25.10.09 14:08 Uhr
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Experten üben Kritik an Steuerpolitik von Union und FDP

Ökonomen warnen von den von Union und FDP angekündigten Steuerentlastungen. Die Entlastung soll im kommenden Jahr 14 Milliarden und bis 2013 pro Jahr 24 Milliarden Euro betragen. "Man kann die angekündigte Fiskalpolitik in der Tat als mutig bezeichnen. Aber nicht im positiven Sinn", so ein Steuerexperte.

Die versprochenen Geschenke würden auf einem zukünftigen Wirtschaftswachstum basieren. Ein tatsächliches Konzept zur Finanzierung fehle aber. So werde beispielsweise auf eine geringere Arbeitslosenquote gesetzt. Zudem werde der Haushalt eher belastet, als Wachstum geschaffen werden kann.

Wirtschaftsweise Peter Bofinger geht daher von drastischen Sparmaßnahmen ab 2016 aus, die der Steuerzahler dann zu spüren bekäme.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Steuer, FDP, Union, Experte, Koalition
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2009 14:39 Uhr von Thingol
 
+17 | -4
 
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Raus mit der Sprache: Wer hat diese Idioten eigentlich gewählt? GRÜN für "Nein, ich bins nicht schuld", ROT für "Ja, ich gestehe, ich wars".
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25.10.2009 15:00 Uhr von Das-Baum-
 
+8 | -4
 
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FDP: Ich kann es einfach nicht verstehen.

Seid mehr al 100 Jahren gibt es die Wirtschaftspolitik des Liberalismuses.

Und seid etwa 100 Jahren beweist sich immer wieder aufs neue, das der Liberalismus flasch ist.

Spätestens seid der 1. Weltwirtschaftskriese hätte man das eigentlich begreifen müssen.
Das "hausvaterprinzip" und die Deflations politik brachten nahezu allen westlichen Staaten sehr nahe an den Untergang.

Und dann die 2. Weltwirtschaftskriese.
Sie wurde Hauptsächlich ausgelöst durch die liberalen Regeln in der Finanzwelt.
Und womit ist die FDP im Wahlkampf angetreten?
Regeln für die Finanzwelt lockern.


Ich versteh es einfach nicht, wie man soetwas wählen kann.
Ich hab für alles Verständniss, auch wenn es nicht meiner Meinung entspricht.
Aber soetwas offensichtliches und seid langem bewiesenes zu ignorieren und wieder zu wählen,
da hört mein Verständniss auf...
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25.10.2009 15:08 Uhr von Curschti
 
+0 | -1
 
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@Das-Baum-: Ich gebe dir vollkommen Recht.
Das wäre ja so, wie wenn man eine Krankheit mit dem Krankheitserreger heilen will.

Interessant die Pläne in der Bildung. 3 Mrd Euro mehr für Bildung und das jedes steigend? Sehr gute Idee, aber wie finanzieren wir das? Die SPD zum Beispiel hatte den Finanzierungsvorschlag, in dem man den Spitzensteuersatz erhöht. Die hätten mal auch das Problem an der Wurzel gepackt und das Drei-Gliedrige-Schulsystem abgeschafft, oder es jedenfalls versucht. Aber so bleibt alles beim Alten und die Akademiker Kinder werden dazu auch noch mit Extra Bafög belohnt.

[ nachträglich editiert von Curschti ]
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25.10.2009 15:28 Uhr von Mario1985
 
+6 | -2
 
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naja: wenn ich gestern etwas zu werfen gehabt hätte: wäre mein Fernseher nicht mehr ganz... Nachdem ich gehört dass ein völlig inkompetenter und unqualifizierter Jung für den Bereich Arbeit eingeteilt wurde, gleichzeitig ein schönredender Gutenberg Verteidigungsminister, dann noch ein Westerwelle für die Aussenpolitik??? Mal ehrlich das Ausland lacht sich doch einen Wolf über uns. Und Big watching Schäuble wird Finanzminister: Welcher Hintergrund??? aufgrund der Terrorüberwachung werden wir wohl unser Bankgeheimnis verabschieden dürfen....... nenn mir mal einer die Qualifizierung von Schäuble für den Posten??? Er ist zwar Wirtschaftsprüfer aber seit min. 20Jahren schon aus dem Beruf.
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25.10.2009 15:50 Uhr von br666
 
+5 | -1
 
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Diese Freaks: streiten sich über 14-24 Milliarden Steuerentlastung aber das jedes Jahr 30 Milliarden sinnlos zum Fenster rausgeworfen werden (siehe Bund der Steuerzahler) das interessiert keinen von den Politik-Verbrechern.
Komischerweise äußert sich da auch keiner zu.
Warum eigentlich? Weil eine Krähe einer anderen kein Auge aushackt.
Mann, wie mir das aufn Sack geht....
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25.10.2009 16:24 Uhr von dinexr
 
+1 | -0
 
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Das klingt ein wenig nach Reagonomics: Also Steuern senken, damit die Konjunktur hochgeht. Daraus sollen dann im Endeffekt mehr Steuereinnahmen bei rauskommen.

Wer Spaß hat, kann ja mal nachgooglen, wer das schon alles versucht hat und wer damit wirklich Erfolg hatte.

ACHTUNG SPOILER !

Sind nicht viele ;P
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25.10.2009 16:28 Uhr von fortimbras
 
+3 | -0
 
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@Mario1985: ich glaub das läuft in etwa so ab:
Zuerst einmal legen die Koalitionspartner fest welcher Partei, wie viele Ministerposten zustehen.
Danach wird Parteiintern bestimmt wer sich für einen Ministerposten bewerben darf.
Anschliessend schreiben die ihren Namen auf einen kleinen Zettel und werfen den zusammen in einen Topf.
Und zum schluss zieht jemand einen Zettel nach dem anderen und ordnet die den Ministerposten zu...

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