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BUND: Umweltziele und Vereinbarungen des Koalitionsvertrages widersprechen sich

Laut dem Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, widersprechen sich die hochgesteckten Ziele des Koalitionsvertrages im Bereich Umweltschutz und dem Prinzip der Nachhaltigkeit mit den Vorhaben der schwarz-gelben Regierung.

Der BUND sieht vor allem in dem "Leitprinzip des Aufschwungs durch Wachstum", die Schuldenzunahme, die Zunahme von Atommüll und die allgemein unkonkreten Umweltschutzmaßnahmen als widersprüchliches Konzept zu den gemachten Versprechungen über bessere Lebensbedingungen kommender Generationen.

Kritisiert wird die Tatsache, dass zerstörte Natur durch Industrie, Wirtschaft und Siedlungen, allein durch Geldzahlungen ausgeglichen werden soll. Der BUND hat deshalb massiven Protest gegen eine Politik des "ökologischen Ausverkaufs" angekündigt.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Union, Umwelt, Bund, Naturschutz, Koalitionsvertrag
Quelle: womblog.de

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27.10.2009 10:44 Uhr von SystemSlave
 
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War doch klar, alles zu lasten der Natur: Aber uns allen einreden wollen, wir wüssen den CO2 ausstoss reduzieren der schadet der umwelt und warum damit Atomenergie wieder Solangfähig wird da es ja die einzigste Energie quelle die kein Co2 produziert und dabei den gesamten strom bedarf decken kann. Nur das der Atommüll die umwelt viel stärker belastet als es Co2 jemal kann ist dabie nebensächlich das die Abfall in Maroden berkwerken gelagert wird und das Grundwasser verseucht stört ja auch keinen. Ist ja nicht unser Problem das haben die späteren generationen, danke SchwarzGelb ihr verdammten Heuchler, ich war es aber nicht so dumm euch zu wählen.
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27.10.2009 12:47 Uhr von de_waesche
 
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war ja eigentlich klar. was interessiert hier nachhaltigkeit, wenn man für 4 jahre ein ganzes land für dumm verkaufen und nebenbei milliarden scheffeln kann. die stören die überwiesenen alibibeträge zum umweltschutz nicht im geringsten.
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27.10.2009 13:16 Uhr von uhlenkoeper
 
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@SystemSlave: Zur CO2-Bilanz verschiedener Energieformen hat das "Öko-Institut" eine entsprechende Studie erstellt : http://www.oeko.de/...


Darin wird u.a. eindeutig festgehalten, dass solche Vergleiche hinken, weil
a) die Entsorgungs- und Beschaffungsbelastungen in diese Statistik nie mit einfließen (Atomstrom ist nur bei der reinen Erzeugung sehr CO2-freundlich, schließt man z.B. die Aufbereitung, Lagerung, Transport etc. mit ein, verschiebt sich das Bild signifikant) und
b) die Risiken nur einseitig betrachtet werden (bei Berücksichtigung aller Risikofaktoren würde die Atomkraft extrem schlecht abschneiden).


Unberücksichtigt wird in der ganzen Diskussion auch, dass jegliche staatliche Unterstützung für Atomkraft wie für Kohlekraft die Entwicklung alternativer Energieen, die in nicht zu ferner Zukunft unsere einzige Energierecource darstellen wird, gelähmt wird. Schon heute haben die großen Energieriesen nach der veröffentlichen Absicht, "sichere AKW´s" länger laufen zu lassen, ihre Forschungsgelder für den Sektor der Forschung an nachwachsenden Energiegewinnungsmethoden drastisch gekürzt. :-(
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27.10.2009 13:26 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zusatz: Was auch gern verschwiegen wird ist, dass für die Aufbereitung von Brennelementen zur Energiegewinnung in KKW´s zunehmend mehr Energie benötigt wird (weil immer mehr Uran aus immer geringer uranhaltigem Gestein gewonnen werden muß). Die Forscher Jan Willem Storm van Leeuwen und Philip Smith sagen eine exponentielle (!!!) Steigerung des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen mit sinkendem Erzgehalt voraus.

Diese hierfür benötigte Energie wird vor allem aus Kohlekraftwerken bezogen :
http://www.eurosolar.de/...

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