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Frankreich: Einwanderungsminister gegen Verschleierung von muslimischen Frauen

Am gestrigen Sonntag äußerte sich der französische Einwanderungsminister Eric Besson im TV-Sender LCI zur muslimischen Verschleierung von weiblichen Personen. "Für mich heißt es klar: Keine Burkas auf der Straße". Er verlangte eine Diskussion über die nationale Identität Frankreichs.

Die Burka als vollständige Bekleidung von Musliminnen würde eine Beleidigung von Frauen und einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz in Frankreich darstellen. Der Minister übte deshalb Kritik und sagte: "Die Burka läuft unseren nationalen Werten zuwider".

Sein Vorschlag dazu wäre, eine "große Debatte über die nationale Identität" über einige Monate zu führen. Er denke auch an das Thema "was bedeutet es, französisch zu sein", so der Minister. Die Absicht dahinter wäre, die nationale Identität neu zu definieren und den Nationalstolz zu stärken.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Frankreich, Muslim, Burka, Identität
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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26.10.2009 09:40 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Meine eigene Meinung zu dem Thema habe ich schon vielfach kommentiert. Wenn ich mich in einem anderen Land, mit anderer Kultur aufhalte, bin ich Gast des Landes und werde mich den Normen entsprechend anpassen. Oder ist es üblich in Europa, Kirchen, öffentliche Ämter etc. in Badebekleidung aufzusuchen. Ich gehe ja auch nicht mit Regen- oder Wanderschuhen in eine Moschee. Aber wir in unserem Kulturkreis in Europa sollen die Burka als selbstverständlich hinnehmen? (Symbolfoto)
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26.10.2009 10:04 Uhr von McDarkness
 
+15 | -8
 
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Wenn Deutschland so etwas machen würde bzw. vor hätte würden wahrscheinlich erstmal wieder alle Länder auf die Barrikaden gehen.
Hier muss man ja immer noch vorsichtig sein wenn man das Wort Nationalstolz in den Mund nimmt.

Naja, wird sioch wahrscheinlich niemals ändern wenn das so weiter geht hier in Deutschland.
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26.10.2009 10:13 Uhr von fortimbras
 
+18 | -2
 
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@McDarkness: Jetzt übertreibst dus aber.
Um in Deutschland zeigen zu dürfen, dass man sein Land mag und dazu steht und vielleicht sogar eine Deutschlandflagge zu schwingen, braucht man doch nur eine Fussball WM...
Ich denke es ist nicht unrealistisch davon auszugehen, dass es hier alle 40-50 Jahre eine Fussball WM geben wird und immer zu dieser Zeit kannst du Nationalstolz haben ohne ein Nazi zu sein.
Versuch das aber bloss nicht in den Jahren dazwischen.

Was das Thema angeht, kann ich dem Mann nur zustimmen.
Wenn die in ein europäisches Land wollen müssen die sich anpassen.
Wenn Sie unbedingt ihre Frauen vermummen und unterdrücken wollen sollen Sie lieber Zuhause bleiben.
Wenn ich die Frauen an heissen Sommertagen in ihren Schwarzen Ganzkörperkondomen sehe bekomm ich schon imemr Mitleid. Dadrunter muss es ja heiss sein wie in der Sauna.
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26.10.2009 10:19 Uhr von McDarkness
 
+4 | -3
 
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@fortimbras: Ich rede ja auch davon, wenn das ein Politiker vorshclagen würde, was der da in Frnakreich vorgeschlagen hat.
Es ist mir schon klar, dass man hier auch mit Deutshclandflagge rum rennen kann wenn und sein Land bejubeln kann und darf ohne das es größere Probleme gibt.
Habe das ja selber bei der WM und EM gesehen und mitgemacht.

Aber es ist doch oft genug so, dass wenn ein Politiker etwas sagt, was dem Judenrat mal wieder nicht passt direkt wieder einige auf die Barrikaden gehen.
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26.10.2009 10:24 Uhr von usambara
 
+2 | -7
 
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wenn schlicht ein Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit erlassen wird, dürfte sich keiner in seiner Religion verletzt fühlen.
Ein Kopftuchverbot würde folgerichtig auch die jüdische Kippa,
den Nonnenschleier und Mönchsgewänder mit einschließen- ist also in "unserem Kulturkreis" kaum durch zu setzen.
und so was auch verbieten?: http://www.7shirt.de
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26.10.2009 11:34 Uhr von dream.S
 
+2 | -7
 
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Wenn ich schon lese "Wenn Sie unbedingt ihre Frauen vermummen und unterdrücken wollen sollen Sie lieber Zuhause bleiben."

Und die sind auch unterdrückt?
http://www.youtube.com/...

Ok ne Burka muss echt nicht sein, ist ja auch nicht Pflicht im Islam.

@Eigenart.tk
+

[ nachträglich editiert von dream.S ]
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26.10.2009 11:49 Uhr von golddagobert
 
+5 | -1
 
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hmmmm: Frankreich: Einwanderungsminister << sehr gut >>>

Deutschland: Einwanderungsminister, wieso nicht auch hier ?
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26.10.2009 12:10 Uhr von mueppl
 
+4 | -1
 
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@golddagobert: >>..wieso nicht auch hier ...<<

wozu brauchen wir in Deutschland einen Integrationsminister?
Glaubst du allen Ernstes gewissen Zentralräten und Verbänden wäre ein Minister mit polnischem, russischen, spanischen, vietnamesischen Migrationshintergrund genehm?
Dieser Minister müsste die "richtige" Religion und die "richtige" Herkunft haben.
Einen Muslimminister brauchen wir nun bestimmt nicht hier.!

In Frankreich hingegen macht das Sinn. Besitzt jeder Einwohner der ehemaligen Kolonien die französische Staatsbürgerschaft.
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26.10.2009 13:06 Uhr von zocs
 
+10 | -0
 
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@Eigenart.tk: Nun .... "Eigenart" ... ich würde mal sagen, das es einen großen Unterschied macht, ob wir ein "Kopftuch" sehen, welches von älteren Russinnen und auch anderen älteren Frauen getragen wird (in Polen auch absolut Standard), oder ob wir von der Burqha, bzw. Niqab sprechen ...
Der Unterschied ist nicht nur optisch sehr stark, sondern auch die Idiologie dahinter.

Eine Niqab Trägerin, wenn nicht dazu genötigt, hängt einer SEHR SEHR konservativen Auslegung der Hadithe an und die ist mit "unseren Werten" hier nunmal nicht zu vereinbaren.

Ganz zu schweigen, das im Koran davon sowieso nix steht.
Die Diskussion und Studien dazu betreibe ich aber schon seit Jahren.
Und wer so massiv auf die Hadithe meint hören zu müssen, kann auch gerne mal Kamelurin zur Heilung trinken, bin gespannt wie die das dann finden. Ganz zu schweigen von Steinigungen und sonstigen tollen Gelegenheiten zu Tötung von Menschen.
Der Koran ist schon sehr schlimm, aber was in den Hadithen steht und auch daraus interpretiert wird, ist oft sehr menschenverachtend.
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26.10.2009 14:05 Uhr von cartmansan
 
+7 | -1
 
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@dream.S: viele Frauen mit Kopftuch fühlen sich nicht unterdrückt und geben im Gegenteil ihre Einstellung selbstwusst weiter.
Damit verstärken sie jedoch den gesellschaftlichen Druck auf Frauen, die sich (noch) nicht verschleiern. Siehe hier:
http://www.emma.de/...

Wer von klein auf beigebracht bekommt, dass unverschleierte Mädchen Schlampen und nichts wert sind fühlt sich vielleicht darin wohl. Trotzdem bleibt es ein Mittel der Unterdrückung.
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26.10.2009 16:36 Uhr von CHR.BEST
 
+4 | -0
 
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Jede Nation kann und muß selber für sich entscheiden, welche und unter welchen Bedingungen sie Personen aus anderen Ländern aufnehmen will. Die Einwanderer haben sich zu fügen oder sie müssen zuhause bleiben - punktum.

Außerdem würde ich eine Burka nur dann als kulturelles Kleidungsstück akzeptieren, wenn BEIDE Geschlechter sie freiwillig tragen würden.

Im Kern geht es doch aber darum, daß Moslems (weltweit genauso wie jene, die nach Europa wollen) der Überzeugung sind, ihr Glaube sei das Allerallerhöchse auf Erden.
Aber mit diesen Flausen im Kopf werden sie in Europa immer wieder auf stärksten Widerstand und Ablehnung in der Gesellschaft stoßen.
Europa hat nämlich längst aus den blutigen Religionskriegen in der Vergangenheit gelernt und die Bedeutung dieses ganzen esoterischen Unsinns names Religion abgewertet.

Hätten wir damals diese Kurve nicht gekriegt hätten, wäre Europa heute ähnlich unterentwickelt wie die Länder Afghanistan und Pakistan.
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26.10.2009 20:32 Uhr von Natoalarm
 
+2 | -1
 
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Dieses Übel auch hier verbieten lassen: Diese hässlichen Gestalten sollten niemals das Bild unseres Landes prägen dürfen!!
Burka gehört verboten und in Sachen Zivilcourage gehört dazu,diesen Schleiergestalten Öffentlich zu zeigen das sie nicht Erwünscht sind.
Vermummungsverbot!

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