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Zug überrollt Chow-Chow: Frauchen wird bestraft

Wegen unzureichender Sorgfaltspflicht wird eine 42-jährige Frau aus Österreich nun von den Behörden zur Kasse gebeten. Der Chow-Chow der Dame wurde auf dem Bahnhof Pasewalk von einem Zug überrolt.

Die Hundehälterin habe bei Abfahrt ihres Zuges bemerkt, dass ihr Vierbeiner abgängig ist. Die daraufhin eingeschalteten Beamten konnten den Hund zunächst auch nicht auffinden. Einige Zeit später meldete die Notfallleitstelle eine Hundeleiche am Ende des Bahnhofs.

Laut Polizei war der Hund nicht angeleint. Für den Polizeieinsatz werden daher 100 Euro fällig werden, das Bußgeld der Stadt beträgt 25 Euro. Auch die Bundesbahn könnte noch mit einer Forderung an die Frau herantreten. Ein IC-Zug hab sich durch den Vorfall fünf Minuten verspätet.


WebReporter: breakthenews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bahn, Hund, Strafe, Zug, ICE
Quelle: www.abendblatt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2009 12:55 Uhr von breakthenews
 
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Also, ich find es schon tragisch, dass die Frau jetzt auch noch zur Kasse gebeten wird. Was passiert eigentlich wenn ein Kleinkind in Begleitung seiner Eltern unter den Zug kommen würde? Man kann Kinder doch nicht anleinen...
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27.10.2009 13:03 Uhr von Canoa-Quebrada
 
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27.10.2009 13:08 Uhr von Hans_Solo
 
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Gehts noch Ihr zwei?! Wenn die alte an nem Bahnhof ihren Koeter nicht anleint, ist sie selber schuld!
Und dann noch die Bahnstrecken da blockieren...

@ Autor:
Kleinkinder nimmt man am Bahnhof genauso an die Hand, wie einen Hund an die Leine!

[ nachträglich editiert von Hans_Solo ]
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27.10.2009 13:09 Uhr von Inai-chan
 
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@autor: bei einem kleinkind wäre es die verletzung der aufsichtspflicht

es mag richtig sein,d ass es tragisch für sie ist, dass das passiert ist, aber wenn sie ihren hund nicht anleinz wenn si unterwegs ist dann muss sie echt bestraft werden
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27.10.2009 13:11 Uhr von lina-i
 
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Der Unterschied zwischen Kind und Hund: ist sehr gewaltig...

Die Geldbuße ist für das nicht Anleinen des Hundes. Der Einsatz der Polizei muss bei verlorenen Sachen auch bezahlt werden.

Kinder müssen nicht angeleint werden, dafür gibt es aber eine Aufsichtspflicht der Eltern oder Aufsichtsperson. Sofern ein Kind verloren geht, ist die Suche der Polizei kostenlos, da es sich hier um einen Menschen handelt. Verunglückt das Kind, weil es unbeaufsichtigt zwischen den Schienen läuft, so hat dies auf jeden Fall auch ein Strafverfahren wegen unterlassener Aufsichtspflicht zur Folge...
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27.10.2009 13:13 Uhr von W.Marvel
 
+14 | -1
 
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wieso schamlos? Wieso sind manche Hundebesitzer der Meinung, dass man seinen Hund nicht anleinen muß? Es ist IHR Fehler der Kosten verursacht hat. Nicht nur bei der Bahn, nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei all den Fahrgästen im Zug - selbst wenn es nur um Zeit gehen würde und nicht um verpasste Anschlüsse.

@Autor
Man kann Kleinkinder und Kinder nicht anleinen, aber auf sie aufpassen. Man lässt Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt am Bahnsteig herumlaufen. Sollte ein Kind durch einen Zug überrollt werden, weil die Eltern die Sorgfaltspflicht vernachlässigt haben, wird da noch viel mehr als bei der Frau jetzt passieren. Und zwar zu recht.
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27.10.2009 13:29 Uhr von GatherClaw
 
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@man kann Kinder nicht anleihnen doch das geht, hab es vor ca. 10 Jahren selbst in Berlin gesehn, da war so ne reiche Tusse, die hatte ihr Kind in so ner Art Geschirr, wie man es Hunden anlegt.

Ich dachte ich spinn, kanns bis heute nicht glauben.

Jedenfalls ist es eine Schande das Tiere allgemien als "Sache" behandelt werden. Tiere solten mind. Als Lebewesen behandelt werden.

Und EIN IC hat 5 Minuten Verspätung?! Cest la vie, das passiert jeden Tag.

Grüße
Gather
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27.10.2009 13:57 Uhr von TheEagle92
 
+1 | -3
 
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Sinnig: Ich finde das lustig das der Besitzer dafür bestraft wird ich habe das ganze mal überflogen und würde mal sagen das da nicht wirklich was bestraft werden kann ..
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27.10.2009 14:27 Uhr von Hase25
 
+2 | -0
 
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total gerechfertigte strafe: ich finde das die strafe vollkommen gerechtfertigt ist, da man vorallem bei Hunden auf darauf achten muss, das sie einer geruchsspur z.B. nach gehen. Ich merk´s selber bei meiner Hündin, das sie gerne mal ausbückst und wenn da was passiert, muss ich als Halter bzw. als aufsichtsperson für den Hund dann genauso für entstandenen Schaden aufkommen. Bei der Bahn mag vielleicht ne verspätung von nem IC öfters vorkommen, doch diesmal war klar, das es durch verschulden der frau war. Zu mal wenn ich mich nicht täusche können Bahnreisende gegen die bahn klagen, bei Verspätungen. Wenn ihr eie Firma hättet, und durch andere euch ein Schaden entstehen würde, würdet ihr sicherlich auch klagen.
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27.10.2009 14:57 Uhr von Schwertträger
 
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@Sir-Locke: Mit der Empörung musst Du wohl leben: Und "geht´s noch?" ist ja nun auch wirklich keine beleidigende Formulierung.


Es ist jedenfalls den meisten Postern hier unverständlich, wie Du und Dein Mitposter an Position 1 im Thread auf die Idee kommen könnt, dass all die anderen Betroffenen auf ihren Kosten sitzen bleiben sollen, nur weil die Frau durch den Tod ihres Hundes schon genug bestraft wäre.

Wer soll denn die Kosten für das Taxi bezahlen, dass der den Anschlusszug verpassende Fahrgast braucht?


Tatsache ist, dass man für einem unterstellte oder gehörige Dinge und Lebewesen verantwortlich ist. Nimmt man diese Verantwortung nicht wahr, wird man bestraft. Und das zu Recht.
Ganz einfach eigentlich.
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27.10.2009 16:35 Uhr von xj12
 
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die Leute die Mitleid mit der Dame haben weil die ne Strafe aufgebrummt bekommen hat: ueberlegt euch mal was passieren wuerde wenn der Hund nicht vorn Zug sondern auf die Strasse rennt. Wegen solcher Dinge passieren immer wieder schwere Unfaelle! Hunde gehoeren nunmal angeleint. Frei laufen kann man die auf Feldern oder Wiesen lassen wo weit und breit keine Strasse, und somit keine Gefaehrung anderer besteht.
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27.10.2009 17:54 Uhr von Pitbullowner545
 
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die: geistig beschränkt muss man sein einen Hund am Bahnhof nicht anzuleinen?..

das Bußgeld hätte DEUTLICH höher ausfallen müssen
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27.10.2009 18:22 Uhr von trashnews
 
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seht es mal so: der "arme hund", ihm waere nichts passiert wenn die frau besser aufgepasst haette! die strafe ist total gerechtfertigt
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27.10.2009 20:10 Uhr von merjon
 
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für 5 Minuten Verspätung: braucht die DB keinen überfahrenen Hund auf dem Gleis. Das schafft die auch so. :\
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28.10.2009 09:50 Uhr von supermeier
 
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Haftpflichtversicherung: gibt´s extra für Hunde deren Besitzer nicht fähig sind einen Hund verantwortungsvoll zu halten.
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28.10.2009 10:43 Uhr von Cyberbob81960
 
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ist doch preiswert: 125 Eus...
Immerhin handelt es sich um einen fahrlässigen Eingriff in den Bahnverkehr. Mit Leine wäre es einfach nicht passiert.

Aber: Einen Hund mit Kinder vergleichen - gehts noch ? Schon der Gedanke ist mehr als pervers.
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28.10.2009 12:14 Uhr von bigpapa
 
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Richtig so: Es besteht eine PERMANENTE Anschnallpflicht für Hunde.

Ich weiss das weil ich mich da mal schlau gemacht habe, weil ich (aus pers. Gründen) eine heiden Angst vor Hunden aller Art habe.

Und ich hab schon 2 x einen Hundebesitzer eine Klage versprochen und ein toten Hund was das Vieh nicht SOFORT von mir weg kommt.

Der Witz dabei ist, die meisten Hundebesitzer wissen das es Leute wie mich gibt, die Angst vor Hunden haben und die auch wissen das Ihr Tier ein Tier ist, mit Jagd und Spielinstinkten/Verhalten. Sie Leinen ihr Tier an, und wenn Sie sehn das jemand mit Angst vorbeikommt, nehmen Sie den Hund an die kurze Leine.

Nur manche Leute denken, das ihr Hund der liebste ist, und wie ein Roboter funktioniert, den Sie ja perfekt erzoggen haben. Den ist einfach nicht so.

Zum akt. Fall. Mit ein Hund ist es wie mit einen Menschen oder einer Sache. Der Besitzer, bzw. Veranwortliche ist halt dafür veranwortlich. Er/Sie hat eine Aufsichtspflicht. Wird diese verletzt so gibts halt ne Strafe. Ne echte da eine pychologische halt nicht nachweisbar ist. Brutal gesagt : "Ein paar Tränen rausdrücken und man spart sich ein einige 100 Euro funktioniert halt nicht" und DAS ist gut so.

Gruß

BIGPAPA
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28.10.2009 12:23 Uhr von bigpapa
 
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@ merjon: Es gibt ein Prinzip von Ursache und Wirkung.

In den Fall heist das:

Ursache : Ein Hund auf den eine Frau nit blöd war aufzupassen.

Wirkung : 5 min Verspätung weil man verhindern musste, das es zu einer neuen Ursache mit grössere Wirkung kommt.

Schau dir mal den Film "Butterfly-Effekt" an oder goggle man danach.

Was man leider nie erfährt bei der Bahn ist, WARUM ein Zug Verspätung hat. Du lästerst hier über die Bahn. Aber kann die Bahn was für die Verspätung. Hinterfrag mal JEDE Verspätung der Bahn. Überprüf jeden Fall. Du wirst dich wundern wie wenig die Bahn selbst daran Schuld hat.

Hier könnte ein "Butterfly-Efekt" sogar auftretten. z.b. : Durch die 5 min dieses Zuges, der danach über eine vielbefahrene Strecke muss, muss ein ICE 10 min am Bahnsteig warten, durch diese Tatsache kommt ein Fahrgast der 100 km vom Umfallort entfernt war, 1 Std. später nach Hause. (wenn der Vorgang spät abends passiert, sogar wenn er Pech hat, 8 Std. später, weil der letzte Zug weg ist.)

Also erst nachdenken bevor man lästert. Ich will die Bahn nicht in Schutz nehmen. Ich fluch selbst oft drüber. Aber ich möchte auch nicht an einen Netzkotenpunkt Chef-Operator sein.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Der Fall ist aus Österreich, vielleicht ist da die Bahn pünktlicher als bei uns :)
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28.10.2009 14:04 Uhr von merjon
 
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@ bigpapa: Les den Artikel nochmal genau durch. Die Frau war Östereicherin. Pasewalk liegt in Mc Pomm, und das gehört, soweit ich weiß, noch zu Deutschland. Sofern es die Regierung nicht zur Schuldendämmung bereits verhökert hat.
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28.10.2009 14:49 Uhr von bigpapa
 
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@ merjon: Ich muss zugeben deine Geographie ist besser als meine. Der Ort klang so "östereichisch" ;)

Was aber an mein Artikel nichts ändern.

Gruß

BIGPAPA
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28.10.2009 19:46 Uhr von supermeier
 
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@bigpapa: "Es besteht eine PERMANENTE Anschnallpflicht für Hunde."

Was für Unsinn ist das denn? Mein letzter Hund (Schulterhöhe ca. 50 cm) war von jeder Anleinpflicht befreit, sofern es bezogen auf die Örtlichkeit nicht zwingend vorgeschrieben war.
Du kannst also den Hundehalter verklagen wie du lustig bist, so lange du keinen körperlichen Schaden erleidest kostet es nur dein Geld.

Allerdings sollten Personen mit einer ausgeprägten Phobie gegen Hunde (gilt auch für andere das öffentliche Leben betreffend) mal Verantwortung zeigen und sich Psychtherapeutisch behandelen lassen.
Allein die Signalwirkung die sie mit ihrer offen gezeigten Angst auf Kinder haben ist absolut unverantwortlich.

Selbstbewusstes Auftreten einem Hund gegenüber hat außerdem zur Folge dass der Hund in seine Rangordnung gewiesen wird und in den allermeisten Fällen unverrichteter Dinge wieder abzieht.

[ nachträglich editiert von supermeier ]

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