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Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gestoppt

Die AOK Rheinland stoppte vorerst die Auslieferung der elektronischen Gesundheitskarten.

Die zukünftige schwarz-gelbe Bundesregierung kündigte an, dass sie die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte erst überprüfen wolle, bevor diese ausgegeben wird. Die AOK stoppte die Verteilung an die Versicherten erst einmal, wobei die Techniker Krankenkasse sie weiter ausliefern lässt.

Durch die elektronische Gesundheitskarte soll es den Ärzten möglich sein, auf zentral Gespeicherte Krankendaten zuzugreifen.


WebReporter: TheEagle92
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Elektro, Einführung, AOK, Gesundheitskarte
Quelle: www.golem.de

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28.10.2009 16:39 Uhr von TheEagle92
 
+0 | -0
 
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Ich bin geteilter Meinung zu der elektronischen Gesundheitskarte, bei mir im Klinikum Krefeld ist zur Zeit die Aufstellung der neuen Lesegeräte für diese elektronische Gesundheitskarte und dabei gab es schon die ersten Probleme da manche Karten nicht korrekt gelesen werden konnten. Entweder waren diese noch nicht korrekt aktiviert oder sie wurden falsch angelegt.
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28.10.2009 17:12 Uhr von Hinkelstein2000
 
+4 | -1
 
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naja, die Karte wäre Mist, wenn die "Zusatzfunktionen" Pflicht wären, dann käme dies einer Überwachung gleich. Da man aber freiwillig die Zusatzfunktionen nutzen kann, finde ich das gar nicht schlecht - ich würde es durchaus auch machen, alleine schon, damit ich bei einem Arztwechsel oder Facharztbesuch nicht immer dicke Aktenordner mitschleppen muss und auch im Notfall die RTW-Besatzung (bzw. das Krankehaus) weiß, was mit mir so alles los ist...
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28.10.2009 17:25 Uhr von landogwando
 
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der gläserne Patient: Die Kosten und die Datenflut, die dadurch entstehen, und die es gegen Mißbrauch zu schützen gilt, ziehen einen immensen Aufwand mit sich, der in einer Finanzkrisenzeit wohl nicht gerade oberste Priorität haben sollte und in keinerlei Relation zum effektiven Nutzen steht.
Auch in den Arztpraxen häufen sich Bedenken bezüglich der Sicherheit. Patientendaten gehen online spazieren und brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie sich einmal verlaufen. Wer haftet dann bei Verletzen der Schweigepflicht?

Die Grundidee der Karte ist nicht schlecht, die Verwirklichung eine einzige Katastrophe. Kennt man doch auch vom Kommunismus, da gab es sogar auch die totale Überwachung...ist man denn nicht schlauer geworden?
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28.10.2009 18:07 Uhr von dr.b
 
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Technik die zum Missbrauch einlädt der neue Arbeitgeber, der einen unter der Hand bittet doch einmal die Karte kurz in das Lesegerät zu stecken ist nur eine Variante
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28.10.2009 20:07 Uhr von Arne 67
 
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Auch ganz gut so ! Das das Ding gestoppt wird ! Es ist ja nicht so, das man auf der Karte die Krankendaten hat, sondern diese Karte soll nur den Zugang zu einer Zentralen Datenbank ermöglichen.
Und da hab ich schon etwas dagegen, das meine Krankendaten aktuell und ständig für jedermann, der dem PC seine Berechtigung vorgaukeln kann, Zugriff hat.

Mit dieser Karte kann kein Notarzt ersehen ob er mir etwas geben darf oder nicht.
Wäre auf dieser Karte meine Krankenakte, dann wäre so eine Karte evtl. Sinnvoller gewesen.
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28.10.2009 20:27 Uhr von dr.b
 
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@Arne67: das ist nicht ganz richtig....natürlich ist die vorgesehene Speicherkapazität der Karte gering, aber gerade zum Thema Notärzte und co. ist geplant grundsätzliche Dinge dort zu speichern. Das können neben der banalen Blutgruppe, aber schon Kürzel zu chronischen Krankheiten inkl. deren Ausprägung sein etc....
und wenn Dir persönlich danach ist....trag doch grundsätzlich einen USB-Stick um den Hals mit sämtlichen deiner Daten, Krankenakten und was Dir sonst noch so einfällt.
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28.10.2009 21:34 Uhr von matze319
 
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wenn ich lese zentral gespeichert....ich seh jetzt schon die news: Datenpanne im Zentralregister - 80 mio Patientendaten verschwunden.

danke schön liebes deutschland.
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28.10.2009 22:35 Uhr von ingo1610
 
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Auf: der Gesundheitskarte werden alle Ärzte, Krankheiten etc. gespeichert. Dies kann sehr nützlich sein, da man dann nicht mehr überall seine Krankengeschichte erzählen muss.

So ist das zumindest geplant.
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28.10.2009 23:13 Uhr von Starbird05
 
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also auch wenn Ihr mir jetzt Minus gibt,

Ich finde das alles garnicht so schlimm.
Von mir aus können da alle Daten drauf stehen interessiert mich nicht.

Wenn ich mal in einen Autounfall schwer verlezt werde, wüssten sie gleich alles über mich, meine Allegien usw....

Das mit den Datenschutz und so, geht mir auf dem Zeiger.
Sollange die meine Wohnung nicht Filmen wollen ist mir fast alles egal.

Es hat alles seine vor und nachteile.....

So und jetzt wünsche ich Euch noch was
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29.10.2009 07:49 Uhr von JesusSchmidt
 
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ich scheisse auf die egk! zum glück konnte ich in meinem bekanntenkreis genügend leute zum boykott bewegen (keine sinnvollen argumente dafür - massig gegen die egk). wir haben unter anderem bei einer kasse schriftlich nach legitimation und sicherheit gefragt und bekamen eine antwort, die uns nur darin bestärkte, diesen stasi-hunden nichtmal IRGENDEIN bild zu schicken.

ich sehe gar nicht ein, irgendwelchen volltrotteln ein milliardengeschäft zu ermöglichen, dass mir nur nachteile bringt.

das thema blutgruppe ist auch überbewertet - zum einen wird heutzutage erythrozyten-konzentrat verwendet (was die verwendbarkeit von spenderblut ausweitet), zum andern gibt es auch noch 0-, was jeder bekommen kann. ausserdem wird in notfällen auch kochsalzlösung verwendet. mir erschließt sich also in keinster weise, wo das problem mit der blutgruppe liegen soll. wird komischerweise auch ausschliesslich von egk-fanboys vorgetragen.
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29.10.2009 09:02 Uhr von system_opfer
 
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GEFUNDENES FRESSEN: für alle die Medikamente oder Naturheilprodukte etc verkaufen wollen ´übers Telefon und so ...


alle Chefs die vielleicht keinen Diabetiker einstellen wollen ...

DICH vielleicht nich haben wollen weil du mal beim Arzt wegen Depressionen warst...

Deinen Beitrag erhöhen weil du zu oft bei Mc Donalds gesehen wurdest


HEIR SEHR PASSEND EIN VIDEO !!!!

http://www.youtube.com/...

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