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Kolonisierung des Mondes wird weiter vorangetrieben

Um die geplante Kolonisierung des Mondes weiter voranzutreiben, untersucht die Amerikanische Weltraumorganisation NASA nun die Atmosphäre des Erdtrabanten.

Das Programm soll 2012 gestartet werden. Die Atmosphäre des Mondes ist durch die Sonne entstanden.

Durch die im kommenden Jahrzehnt voranschreitende Kolonisierung wird eine zunehmende Verschmutzung der sehr dünnen Mondatmosphäre befürchtet.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Mond, Kolonie
Quelle: www.dnews.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2009 14:46 Uhr von Rick-Dangerous
 
+10 | -0
 
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Geplante Kolonisierung??? Habe ich was versäumt?
Dafür gibts keinerlei konkrete Pläne.

Lediglich eine Station ist mehr oder weniger geplant und die wird die Mondatmosphäre schon aushalten.
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26.10.2009 14:49 Uhr von KaneTM
 
+3 | -0
 
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Also echt! Welchem Tier- und Pflanzenleben würde denn eine verschmutzte Mondatmosphäre gefährlich werden???
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26.10.2009 14:53 Uhr von miramanee
 
+8 | -5
 
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Soso die Sonne also?! Wieso hat der Mond plötzlich eine ´anerkannte´ Atmosphäre? Das haben seit Jahrzehnten "Verschwörer" immer wieder behauptet, wurde jedoch von so genannten Experten gerne geleugnet. Schon alleine all die zahlreichen Mondmissionen hätten darüber keinen Zweifel offen lassen dürfen. Ich hoffe man unterstellt nicht, diese dünne Hülle hätte sich erst vor kurzer Zeit mal fix gebildet. Und ob die Sonne daran beteiligt ist, bleibt abzuwarten.

Der Mond hat sonderbare Geheimnisse. Der Kaguya-Aufprall hat es wieder einmal deutlich gemacht. Zwar versucht man hier die Ursache im unbekannten Boden zu erklären, vergisst aber dabei, dass die Aufschlagstelle sensorisch genaustes ausgesucht wurde.

Und warum soll plötzlich der Mond so schnell kolonisiert werden? Erst gibt er nichts her und plötzlich gibt es eine Atmosphäre und untermondische Gänge. Auch soll es dort unten Expertenmeinungen zufolge auf einmal brauchbare Ressourcen geben. Was deutlich macht, dass man in der Lage ist messtechnisch zu erfassen wo etwas zu finden ist und der Kaguya-Aufprall nicht urplötzlich auf ´Granit´ knallen konnte.

Verwirrend. Ich mag mich irren, aber würde man jedem Menschen ermöglichen an alle Informationen über alles zu gelangen, wäre der Mensch längst bereit mehr als nur den Mond zu besiedeln.
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26.10.2009 14:53 Uhr von gulli-gulli
 
+1 | -0
 
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Ich dachte: obama hat kommende mondmissionen abgeblasen wegen geldmangels? was stimmt denn nun?
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26.10.2009 15:04 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Wer: immer auch da oben anklopft, es wird kein Deutscher dabei sein, denn die Mondmission von D. wurde gekippt.

Aber na klar Obama macht mal schnell ein paar Milliarden locker, damit die Nasa auf den Mond kommt. Die Kohle liegt ja nur so rum.

Das sind Pläne, sonst nix.......
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26.10.2009 15:10 Uhr von nQBBE
 
+2 | -9
 
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es ist schon seit jahren bekannt dass: der mond eine atmosphäre besitzt und sich sogar wolken bilden...ich kann nur die "coast to coast radio"-sendungen auf youtube empfehlen, interessante interviews und bildmaterial
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26.10.2009 15:39 Uhr von vostei
 
+5 | -0
 
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Naja - es ist genau genommen: eine Exossphäre, die zum Großteil aus dem Sonnenwind entstand / entsteht und zu einem kleinen Teil durch Ausgasungen vom Mond.
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26.10.2009 16:01 Uhr von Nothung
 
+2 | -1
 
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2012 macht Sinn, da geht ja nach dem Maya-Kalender auf der Erde das menschliche Leben zu Ende.
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26.10.2009 17:35 Uhr von Draw
 
+3 | -1
 
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@1984: Dass die Amis 1969 wirklich auf den Mond war, sollte eigentlich auch dem letzten Querkopf klargeworden sein. Jeder einzelne Punkt in den Mondverschwörungstheorien wurde schon hinlänglich widerlegt. Es gibt wirklich einige Beweise, dass dei Amis auf den Mond waren. Nur da schaut ihr Mondverschwörer immer weg. Außerdem wie soll die Atmosphäre die Mondlandung widerlegen?

[ nachträglich editiert von Draw ]
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26.10.2009 18:10 Uhr von Gezeichneter
 
+1 | -0
 
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Pflanzt meinen Kopf auf einen Affenkörper und wir sehen uns auf dem Mond beim Stepptanzwettbewerb, vorrausgesetzt der Schuster kann Schuhe für Affenfüße anfertigen.
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26.10.2009 18:59 Uhr von smutjie
 
+1 | -1
 
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Klar eine: Atmosphäre.. wie sollte der Mann im Mond den sonst atmen?

Das macht die Begrüßung von Ausserirdischen doch deutlich einfacher...

Täusch ich mich oder werden die News gewisser "Autoren" immer dümmer bzw einfältiger?
Ich bin immer noch dafür das einige Quelle hier auf den Index gehören....

[ nachträglich editiert von smutjie ]
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27.10.2009 09:22 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Fast jeder Himmelskörper hat ne Atmosphäre: Nur nicht vergleichbar mit der der Erde.
Die auf dem Mond ist sehr sehr dünn und wird durch die Sonne gefördert.

Die ganze Strahlung der Sonne trifft fast ungehindert uf die Oberfläche des Mondes und was denkt ihr was diese zum Teil hochenergietische Strahlung mit dem Mondgestein macht?

Auf jedenfall reicht es dazu, den Staub aufzuladen,
so das er an allem kleben bleibt.
Siehe Raumanzüge der Mondläufer.
Sicher liegt das zum Teil auch an der Form der Staubkörner,
die sehr scharfkantig sind.

Ein Kolonisierung des Mondes ist sicherlich geplant, bloß nicht heute und nicht morgen.
Aber über kurz oder lang werden wir uns dort einfinden.

Das verschmutzen einer Atmosphäre muss nicht immer was schlechtest sein,
auf dem Mars könnte es dann schon warm und wohnlich werden ;)
Aber der Mond könnte eine dichtere Atmospäre nicht halten.
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27.10.2009 11:13 Uhr von Shedao Shai
 
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atmosphäre: nur mal so zum vergleich. die atmosphäre auf der erde ist ca. 300 billionen mal dichter als die des mondes. auf der erde würde man von einem ultrahochvakuum sprechen!
hier muss also keiner aus seinem loch kommen und aufschreien, ob die denn 1969 auch schon da gewesen wäre...
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04.11.2009 23:45 Uhr von Ne-La-Ru
 
+1 | -0
 
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Wo ist das Problem: Lieber Ein paar Milliarden in die Mondsache da stecken als in Afghanistan und Irak Mensch, Material und Geld zu verbrennen.
Das Mondprojekt bringt uns weiter aber Kriege um Öl nicht oder Milliarden in Banken stecken die aus Geldgier Billionen verpulvert haben.
Und die Verschwörungstheorien Typen gehen mir richtig auf den Sack.... Habt ihr nix besseres zu tun ? Wir waren auf den Mond und 1947 gabs au keine scheß Ufo´s das waren Wetterballons die irgend eine Besoffener falsch gedeutet hat .und es gibt au keine illuminaten und irgend welche anderen Geheimbunde...
man man man her mit dem Minus ^^
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05.11.2009 19:56 Uhr von AlfderDritte
 
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Mondbesiedlung: 26.10.2009 14:53 Uhr von miramanee
"Und warum soll plötzlich der Mond so schnell kolonisiert werden? Erst gibt er nichts her und plötzlich gibt es eine Atmosphäre und untermondische Gänge. Auch soll es dort unten Expertenmeinungen zufolge auf einmal brauchbare Ressourcen geben"
Auf dem Mond gibt es eine ungeahnte Fülle von brauchbaren Ressourcen.
Viele Fusionsforscher sehen deshalb in Helium-3 die Energiequelle der Zukunft. Allerdings gibt es da ein Problem: Auf der Erde kommt Helium-3 kaum vor. Hier kommt nun der Mond ins Spiel. Die Sonne bläst mit dem Sonnenwind auch Helium-3 ins All. Während aber die Erde durch ihr Magnetfeld gegen den Zustrom der elektrisch geladenen Helium-Ionen abgeschirmt wird, kann Helium-3 den magnetfeldlosen Mond ungehindert erreichen. Deshalb konnte sich der Stoff über Jahrmilliarden hinweg in der Oberfläche des Erdtrabanten ablagern.

Als Zukunftsperspektive über die Nutzung von lunarem Helium-3 nachzudenken, hält Planetenforscher Gerhard Neukum von der Freien Universität Berlin deshalb durchaus für sinnvoll, "aber es wird sicherlich Jahrzehnte, vielleicht 50 Jahre dauern, bis es so weit ist". Doch der Mond hat durchaus mehr zu bieten. "Die oberen Bodenschichten sind erheblich mit meteoritischem Material angereichert", so Neukum, "und darunter finden sich nicht nur viel Eisen und Nickel, sondern auch seltene Stoffe wie etwa Iridium. Und diese Elemente werden uns quasi frei Haus an der Oberfläche geliefert."

In dem Abbau und der industriellen Nutzung dieser Rohstoffe sieht Neukum nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit: "Der Aufbau einer Infrastruktur auf dem Mond - zum Beispiel für astronomische Observatorien, aber auch für Raumflüge zu anderen Zielen - ist ohne diese Rohstoffe kaum denkbar, der Transport von der Erde zum Mond ist viel zu teuer. Aber natürlich wird diese Entwicklung Jahrzehnte dauern."

"Vom Land leben", diese aus der Zeit der Besiedelung des amerikanischen Westens entliehene Devise, stellt deshalb auch die Nasa in den Mittelpunkt ihrer Planungen für eine bemannte Mondstation. So enthält Regolith, der von Meteoriteneinschlägen zertrümmerte Gesteinsschutt auf der Mondoberfläche, große Mengen von an Metallen gebundenen Sauerstoff - und dieser Sauerstoff könnte künftigen Mondkolonisten nicht nur als Atemluft dienen, sondern auch als Raketentreibstoff Verwendung finden. Aus dem ebenfalls in großen Mengen vorhandenen Silizium wiederum ließen sich Solarzellen herstellen und so die Energieversorgung sichern. Die Metalle im Mondgestein - neben Eisen und Nickel auch Aluminium und Titan - könnten als Baumaterialien dienen.

Und wenn es auf dem Mond erst einmal Bergbau, Verhüttung und verarbeitende Industrie gibt, dann könnte sich zumindest für einige Rohstoffe oder Halbfertigprodukte auch der Rücktransport zur Erde lohnen. Und natürlich auch für Helium-3, das beim Schmelzen des Mondgesteins ohnehin als Abfallprodukt anfallen würde. Denn wegen der geringeren Anziehungskraft des Mondes wäre ein Lastentransport von dort zur Erde erheblich billiger als umgekehrt.

Vielleicht dient der Erdtrabant aber auch eher als Ausgangsbasis zur Ausbeutung anderer Rohstoffquellen im Sonnensystem: der Asteroiden. So enthält beispielsweise allein der zwei Kilometer große, erdnahe Asteroid Amun nach Schätzungen des amerikanischen Forschers John Lewis von der University of Arizona 30-mal mehr Metalle, als die Menschheit in ihrer gesamten bisherigen Geschichte geschürft hat, darunter hauptsächlich Eisen, Nickel, Kobalt und Platin. Lewis schätzt den Gesamtwert der Rohstoffe auf über 20 000 Milliarden US-Dollar. Und es gibt vermutlich Hunderte ähnlicher Himmelskörper in der Nähe der Erdbahn, die leichter zu erreichen sind als beispielsweise der Planet Mars.

Auf schnelle Gewinne durch Rohstoffimporte aus dem All zu hoffen ist sicherlich verfrüht. Doch als langfristige Option könnte es sich lohnen, diese Möglichkeit in die Planungen einzubeziehen. Denn sowohl die Rohstoffe als auch die fossilen Energievorräte auf unserem Planeten werden eines Tages erschöpft sein. Und dann sind Nationen mit einer Präsenz im All und auf dem Mond sowie mit der nötigen technologischen Kompetenz vermutlich im Vorteil.

Hamburger Abendblatt
Eine Staubige Angelegenheit

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