlich schon, aber das hat ja nur so nen Symbolwert für die Abergläubigen und bringt nur was wenn die Sterbende das auch mitbekommt.
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29.10.2009 10:14 Uhr von dr.b
 
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@die beiden da oben: Das mit der zugehörigen Beichte ist dann halt schwierig...
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29.10.2009 15:06 Uhr von theG8
 
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Ist doch alles absoluter Q...sch mit Soße. Ab dem Moment des Todes wird sowieso kein einziger Gläubiger mehr mitbekommen, dass er sein ganzes Leben an ein menschengemachtes Märchen geglaubt hat... und das ist auch gut so! (Nicht auszudenken, wenn sich die Menschen darüber noch aufregen könnten...)
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29.10.2009 20:53 Uhr von taps
 
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Es heißt übrigens: Krankensalbung und nicht "letzte Ölung".

Die Krankensalbung kann, wie der Name schon sagt, nur zu Lebzeiten gespendet werden.

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