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Rückendeckung für Gebäudereinigerinnen vom Bundesverband der MigrantInnen

In einem offenen Brief an die streikenden Gebäudereinigerinnen bekundet der Bundesverband der MigrantInnen e.V. seine Solidarität mit den im Ausstand befindlichen Reinigungskräften und ruft zum offenen Kampf gegen die Angriffe der Arbeitgeber auf.

Vor allem Frauen mit Migrationshintergrund würden in oft prekären und unterbezahlten Arbeitsverhältnissen in der Gebäudereinigung beschäftigt sein. Diese beweisen durch ihren Arbeitskampf, dass sie ihrem Image von "hilflos","nicht wissend" und "nicht interessiert" entgegenwirken.

Die Vereinigung sieht in dem Streik einen stellvertretenden Arbeitskampf für alle, die im Niedriglohnsektor arbeiten und die um einen flächendeckenden Mindestlohn kämpfen. Dieser Arbeitskampf sei außerdem eine Aktion gegen eine wirtschaftliche Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Streik, Solidarität, Migration, Bundesverband, Gebäudereiniger
Quelle: womblog.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2009 15:30 Uhr von kingoftf
 
+4 | -3
 
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Deutschland: das Land der Vereinsmeierei

Bundesverband der Migrantinnen e.V.


Was es nicht alles gibt...
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27.10.2009 15:30 Uhr von Dennis112
 
+2 | -2
 
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Es gibt einen Bundesverband der Migrantinnen??
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27.10.2009 16:08 Uhr von Matt-Auriga
 
+4 | -2
 
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In der Quelle heißt es 5.71€
Mehr als 6,50 würde ich einer ungelernten Kraft auch nicht bezahlen. Und ob Migrant oder Deutscher ist aus meiner Sicht auch egal. Ungelernt bleibt ungelernt und muss damit leben...
Anders wäre es bei richtig ausgebildeten Gebäudereinigern.
Jedoch wird dies in der Quelle nicht näher beschrieben.
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28.10.2009 15:44 Uhr von Peter.Griffin
 
+0 | -1
 
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für Metallpresse
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28.10.2009 17:46 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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Ät 127.0.0.1: Gender-Mainstreaming bedeutet wohl - genau betrachtet - soviel wie "Geschlechterklischees" oder wie der Ausspruch "typisch Frau/Mann".

Ich finde man sollte vorsichtig damit sein, sich eine Gesellschaft herbeizuwünschen, in der alle Bürger bestens ausgebildet sind. Denn wer putzt dann den Dreck noch weg?

Die Gebäudereiniger wissen ganz genau, daß ihre Arbeit nicht soviel Hirnschmalz benötigt. Aber wo steht geschrieben, daß sie alleine deshalb nur noch Hungerlöhne von z. B. 5 Euro/Stunde (brutto) wert sein soll?

Es ist eine Arbeit, die genauso gemacht werden muß wie jede andere. Und in Zeiten, in denen der Staat zwar Steuern und/oder Abgaben ständig erhöht aber gleichzeitig immer mehr sozialen Verantwortung (Kopfpauschale, Pflegeversicherung etc.) auf den Bürger abwälzt, MUSS dieser gefälligst im Gegenzug dann auch in die Lage versetzt werden, diese größere Verantwortung tragen zu können.

Und das geht nur über ein höheres Einkommen.
Es ist daher völlig richtig, daß sich die Gebäudereiniger dagegen wehren. Ansonsten haben wir hier bald amerikanische Verhältnisse, wo sich Reiche und Wohlhabende mit Händen und Füßen erfolgreich gegen eine Krankenversicherungspflicht wehren.

Leider gelingt es ihnen auch immer wieder, dumme Mitbürger vor ihre Karren zu spannen. Aber das kennt man auch hierzulande, wo sich Mitarbeiter für ihre Chefs ins Zeug gelegt hatten, obwohl diese profitable Unternehmen bankrott wirtschafteten um sich dann mit ein paar Mio. Boni LEGAL aus der Affaire zu ziehen und natürlich "ganz schnell nach Vorne schauen" wollen.

Im Mittelalter hätte man solche Typen entweder in den Schuldenturm geworfen oder an den Pranger gestellt, wo er von allen Bürgern mit Kot beworfen und mit einer Rute geschlagen werden durfte.

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