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Trotz Krise will Verdi höhere Löhne fordern

Während die IG Metall einen Verzicht auf höhere Einkommensforderungen angekündigt hat, um die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern, will die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di für Lohnerhöhungen kämpfen.

Ver.di-Chef Frank Bsirske begründet die Lohnerhöhungen damit, dass es auch Branchen gebe, wie den Energiebereich, die "gute Gewinne" machen. Auch Hagen Lesch, Tarifexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft, schätzt die Lage der von den Gewerkschaften vertretenen Branchen unterschiedlich ein.

Während die Einkommen krisenbedingt in der Metall-Branche sanken, blieben im öffentlichen Dienst die Einkommen unverändert. Jedoch warnte er auch vor überzogenen Lohnforderungen, da diese die Inflation hoch treiben würden.


WebReporter: lina-i
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Metall, Lohn, Branche, ver.di, Deflation
Quelle: www.morgenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2009 17:27 Uhr von lina-i
 
+1 | -0
 
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Der öffentliche Dienst hat auch kaum Entlassungen zu befürchten, daher kann man auch die Daumenschrauben beim Arbeitgeber etwas mehr anziehen.
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27.10.2009 18:18 Uhr von 08_15
 
+3 | -3
 
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ich bin dafür! UND ALLE ANDEREN AUCH NOCH MINDESTENS 20%

Dann sind die Selbstbedienungsläden für abgehalfterte Politiker, Bonis für untaugliche Banker nichts mehr wert.

GEHT UND MACHT!
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27.10.2009 18:32 Uhr von kannon
 
+5 | -3
 
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Eine: Gewerkschaft, die bei ständig steigenden Preisen,keine höheren Löhne fordert,insbesondere im öffentl.Dienst,wo Leute in den unter.Gehaltsgruppen erbärmlich bezahlt werden und keinen Kündigungsschutz haben,ist überflüssig.Und in unserer völlig zerstückelten Gewerkschaftslandschaft sieht es aber sowiso mau aus.
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27.10.2009 20:01 Uhr von Nervender_Teenager
 
+4 | -1
 
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Auf jeden Fall! Und zwar nicht trotz der Krise, sondern gerade WEGEN der Krise.
Löhne drücken bringt in einer Krise nur kurzfristig etwas. Auf Dauer verstärken niedrige Löhne die Krise noch, weil die Wirtschaft noch weniger angetrieben wird.

Jeder Fabrikant sollte sich klar machen, dass er seinen Angestellten genug zahlen sollte, damit er sich das Fabrikat oder etwas ähnliches auch leisten kann. Sonst bleibt unterm Strich niemand, der auch etwas kaufen kann.

[ nachträglich editiert von Nervender_Teenager ]
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01.11.2009 19:30 Uhr von Wacht_auf
 
+0 | -0
 
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Lohnerhöhung ja aber angemessen. In erster Linie brauchen dies die schlecht bezahlten Lohn- und Gehaltsempfänger. Alles andere schadet den einzelnen Firmen.

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