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Fußball: Dynamo Dresden erhöht das Sicherheitspersonal gegen Haching

Dynamo Dresden wird das Sicherheitspersonal beim nächsten Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching erhöhen und damit auf die Vorfälle im Spiel gegen Kickers Offenbach reagieren. Außerdem gilt für die Begegnung ein Alkoholverbot.

Bei der Freitagspartie gegen Kickers Offenbach wurde Dynamos Torhüter Axel Keller beinahe von einem Böller getroffen. "Pyrotechnik gefährdet die Gesundheit von Zuschauern und Spielern! Dass nun schon Böller in Richtung des eigenen Torwarts geworfen werden, ist unfassbar", äußerte sich Keller.

Die zusätzlichen Kosten, die durch das "Sicherheitsspiel" entstehen, werden durch erhöhte Eintrittspreise aufgefangen. So werden die Stehplatzkarten einen Euro teurer. Seitens des DFB drohen den Sachsen nun auch harte Strafen, da sie bereits als "Wiederholungstäter" gelten.


WebReporter: Grony
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Dynamo Dresden, Alkoholverbot, Sicherheitskraft
Quelle: www.kicker.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2009 23:20 Uhr von Grony
 
+1 | -0
 
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Leider kommt es in letzter Zeit vermehrt zu solchen unsinnigen Aktionen. Aber das nun auch schon die eigenen Spieler in Gefahr gebracht werden, ist unfassbar.
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26.10.2009 09:13 Uhr von RedStar99
 
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Das ist auch: in meinen Augen absolut beschissen.
Da wollen Fussballfans Spaß an dem Spiel ihrer Mannschaft, Väter gehen mit ihren Söhnen ins Stadion und dann machen diese unverbesserlichen Krawallmacher alles kaputt.

Ich habe sowas von die Schnauze voll von diesen Ultras, Skins, Hools mir egal wie die heißen! Die machen nur Ärger und haben in meinen Augen im Stadion (und auch sonst wo) nichts zu suchen!
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26.10.2009 09:28 Uhr von F95Alex
 
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RedStar99: Selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen!
Wenn man keine Ahnung vom Fußball und seiner Fankultur hat, einfach mal die Fre*** halten.

Natürlich sind Böllerwürfe, vor allem auf den eigenen Keeper, zu verurteilen. Aber deswegen jeden Ultra, Hool oder Skin im Stadion in den Dreck zu ziehen geht gar nicht!
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26.10.2009 09:43 Uhr von RedStar99
 
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@F95Alex: Die von mir verurteilten Schläger und Krawallmacher (Ultras, Skins u. Hools) sind keine Fans!
Das sind Säufer, Schläger, Faschisten und sonstige gesellschaftsunfähige Leude.

Ich bin nicht der Meinung das sich der gemeine Fussballfan mit solchen A*****öchern auf eine Stufe stellt.
Zu Deiner Info: ich kenne viele aktive Fussballer und Fans und spiele selbst zum Spaß Fussball.
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26.10.2009 11:28 Uhr von norge
 
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@F95Alex: sicher bist du noch in der pupertät. ansonsten könnte ich mir deinen unqualifizierten kommentar nicht erklären.
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26.10.2009 11:34 Uhr von F95Alex
 
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Auch wenn diese Leute ( explizit die Ultras) manchmal durch, ich nenn es mal nicht Gesellschaftskonforme, aktionen wie rauchbomben oder bengalische Feuer auffallen, sind es aber doch genau diese die ihre letzten Euros ausgeben um ihren Verein durch die komplette Republik zu begleiten um diesen zu unterstützen.( das einige TV Anstalten scheinheiliger Weise mit diesen Bildern werben ("südländischer Flair") um danach wieder von Ausschreitungen und Randale zu berichten sobald im Block etwas rot leuchtet ist sowieso ein Unding) ich denke dir steht es nicht zu diesen Leuten das "Fan sein" abzusprechen.
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26.10.2009 13:04 Uhr von smyier
 
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mein senf dazu: das "phänomen" der gewaltbereiten und -ausübenden dynamoanhänger gibt es seit ca. 20 jahren. erstes großes "highlight" war der spielabbruch 91 gegen belgrad (weswegen dynamo heut noch nicht europäisch spielen darf). in den folgejahren haben sich diverse aggressive gruppierungen gebildet (dynamo-hools, young boys, ultras etc.), die im prinzip den harten kern der "fans" darstellten. genau diese waren und sind es, die zu jedem spiel, ob heim oder auswärts, "ihre" mannschaft begleitet und unterstützt haben und nebenher immenses gewaltpotential an den tag legten. von seiten der offiziellen wurde und wird das stets bestritten! insider werden wissen, dass gewisse "experten" als ordnungsdienst eingestellt waren, und wenns dann zur sache ging, flink ihre weste auszogen, um dann auf "fanseite" auf gegnerische fans einzudreschen.

unrühmliche höhepunkte der "fanaktivitäten" der dynamos mitte und ende der 90er waren sicherlich die heimspiele gegen den vfb leipzig und unfassbarerweise gegen den dresdner sc, tausende polizisten konnten der lage nicht herr werden, es gab regelrechte treibjagden auf die "gegnerseite" mit vielen verletzten (die kosten zur sicherheit ausserhalb des stadions gehen zu lasten des steuerzahlers btw.).

es muten so ein paar böller doch eher harmlos an, wenn man noch bilder im kopf hat, als der komplette union fanblock mitten im spiel übers spielfeld direkt zum k-block marschiert ist und den aufgemischt hat.

leider wachsen immer noch derartige "dynamo-fans" nach, die ihren "vorbildern" nacheifern und gerne auch mal den ernstfall üben!

so long
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26.10.2009 14:41 Uhr von F95Alex
 
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Guter Einblick: Erstmal danke für den Überblick über die Vergangenheit der SGD.

Nun ist es aber Fakt, dass man die Dynamo Szene kaum mit anderen Szenen in Deutschland vergleichen kann.

Und ich wehre mich dagegen, dass von diversen Leuten jeder Ultra,Hool oder weiß der Geier wer pauschal als hirnloser,besoffener Krawallmacher bezeichnet wird.
Das ist BILD Niveau!!
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26.10.2009 19:20 Uhr von smyier
 
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prinzipiell: kann man alles und jeden miteinander vergleichen. nur gleichsetzen kann man nicht alles *klugscheiß*

z.t:: das überraschende für die meisten wird sein, dass die aggressivsten "gruppierungen" rund um dynamo weder hirnlos sind noch besoffen agieren. vielmehr sind das streng organisierte und disziplinierte "vereine". fakt ist, dass man dem gruppenenthusiasmus und -zwang erliegt/erliegen muss!

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