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2008 gab es 2,7 Millionen tote Versuchstiere in Deutschland

In der aktuell vorgelegten Tierversuchsstatistik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für das Jahr 2008 wird, im Vergleich zum Vorjahr, ein erneuter Anstieg der Opferzahlen von Tierversuchen um 3,2 Prozent auf 2.692.890 Tiere festgestellt.

Die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" sieht in den vorgelegten Zahlen, eine skandalöse Entwicklung einer "verfehlten Wissenschaft, der immer mehr Tiere zum Opfer fallen". Der Verein setzt sich für ein generelles Verbot von Tierversuchen ein.

Seit 1996 ist ein ständiges Ansteigen von Tierversuchen in Deutschland zu verzeichnen. So waren im Jahr 2008 beispielsweise 1.765.416 Mäuse, 803 Katzen, 4.450 Hunde und 2.285 Affen Opfer von Experimenten. Die meisten Versuchstiere, 32 Prozent, wurden für die "zweckfreie" Grundlagenforschung verwendet.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Tod, Million, 7, Tier, Versuch
Quelle: www.fair-news.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2009 10:51 Uhr von Teffteff
 
+0 | -0
 
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Die Zahlen sprechen für sich. Es wird Zeit dass der Gesetzgeber diesem unethischen Verhalten von Industrie und Wissenschaft, einen Riegel vorschiebt.
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26.10.2009 11:18 Uhr von kRn.
 
+3 | -3
 
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Affen Die Versuche mit den Affen sollte man unterbinden! Aber ob da jetzt 10Mio oder einhunderttausend Mäuse drauf gehen, ist doch nicht interessant.

[ nachträglich editiert von kRn. ]
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26.10.2009 11:23 Uhr von darmspuehler
 
+2 | -1
 
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na solange die keine versuche mit Bullen machen muhahahaha, ne warn Spass
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26.10.2009 11:26 Uhr von Raptor667
 
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ich fordere ja schon lange das man verurteilte Mörder,Sexualstraftäter usw für solche Versuche nehmen sollte...Stopt Tierversuche- nehmt Kinderschänder!
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26.10.2009 11:29 Uhr von sauron2k
 
+5 | -1
 
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wtf: wenn ich nur lese "zweckfreie grundlagenforschung" könnte ich schon anfangen zu kotzen.
das liegt nunmal in der natur der grundlagenforschung das man nicht genau weiß wohin das führt. man erforscht schließlich die grundlagen und die nicht die anwendungsmöglichkeiten. sonnst würde es ja auch anwendungsforschung heißen!
wenn jeder es so sehen würde das grundlagenforschung nutzlos ist würden wir immernoch mit stöckern durch den wald laufen.

in zukunft bitte solch wertende aussagen aus der news lassen. man kann zu tierversuchen stehen wie man will, auch ich bin nicht unbedingt dafür da man jedes shampoo und jede creme an tieren ausprobieren muss aber für ne menge dinge brauch man nunmal tiere. als alternative könnte man natürlich auch schwerverbrechen nehmen...
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26.10.2009 11:29 Uhr von pentam
 
+2 | -1
 
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Hmmm: Ob die Wasserwanzen, an denen ich forsche, auch dazu zählen?!? ^.^
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26.10.2009 11:30 Uhr von Matt-Auriga
 
+3 | -2
 
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wer dagegen ist, der darf sich dann ab nächster Woche als Versuchs"opfer" bei den Pharmaunternehmen bewerben.
Immer wird gemeckert, aber trotzdem kauft ihr kräftig Hautcreme und wollt kostengünstige Medikamente. Diese Scheinheiligkeit ist in der heutigen Welt zum kotzen.
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26.10.2009 11:39 Uhr von Teffteff
 
+0 | -0
 
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@ sauron2k: Hier ganz "wertungsfrei" die Sätze aus der Originalnews, die ich zu einem Satz zusammen gefasst habe:
"Der Bereich mit dem größten „Verbrauch“ an Tieren ist seit Jahren die Grundlagenforschung. Im Jahr 2008 gingen 32% auf das Konto dieser zweckfreien Forschung."

Damit es noch "wertungsfreier" ist habe ich alles sogar in Anführungszeichen gesetzt. Ich glaube das war mehr als "wertungsfrei".

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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26.10.2009 12:52 Uhr von sauron2k
 
+2 | -1
 
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@ treffteff: was ich kritisiert habe war das wort zweckfrei, was doch die meisten mit sinnlos und damit unnötig assozieren.

klar steht das so in der quelle, aber bei einer pressemitteilung einer orginasation namens "ärzte gegen tiervesuche" erwarte ich keine neutrale berichterstattung, da es ja auch angegeben ist, wer diese pressemitteilung veröffentlicht hat.
bei einer zusammenfassung dieser mitteilung, sollte es meiner meinung nach nur etwas wertfreier zugehen, da der leser nicht auf der ersten blick sehen kann, das die quelle eine pressemitteilung einer interessengruppe ist.

aber trotzdem danke für deine arbeit uns diese news einzureichen. die zahlen sind interessant!
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26.10.2009 13:20 Uhr von lina-i
 
+1 | -2
 
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Ich verstehe nicht, warum Hunde, Katzen, Hasen: und Affen leiden müssen. Es dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein, dass die Ergebnisse der Forschung an diesen Tieren überhaupt nicht auf den Menschen übertragen werden können.

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