24.10.09 20:47 Uhr
 1.571
 

Eigenständig fahrende Autos sollen in zehn Jahren Realität sein

Die EU hat nun das Forschungsprojekt SARTRE (Safe Road Trains for Environment) gestartet. Dabei steht die Entwicklung von eigenständig fahrenden Fahrzeugen im Kolonnenverkehr auf Autobahnen im Mittelpunkt.

Bereits 2011 sollen die ersten Testfahrzeuge mit der neuen Technologie eingesetzt werden. Unter anderen Unternehmen beteiligt sich auch Volvo an dem Projekt.

Experten gehen davon aus, dass die neue Technologie in den kommenden zehn Jahren für Autofahrer bereitstehen wird.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Fahren, Eigenständig
Quelle: www.abendblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Diesel-Fahrverbote: Bundesverwaltungsgericht vertagt Urteil
Geblitzt: Andere Person angeben
Formel 1: Das sind die Autos der Teams

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.10.2009 20:53 Uhr von NetCrack
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Hmm technisch durchaus interessant und auch für den Nahverkehr. Aber beim deutschen Autofahrer seh ich da ein gewisses Aktzeptanzproblem. Der Reiz am Autofahren ist ja nicht zuletzt das Fahren selber. Aber wenn es da zunächst quasi zuschaltbare Lösungen gibt könnte man mitm Auto zur Party fahren und sich dann rückzu besoffen vom Auto fahren lassen ... :)
Kommentar ansehen
24.10.2009 20:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -6
 
ANZEIGEN
Und dann hackt sich jemand ins Kontrollsystem ein...
Kommentar ansehen
24.10.2009 20:59 Uhr von lina-i
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Eigenständig fahrende Fahrzeuge gibt: es doch jetzt schon. Das hat VW schon oft genug gezeigt.

Das Problem ist nur die rechtliche Seite. Was passiert, wenn es zu einem Unfall kommt, während die automatische Steuerung aktiv war?

Auch wenn dieser Unfall unvermeidbar sein könnte, der Fahrer kann trotzdem haftbar für die Folgen gemacht werden.
Kommentar ansehen
24.10.2009 21:08 Uhr von Quotendepp
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Hehe: Ich kaufe mir doch keinen Porsche der dann letztenendes selbst fährt... :-P
Kommentar ansehen
24.10.2009 21:49 Uhr von brainbug1983
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Naja, hab mir erst heut wieder owas gewünscht...200 km autobahn, 3 spurig, fast komplett leer...wenn man da mit nem relativ schwach motorisierten fahrzeug unterwegs ist wär so ne art autopilot sehr wünschenswert, ich bezweifel allerdings das es da innerhalb der nächsten 10 jahre dazu kommen wird...wie gesagt, die rechtliche seite. wer zahlt bei nem unfall? der eigentümer? der wälzt es auf den Hersteller ab, und die werden da wohl nicht so begeistert sein ;)
technisch denk ich das es auch heute schon machbar wäre...
Kommentar ansehen
24.10.2009 23:23 Uhr von califahrer
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist doch so wesentlich einfacher die "Terrorverdächtigen" aus dem Verkehr zu ziehen!

Du willst nicht? Dann legen wir dein Fahrzeug still!
Kommentar ansehen
24.10.2009 23:26 Uhr von xXTraitorXx
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Und wie grad gesagt, wenn das dann jeder hat, hackt sich einer ins kontrollsystem ein und in ein paar sekunden sterben ein paar hunderttausend menschen. genial... Immerhin brauchen die Terrosristen sich nich mehr selbst in die Luft zu sprengen, wenns auch einfacher geht.
Kommentar ansehen
24.10.2009 23:36 Uhr von Petaa
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
nicht utopisch: Die rechte Spur auf der Autobahn könnte damit gut automatisiert werden, wobei Mitte und Links normal befahrbar sind. Dazu noch ein Signalisierungs- und Steuersystem, dass Lücken in der rechten Spur macht, wenn jemand die Auffahrt hoch fährt und wenn von der Mitte nach rechts geblinkt wird.

Alternativ könnte man auch eine vierte Linke Spur einführen die automatisiert ist. Hier dürfen wirklich nur automatisierte Fahrzeuge fahren und nur per Automatik. So müsste man sich kein Bisschen um normale Autofahrer kümmern. Das würde ein solches System massiv vereinfachen ...
Kommentar ansehen
24.10.2009 23:54 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Fragt euch mal warum bei der Eisenbahn noch nicht automatisiert gefahren wird. Möglich wäre es schon.

Für lange strecken wäre das sicher sehr praktisch. Mercedes Benz arbeitet ja an was ähnlichem für LKWs. Man fährt Kolonne, der ganz vorne lenk und der Rest folgt.
Kommentar ansehen
25.10.2009 02:23 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@matthias1979: Ich persönlich kenne keinen richtigen voll automatisierten Zug ohne Zugführer in Deutschland. Nur ein paar U Bahnen im Testbetrieb.

Lasse mich aber gerne eines besseres belehren, die Vorlesung ist nen paar Monate her ;)
Kommentar ansehen
25.10.2009 02:52 Uhr von Ric73
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
mal kurz einischen tue ;): matthias hat recht.gabs schon ne doku auf phönix - allerdings waren da die "züge" ne kolonne von mehreren lastzügen auf der autobahn. der vorderste mußte noch lenken bzw kontrollieren (fahrbahnbegrenzungs systeme sind längst von mercedes entwickelt und eingesetzt (lenkrad vibriert beim überfahren der linie und zusätzlich warnton). Die weiteren sattelzüge "klinkten" sich an den vorderman (überwachung abstand geschwindigkeit und spurüberwachung per kamera-vollautomatisch). Per gps routenverfolgung-und bei geeigneter ausfahrt zum zielort warnton und ausklinken vom vorderman und der mensch fährt "manuell" weiter...also nix arbeitsplätze sparen - sondern entlastung der größtenteil nur unter druck stehenden truckern (heißt auch mehr sicherheit).
Die 2.technik gibts auch schon (komplette steuerung,anpassung und optimierung durch einfache eingabe des zielortes wie beim navi,rest erledigt das vehicle komplett automatisch über kameras,gibt selber gas,bremst,lenkt...) bloß den kostenaufwand will/kann keiner tragen, schließlich müßte das gesamte strassennetz ausgerüstet werden, wenn es auch für privatleute nutzbar sein soll (das system meinte glaub ich dracultepes (von mercedes)) und das ist bestimmt deutschlands autofahrers albtraum, denn ab da sind jederzeit standort und geschwindigkeitsbestimmung möglich (vollautomatisierte einnahmequelle-da der pc einfach eingehende daten kontrolliert(z.b.anhand gps) und bei einer geschwindigkeitsübertretung automatisch ein ticket nach hause sendet - und uppsss - 100% aufklärungsquote ohne einen einzigen mensch(!!!) - und das kostet sehr wohl arbeitsplätze (z.b.autobahnpolizei?!)

wollte nur klarmachen das es da ähnliche systeme gibt und man dann schnell aneinander vorbeiredet...

[ nachträglich editiert von Ric73 ]
Kommentar ansehen
25.10.2009 07:08 Uhr von saber_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
schon vor bald 20 jahren konnten autos vollautomatisch und voellig eigenstaendig fahren.... zufaellig war einer von den maennern die das damals realisiert haben mein prof in regelungs und steuerungstechnik...

wobei es sich um einen transporter handelte, und nicht um nen pkw....weil die geraetschaften damals eben noch ein wenig groesser waren.... aber sie haben es trotzdem geschafft das fahrzeug voellig eigenstaendig in paris bei berufsverkehr zu bewegen....(natuerlich inoffiziell...weil wer laesst solche feldversuche bitte zu?)
Kommentar ansehen
25.10.2009 10:04 Uhr von Rakit
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
übertrieben: das finde ich wieder übertrieben, wozu die ganzen Führerscheine, wenn nur noch "Kunstliche Intelligenzen" fahren, ich sehe das als eine schlechte Idee, wird sicherlich wieder für militärische Zwecke benutzt
Kommentar ansehen
25.10.2009 11:24 Uhr von WTMReaper
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
frage: darf man dann auch alkoholisiert hinter´m steuer sitzen??
ich mein man fährt ja dann nicht mehr selbst.... weil dann seh ich für die taxifahrer schwarz.
Kommentar ansehen
25.10.2009 12:23 Uhr von buzz_lightyear
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
I-ROBOT: wir kommeeeeen...
Kommentar ansehen
25.10.2009 12:27 Uhr von merkwuerdiger_typ
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
neee: meine lieben oh-mein-gott es-wird-sich-jemand-ins-kontrollsystem hacken-befuerchter-menschen, wie kommt ihr darauf dass es irgendwo eine zentrale steuerungsinstanz geben muss? :)

Ich hab mich nie damit beschaeftigt, aber solche Systeme werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit autonom kooperierend sein, und nur mit lokal benachbarten Fahrzeugen kommunizierend.

Solch ein System bzw. seinen Ablauf koennte man sich in etwa folgendermassen vorstellen: (zusaetzlich stelle man sich eine Gruppe Fahrzeuge mit solchen Systemen vor:>)

Im ersten Schritt lernen sich die Systeme untereinander kennen, d.h. tauschen Information ueber Geschwindigkeit, Position, Beschleunigung, Fahrtrichtungsaenderungswunsch, etc. aus, sodass am Ende des Prozesses jedes System die lokale Nachbarschaft und Fahrsituation kennt.

Daraus berechnet jedes System fuer sich nun den optimalen Weiterverlauf der gesamten Gruppe fuer einen gewissen Zeitintervall, nach gewissen Kriterien z.B. moeglichst fair, moeglichst hoher (Verkehrs-)Durchsatz, whatever.

Erst jetzt treten die Systeme ein zweites mal untereinander in Kontakt, und ermitteln nach einem oder mehreren Algorithmen(*), welches System letzlich fuer diesen Zeitintervall bestimmen darf wie die Fahrzeuge sich verhalten.

Nach Ablauf des Zeitintervalls geht das Spiel von vorne los.


Selbstverstaendlich bieten sich auch hier moegliche Angriffspunkte (zB ein boeses, modifiziertes System welches absichtlich versucht Unfaelle herbeizufuehren durch uebermitteln falscher Daten etc), aber dem laesst sich leicht entgegenwirken:

Zunaechst ist es kein Problem (analytisch oder numerisch) zu erkennen, dass ein anderes (boeses) System eine Unfallverursachende Fahrsituation herbeifuehren will, und noch weniger Problem ist es von da an saemtliche Nachrichten von diesem System zu ignorieren (es wuerde dann nurnoch Kommandos bekommen, aber keine Vorschlaege mehr abliefern duerfen).

Dazu kaeme z.B. eine schlichte Mehrheitsentscheidung ueber den Weiterverlauf der Fahrt (bei einer Gruppengroesse >=3), ein boeses System koennte seine Plaene nicht umsetzen. (da die Systeme fuer sich optimale Situationen ermitteln, und ein boeses System keins waere, wenn es die selben Entscheidungen treffen wuerde wie das gute, folgt (liegt auf der hand?^^) dass die Entscheidung eines boesen Systems stets suboptimal ist, und die restlichen mind. 2 "guten" Systeme nicht fuer suboptimale Loesungen stimmen, da sie bessere haben)

Uebrig bleiben nurnoch "boese" Situationen die nicht praktikabel sind (Klar, wenn die Mehrheit aus boesen Systemen besteht koennen sie erheblichen Schaden herbeifuehren, dadurch dass sie in der Mehrzahl sind aber Groesstenteils an sich selbst (!) (Waere ja wie massiv kollektives Geisterfahren, macht auch keiner:)

In allen Situationen in denen es mehr gute als boese Systeme gibt (was der Regelfall sein sollte ^^) koennen die boesen Systeme eigentlich nur sich selbst (dem Nichtfahrenden Fahrer) schaden, und halt einem (unschuldigen) Unfallbeteiligten. Aber das ist das selbe wie ein Fahrzeug manuell in den Gegenverkehr o.a. zu steuern. Wird immer Leute geben die das machen, _das_ laesst sich leider nicht verhindern.

Aber, und das ist meiner Meinung nach der entscheidene Punkt, man sollte folgendes bedenken:

Es ist leicht ein Fahrzeug manuell absichtlich in einen Unfall zu verwickeln. _WESENTLICH_ schwieriger ist es, sein System (welches auch immer) so zu modifizieren dass es dieses tut. Somit wuerde die Zahl der _absichtlichen_ Unfaelle definitiv durch diese Systeme gesenkt.
Die Zahl der _unabsichtichen_ Unfaelle dagegen wuerde, funktionierende (&redundante) Systeme vorausgesetzt, quasi auf 0 gesetzt.

Das sollte doch eigentlich einleuchten oder? :)

Und wer jetzt fragt: Und woher wissen die Systeme ueber Geschwindigkeitsbegrenzungen bescheid, wenn nicht von einer Zentralen Kontrollinstanz? Die Frage ist berechtigt, _dort_ koennte es eine solche geben. Allerdings dank der weitestgehend statischen daten (Geschw.begr. aendern sich selten) koennte man dies auf eine aus Informationssicherheitstechnischer Sicht auf eine saubere, sichere Grundlage stellen, dann bleibt wieder nur ein Restrisiko, aequivalent zum manuellen Schilderabsaegen ^^

gruesse
Kommentar ansehen
25.10.2009 13:01 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
hey: cool wenn die Karre geklaut wird kann die Alarmanlage den Typen im Auto einsperren und zur nächsten Polizeiwache fahren und abliefern :). Autopilot ist ne ganz nette sache für Leute die von A - B wollen oder bei langenStrecken....
Sonst geh ich doch lieber nach dem Slogan "Freude am Fahren" :)
Kommentar ansehen
25.10.2009 13:22 Uhr von ExEmbrEm
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Und: das Auto wird dann wieder um die zehntausende teurer sein, und alles nur um nicht selbst fahren zu können ;). Super...
Kommentar ansehen
25.10.2009 18:50 Uhr von merkwuerdiger_typ
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ExEmbrEm: stimmt, habe natuerlich vergessen wie _wahnsinnig_ teuer Halbleiterchips in der Produktion sind;) hoffentlich geht das nicht sogar in die Millionen *ironie ende*
Kommentar ansehen
26.10.2009 11:15 Uhr von darmspuehler
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bleibt: nur die Frage ob eine Frau auch den Knopf findet wo man den Autopiloten einschaltet ;)
Kommentar ansehen
26.10.2009 12:48 Uhr von Slingshot
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bin der gleichen Ansicht wie Quotendepp. Ich schaffe mir keinen Porsche an, wenn ich die Karre selber nicht fahren kann/darf. Autofahren macht auch Spaß.

Was kommt als nächstes? Automatisch spielendes Schach? 3D-Shooter die sich von selbst durchspielen? Oder Bungee Jumping durch einen Crash Dummie, der einem mitteilt wie toll es war?
Kommentar ansehen
28.10.2009 16:35 Uhr von fanta.power
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bleibt den da der eigene fahr spaß??>.<

Refresh |<-- <-   1-22/22   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Türkei will trotz UN-Waffenruhe Offensive in Afrin fortsetzen
Genfer Polizei: Mit Adlern gegen Drohnen
Homosexueller Newsautor, der nicht zu sich stehen kann, wurde zwangseingewiesen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?