27.10.09 21:42 Uhr
 4.043
 

Milchprodukte werden massiv teurer

Nach einem Bericht der "Lebensmittel-Zeitung" werden Milch und Milchprodukte ab der kommenden Woche um bis zu 20 Prozent teurer. Die Molkereien hätten bei ihren jüngsten Preisverhandlungen mit dem Einzelhandel einen entsprechenden Aufschlag durchgesetzt.

Damit wird der Preis von Butter beim Discounter von ca. 85 Cent auf 99 Cent steigen. Milch wird im Schnitt um sechs Cent teurer.

Die Butterpreise waren bereits in den letzten Wochen massiv angestiegen.


WebReporter: kommentator3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Produkt, Anstieg, Milch, Butter
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Furcht vor Schweinepest: Aufregung um polnische Wurst
Baden-Württemberg: Schlachthof, der McDonald`s belieferte, quälte Tiere
Bundesbank-Studie: Sicher, anonym, schnell verfügbar - Deutsche wollen Barzahlung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.10.2009 21:49 Uhr von HUHNpeet
 
+31 | -3
 
ANZEIGEN
michpreis: na dann bin ich mal gespannt wann es bei den bauern auch mal in der kasse klingelt
Kommentar ansehen
27.10.2009 21:51 Uhr von execute.exe
 
+14 | -4
 
ANZEIGEN
abwarten hatten wir schon alles...und dann wird es wieder günstiger, da der konkurrenzkampf einfach zu groß ist. Leider trifft es dann wieder die Bauern.

Momentan sind die Preise für Lebensmittel inkl. Milchprodukte hier in Deutschland die günstigsten weltweit...

[ nachträglich editiert von execute.exe ]
Kommentar ansehen
27.10.2009 21:52 Uhr von Spafi
 
+15 | -4
 
ANZEIGEN
massiv: 6ct. Ja nee, is klar. Und wenn die Bauern davon nicht mindestens 4,5ct abkriegen, wird wohl Dünger mit Diesel gemischt und nach Berlin gefahren
Kommentar ansehen
27.10.2009 21:53 Uhr von Klassenfeind
 
+15 | -4
 
ANZEIGEN
Da muß man: mal schauen,ob die Milchbauern auch was abbekommen.Die brauchen das Geld schließlich am dringensten.
Kommentar ansehen
27.10.2009 22:00 Uhr von Trisa
 
+14 | -6
 
ANZEIGEN
richtig. Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Wenn es den Milchbauern zu gute kommt, würde ich auch um einiges mehr als 20% zahlen!
Kommentar ansehen
27.10.2009 22:00 Uhr von kommentator3
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
@Klassenfeind: an der massiven Überproduktion hat sich bisher nichts geändert. Daher denke ich nicht, dass die Preise langfristig oben bleiben.

Kling zwar hart, aber es wäre das beste gewesen, wenn eine nennenswerte Anzahl von Milchbauern ihren Betrieb aufgegeben hätten. Dann könnte sich ein stabiler und vernünftiger Marktpreis einstellen mit dem beide Seiten leben können.
Kommentar ansehen
27.10.2009 22:11 Uhr von dr.b
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@kommentator3: tja, wer stirbt schon gerne freiwillig?`
Der ganze Agrar-Bereich ist doch verzerrt von hinten bis vorne....hier stehen klassische Betriebe im Wettbewerb mit gigantischen Industrieartigen Betrieben (welche von den Subventionen am meisten provitieren)....und ja es gibt gewisse Überproduktionen. Die Problematik liegt aber eher im System des Vertriebs und den schon Kartellartigen gebaren der Discounter.
Kommentar ansehen
27.10.2009 22:28 Uhr von dr.b
 
+13 | -10
 
ANZEIGEN
@Metallpresse: ja wie recht Du doch hast....Milliarden für Abwrackprämien die dann in ausländischen Kleinwagen enden. Millarden für Banken um Luftnummern mit ausländischen Immobilien auszugleichen. Milliarden für Solarstrom, Millarden für Scheinselbständige damit die aus den AL-Statistiken fliegen, Millarden hier Milliarden da...aber bei deutschen Bauern die mit realer Arbeit und realen Produkten versuchen zu überleben...Frechheit
Kommentar ansehen
27.10.2009 22:48 Uhr von Draugluin
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
reale Arbeit schön und gut Aber wenn einer ein Produkt im Überfluss produziert weil es das am einfachsten und billigsten herzustellende ist, darf er sich nicht wundern, dass der Preis entsprechend sinkt. Angebot und Nachfrage, das einfachste der Marktwirtschaftlichen Gesetze. Und dann einen höheren Preis zu fordern als es eigentlich nötig wäre ist eine Frechheit und zeugt für mich schlicht für Faulheit und Gier. Oder Dummheit, denn in der heutigen Zeit muss man sich dem Markt anpassen. Und wer das nicht kann oder will, der soll gefälligst nicht auch noch die hohle Hand machen...
Kommentar ansehen
27.10.2009 23:02 Uhr von WTMReaper
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
wenn´s geld bei den bauern landet ist es ok...
Kommentar ansehen
27.10.2009 23:52 Uhr von FranzBernhard
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Die schon reichen Bauern werden nun noch reicher. Die machen ja derzeit ihren größten Reibach mit alternativer Energiegewinnung (also Subventionen...)
Kommentar ansehen
27.10.2009 23:56 Uhr von mcbeer
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
Ich: befürchte fast, das die Milchpreiserhöhung allen anderen die Kasse füllt.Nur den Bauern nicht.
Kommentar ansehen
28.10.2009 00:01 Uhr von anderschd
 
+6 | -5
 
ANZEIGEN
Schlimm, wie man sich: von den Bauern hat erpressen lassen. Wir zahlen dafür, dass zu den vielen EU Geldern jetzt noch satte Gewinne eingefahren werden. Na ja vllt kippen sie es ja auf die Felder oder in den Gulli, die Gewinne.
Kommentar ansehen
28.10.2009 01:04 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Beim Discounter kaufen, auf jeden Cent achten, aber sich über niedrige Löhne und fehlende Einnahmen beschweren.

So muss es sein :P
Kommentar ansehen
28.10.2009 05:39 Uhr von wer klopft da
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
"massive teuer": Ich bin zZ jetzt in RUS hier kostet Milch 1,27€ und Butter 200gr.!!!!! nicht 250gr 1,15€. Und das bei einem Gehalt von ca. 350€. Leben und leben lassen , heißt es doch immer
Kommentar ansehen
28.10.2009 06:56 Uhr von frederichards
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Und auf der Zunge zergehen lassen: "Die Butterpreise waren bereits in den letzten Wochen massiv angestiegen."

Alles ohne abgeschlossene verahndlungen und ohne das die Landwirte davon 1 Cent gesehen hätten. Es lebe der Lebensmittelhandel, der sich immer wieder so verhält als wäre es ein Aktienhandel, dabei werden dort Lebensmittel verkauft.

Die BWLer machen das Land noch kaputt, weil die von Volkswirtschaft keine Ahnung haben und selten den Grips über den Tellerrand der Betriebswirtschaft hinaus zu schauen.

@Klassenfeind:
Ich hätte es gerne gesehen, dass ein paar hochspekulativ tätige Großbanken den Bach heruntergespült worden wären und den Geschädigten die Verluste vom Staat gezahlt worden wären, anstatt den Großbanken 700 Mrd. Euro zu sponsorn.

Und ich erinnere gerne an einen Indianer, der mal sagte, wenn der letzte Fisch gegessen wurde....

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist zu alltäglich geworden und dessen Wert in der Wirtschaft fast vernichtet worden.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
Kommentar ansehen
28.10.2009 07:29 Uhr von charma
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
Ich wiederhole nochmal was ich bei einer ähnlichen News geschrieben habe. Die Milchbauern denen es angeblich so schlecht geht sind in der Minderheit.
Eine ehem. Klassenkameradin meiner Freundin, respektive der ihre Eltern, sind Milchbauern. Und die kann sich im Gegensatz zu vielen anderen in der Schule wöchentliche neue Sachen von EDC, D&G etc. leisten und hat nach bestandenem Führerschein nen Audi A3 Sportback von den Eltern geschenkt bekommen (wohlgemerkt neu!).
Also entweder sind alle anderen Milchbauern zu doof oder der Wahrheitsgehalt der ganzen "armen Milchbauern"-Meldungen ist doch deutlich niedriger als dargestellt.

Und nun darf gern jeder rot klicken der die Wahrheit nicht verträgt.
Kommentar ansehen
28.10.2009 07:45 Uhr von Suppenhund
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
Milchprodukte sind sowieso nicht gesund. Also mehr Obst verzehren.
Kommentar ansehen
28.10.2009 07:45 Uhr von McDarkness
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Ist mri egal, wenn so die Bauern endlich mal genügend Geld bekommen für die Milch die die liefern.
Kann ja shcließlich nicht sein, dass nur die Läden daran verdienen und die Bauern kaputt gehen.
Kommentar ansehen
28.10.2009 08:33 Uhr von mymomo
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@charma ob deine eigentliche aussage nun stimmt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen...

dennoch sollte man von EINEM milchbauern nicht gleich auf andere schließen... wenn man ein bisschen glück hatte und die richtigen abnehmer zum richtigen kurs ergattern konnte, heißt es noch lange nicht das der nächste bauer das selbe glück hat...
Kommentar ansehen
28.10.2009 08:35 Uhr von John2k
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Dann wird halt weniger: Milch konsumiert.
Ich glaube auch nicht so wirklich an das Märchen von den völlig armen Milchbauern.
Wenn sie sich den Unterhalt der Kühe nicht mehr leisten können, dann sollen sie die weggeben oder was auch immer. Einer der in hartz4 abrutscht, muss schließlich auch erstmal seine Reserven verbrauchen und das heißt sich halt auch von geliebten Sachen trennen zu müssen.
Kommentar ansehen
28.10.2009 08:40 Uhr von fortimbras
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Gewöhnt euch dran: Sowas wird es nun immer und immer wieder geben.
Erst werden alle Bauern zu Milchbauern, weil sich damit recht einfah ein Vermögen machen ließ.
Nun haben wir eine massive überproduktion, die Preise sinken und die unwirtschaftlichen Bauern kämpfen ums überleben ihrer Betriebe.
Gleichzeitig merken andere Bauern, dass sie mit Maisanbau für Biodiesel relativ leicht ein Vermögen machen können, also werden Sie nun alle zu Maisbauern bis auch da durch Überproduktion wieder die Preise einbrechen.
Aber wer weiß vielleicht haben wir bis dahin eine Getreideknappheit, weil ja alle Felder mit Mais bestellt werden, dann kann das Spiel erneut von vorne losgehen.
Kommentar ansehen
28.10.2009 08:48 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
leben die bauern nicht eher von subventionen? ich dachte immer, der tatsächliche verkauf ihrer produkte wäre nur ein bonus.
Kommentar ansehen
28.10.2009 08:55 Uhr von fuxxa
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Pfff: wird halt mehr Bier und weniger Milch getrunken. Den Schokoshake im Mäkkes geb ich mir dann auch nicht mehr^^
Kommentar ansehen
28.10.2009 09:56 Uhr von psycoman
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Massiv? Also so massive Prreissteigerungen sind das ja auch nicht. Sechs Cent für Butter und 30 Cent mehr für Milch. Hui, wir werden alle sterben!

Wieviel Tonnen Butter und Badewannen voll Milch verbraucht ihr denn so im Monat? Lebensmittel sind in Deutschland sehr günstig im Vergleich zu anderen Ländern. Also bitte nicht heulen.

Wenns das bei den Bauern ankommt, wäre das doch gut. Dann kann man nachund nach die Subventionen reduzieren und mal normale Marktwirtschaft einführen.

Refresh |<-- <-   1-25/35   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fahranfänger gestoppt: 18-jähriger rast mit fast 200 km/h durch Berlin
Die FDP ist bereit eine Minderheits-Regierung zu stützen
Russlands Position in Syrien ist unsicher


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?