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Saudi-Arabien: Sexgerede in Talkshow - Journalistin zu 60 Peitschenhieben verurteilt

Eine saudiarabische Journalistin, die auf einem libanesischen Fernsehkanal ihren Talkgast offene Worte über sein Sexualleben entlocken konnte, wurde von einem Gericht zu 60 Peitschenhieben verurteilt.

Die Medienfrau hätte die Sendung im Internet promotet, so der Vorwurf des Gerichts. Der damalige Fernsehauftritt löste in der arabischen Welt einen großen Skandal aus.

Den Talkgast erwarten gar 1.000 Peitschenhiebe und fünf Jahre Haft. Juristen sehen eine Verletzung des arabischen Rechts. Diese Angelegenheit hätte vor einem Sondergericht für Medienangelegenheiten beim Informationsministerium verhandelt werden müssen.


WebReporter: breakthenews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Saudi-Arabien, Talkshow, Peitsche
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2009 16:31 Uhr von breakthenews
 
+0 | -0
 
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Wahnsinn welche Zustände in einigen anderen Ländern noch herrschen. Und diese Länder nennen sich dennoch zivilisiert!
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24.10.2009 17:00 Uhr von artefaktum
 
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Nicht aufregen nach US-amerikanischer Sicht ist Saudi-Arabien ein demokratisches Land.
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24.10.2009 17:02 Uhr von Schwertträger
 
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Naja, wenn in einem Land gewisse Gesetze herrschen: , dann muss man sie einhalten, oder eben die Strafe akzeptieren.
Falls einem die Gesetze nicht passen, muss man dagegen protestieren, oder, falls es sich nicht um eine Demokratie handelt, dagegen an kämpfen bzw. das Land verlassen.

Strafe bewusst auf sich zu nehmen, kann auch eine Form des Kampfes sein.


Ob es nun wirklich so mittelalterlich ist, eine besonders strenge Form von Anstand zu vertreten und durchzusetzen, ist eine schwer zu beantwortende gesellschaftliche Frage, die wir hier leicht und reflexartig mit "aber klar!" beantworten, obwohl wir das eigentlich gar nicht so wirklich beurteilen können, weil die Vergleichsparameter nicht übereinstimmen.

Dort wird sie jedenfalls mit "nein, wieso?" gegengefragt, und das müssen wir akzeptieren. Wir können´s für falsch halten, sicher, aber ob´s das wirklich ist, wissen wir hier genauso wenig, wie die es dort wissen. Sie machen´s einfach so, und wir machen´s anders.
Am Ende sehen beide Länder für sich, was sie davon haben.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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24.10.2009 17:19 Uhr von supermeier
 
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Wollt ihr mir: immer noch erzählen, dass die Anhänger einer bestimmten Ideologie geistig gesund sind?
Oder machen sich nicht doch langsam genetische Mangelerscheinungen auf Grund (der nachgewiesenermaßen) generationsübergreifender innerfamiliärer Zeugungsvorgänge bemerkbar.
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24.10.2009 17:23 Uhr von BeaconHamster
 
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Ich würde nie in so ein mittelalterliches Land: fahren wollen, unglaublich.
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24.10.2009 17:38 Uhr von kommentator3
 
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diese News: gab es vor 2 Wochen bereits hier.

So sieht der echte Islam eben aus.
Kann man diesen Menschen nicht mal vorwerfen.
Sie leben eben strikt und wortwörtlich nach ihrem Buch.

Aus diesem Grund bin ich gegen jede falsche Toleranz gegenüber dem Islam in Europa.
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24.10.2009 20:01 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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@Metallpresse: Stichwort Menschenrechte: Für uns hier sind die Menschenrechte das höchste aller Güter.
Darauf wollte ich hinaus.

Aber wer sagt, dass wir mit dieser Einteilung richtig liegen?
Wie können wir wissen, ob es nicht doch besser ist, die Menschenrechte des einzelnen zu Gunsten des Wohls der gemeinschaft zurückzuschrauben?
Wir können es nicht wissen, wir haben uns einfach für eine Seite entschieden.

Da aber Arabien schon verflixt lange existiert, könnte einem die Idee kommen, dass es ohne Menschenrechte genauso gut funktioniert.

Dem Irrglauben, dass es auf Grund der Existenz dieser Menschenrechte auf unserer Seite eklatant weniger Leid und Ungerechtigkeit gäbe, gebe ich mich jedenfalls nicht hin.

Menschenrechte sind etwas, das sich die westliche Welt in den letzten Jahrzehnten erarbeitet hat, nachdem sie ewig lange ohne diese existiert hat. Man schaue mal exemplarisch in unsere Vergangenheit (und nicht erst in die ab 1930) und in die unserer Nachbarstaaten.

Allzu weit aufschwingen sollten wir uns also nicht, sondern vielleicht erstmal abwarten, ob wir unsere Menschenrechte weiterhin hochhalten und damit positive Erfahrungen machen können. Die Erfahrungen damit sind nämlich noch sehr jung.


Versth mich nicht falsch, ich mag unsere Menschenrechte, verteidige sie und bin durchaus von ihnen überzeugt, aber ich habe gelernt, dass es die Berechtigung gibt, sie auch von der anderen Seite zu sehen.
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24.10.2009 20:03 Uhr von Schwertträger
 
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@MiaWuaschd: Mal ´ne ganz provokative Frage: Ist die Scharia schlechter als unser Rechtssystem?
So alles in allem in der Summe, zum Zwecke der Aufrechterhaltung von Ordnung, Sitte und Anstand?


Lass Dich jetzt nicht zu einem reflexartigen "ja klar, natürlich!" hinreissen, dass Dir vielleicht auf der Zunge liegen mag.
Das wäre zu oberflächlich und zu offensichtlich.

Ich möchte, dass Du Dir Gedanken um Argumente machst.
Dafür und dagegen.
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24.10.2009 22:43 Uhr von kommentator3
 
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@Schwertträger: >>Ist die Scharia schlechter als unser Rechtssystem?<<

Definitiv!

Regeln wie Todesstrafe für Konvertiten ist ja wohl vollkommen indiskutabel.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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25.10.2009 02:31 Uhr von GaiusBaltar
 
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@Schwertträger: Sitte und Anstand sind doch eh nur Dogmen, die der Masse von einer Minderheit vorgeschrieben werden um sie besser kontrollieren zu können. Meiner Meinung nach soll jeder tun was er möchte, solange kein anderer körperlichen und/oder seelichen Schaden nimmt. Gerade wenn es ums TV geht; einfach ausschalten oder umschalten. Ich finde es außerdem lächerlich, dass die absolut Intolleranten von allen andern Toleranz erwarten. Einfach alle Religionen abschaffen und schon käme man dem Frieden in der Welt viel näher.
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25.10.2009 08:22 Uhr von algates
 
+1 | -3
 
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@GaiusBaltar: Dann schlage ich mich doch mal auf Schwertträgers Seite.

@GaiusBaltar: Wie Du schon sagtest "solange kein anderer seelischen Schaden nimmt". Aber genau das passiert, wenn man in der Region der Welt im TV über sein Sexleben reden soll. Es ist unangenehm und gehört sich nicht.

Selbst hier fragt man nicht auf offener Straße nach dem Sexleben. Über sowas kann man mal mit Freunden plaudern, aber im TV lassen sich eher gewisse Schichten für sowas gewinnen.

Das Rechtssystem ist in Saudi-Arabien wie es ist. Weder schlechter noch besser als hier. In Deutschland wurde man vor etwa 15-20 Jahren (evtl. immer noch?) für 5 Jahre ins Gefängnis gesperrt, wenn man fahrlässig eine nukleare Explosion verursacht hat. Damals wurde man für die gleiche Zeit eingesperrt, wenn man ein nicht von der Post zugelassenes Telefon benutzt hat.

Ist sowas sinnvoller???
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25.10.2009 09:20 Uhr von kommentator3
 
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@algates: "Das Rechtssystem ist in Saudi-Arabien wie es ist. Weder schlechter noch besser als hier."

Doch es ist eindeutig schlechter. Es spiegelt die Moralvorstellungen eines Massenmörders und Kinderschänders aus dem 7. Jahrhundert wieder.


[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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25.10.2009 10:37 Uhr von kommentator3
 
+0 | -1
 
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@algates: In Deutschland gab es noch nie eine Nuklearexplosion....
Es gab auch nie den Fall dass jemand für ein nicht zugelassenes Telefon tatsächlich in den Knast musste.

Auspeitschungen wegen lächerlichen Gründen gibt es in Saudi-Arabien dagegen täglich.

Was soll also dieser dämliche Vergleich.
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25.10.2009 18:33 Uhr von Schwertträger
 
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@kommentator: DAS ist die Reflexantwort: Die wollte ich aber nicht haben.

Ich wollte, dass Du Dir mal exzessiv Gedanken machst und DANN ERST antwortest.
Dein "definitiv" zeigt mir, dass Du nciht ausführlich darüber nachgedacht hast, denn definitiv ist die Antwort absolut nicht.

Bis jetzt fehlt übrigens noch jede Vergleichsstudie zwischen z.B. einer Diktatur und einer Demokratie.
Ist das eine - auf ein ganzes Volk bezogen, wirklich per se schlechter als das andere? Vorausgesetzt, der Diktator hat das Wohl des Volkes im Auge.

Nun gut, Diktatur ist negativ besetzt. WIe sieht es mit einer reinen Monarchie aus. Ein weiser und gütiger König an der Spitze. Schlechter oder besser als eine Demokratie?

Was ist, wenn dieser König nun auch Todesurteile verhängt?

Stell Dir einfach mal vor, Du wärst SaudiArabier und würdest Dein Land und sein Rechtssystem argumentativ verteidigen. Einfach mal so. Zum Spaß.
(Da zeigt sich dann übrigens auch, wie geistig beweglich man ist, wenn man einfach mal kurz die Sichtweise der Gegenseite einnimmt).

Nachdem Du das gemacht hast, wirst Du sehen, dass Gut und Böse schon nicht mehr so leicht auszumachen ist,.... jedenfalls nicht mehr von der jeweiligen Gegenseite aus.


Ich bin auch für Menschenrechte, kann mir eine Scharia als Rechtsgrundlage nicht vorstellen, bin für Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen.
ABER ich bin ja auch hier geboren und hier aufgewachsen. Da ist es logisch, dass mir dies hier vertrauter und richtiger erscheint. Es ist mein Zuhause.
Meine technische Ausbildung versetzt mich aber in die Lage, das Ganze auch von außen zu sehen, in Frage zu stellen und Fehler in unserem System genauso zu sehen, wie die im fremden System.

Und da zeigt sich die tendenz, dass sich die Fehler in der Tendenz gegenseitig oft aufheben, ein Vorteil einer Seite nicht so klar sichtbar wird, wie man denken würde.


Ich formuliere es nochmal als Frage:
Wieso existiert Saudi Arabien schon so lange, ohne dass die Menschen dort aufständisch geworden sind, weil ihnen die Gesetze nicht passen? Warum sind sie so weitgehend zufrieden mit ihrem glaubensbasierten Staat?

Sind wir glücklicher mit unserem auf Menschenrechten und fast grenzenloser Freiheit beruhenden Gesellschaftsordnung?
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25.10.2009 18:44 Uhr von Schwertträger
 
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@Gaius Baltar: Da setzt Du natürlich komplett auf Eigenverantwortung.

Du vertraust darauf, das heisst, wir vertrauen in unserem System darauf, dass jeder Bürger von selbst auf die Idee kommt sich zu fragen, ab welchem Level jemand anderer belästigt werden könnte und den Weg dann nicht weiter beschreitet.
Das ist die Essenz aus dem, was Du sagst.
Da bei uns der Tabubruch aber eher Regel als Ausnahme ist, liefe man da also schon mal ins Leere. Eigentlich passiert das auch dauernd. Hierzulande wird in fast jeder Minute irgendwer von irgendwem auf die Füße getreten.

Die Frage ist: Ist das schlimm?
Wir hier beantworten die Frage mit "nein".
Die in Saudi Arabien beantworten die Frage mit "ja", .... und beugen entsprechend vor. Mit drakonischen Strafen.


In einem anderen Thread hier auf SN rückte einem Mann die Polizei auf die Pelle, weil er in seiner Wohnung nackt herumgelaufen war. Leider wohl bei offenen Gardinen, so dass eine Mutter ihr Kind gefährdet sah (warum eigentlich, ist ein anderes Thema).
Interessant ist, dass es etliche Leute gab, die das mit der Polizei richtig und gut fanden, obwohl wir in einem Land leben, wo eigentlich jeder der Meinung ist, in seinem Haus tun und lassen zu können, was er möchte.
(Und um 1900 wär´s auch noch höchst unschicklich gewesen, überhaupt in fremde Fenster zu gucken, davon mal ab).


Jedenfalls ist sie da wieder, die Frage nach dem "was ist besser?"
Auf jeden Fall wird hier doch Nacktheit kontrolliert, um Bürger vor irgendwas (was auch immer) zu schützen.
Nichts anderes passiert in Saudi Arabien. Nur die Strafen sind drakonischer. Aber härtere Strafen werden hier ja auch dauernd gefordert. Vielleicht haben die Politiker und Könige in Saudi Arabien nur eher auf solche Forderungen gehört?!


ICH finde die Idee Nacktheit in der eigenen Wohnung strafrechtlich zu verfolgen, ein Unding. Aber damit scheine ich nicht unbedingt die absolute Mehrheit zu bilden.
Auf basis dessen kann ich mir vorstellen, dass anderswo andere Leute es auch angemessen finden, für öffentlichen Sextalk 1000 Peitschenhiebe (also fast die Todesstrafe) zu verhängen.
Ich kann es also nachvollziehen, auch wenn ich es nicht billige und die dahinter stehende Ordnung, das Bild dahinter, nicht als Wohnort wählen würde.
.... weil ich es eben anders gewohnt bin.
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25.10.2009 19:50 Uhr von kommentator3
 
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@Schwertträger: "Wieso existiert Saudi Arabien schon so lange, ohne dass die Menschen dort aufständisch geworden sind, weil ihnen die Gesetze nicht passen?"
Na soo lange existieren die auch wieder nicht. Als unabhängiger Staat seit 1932. Seitdem leben die fast ausschließlich vom Öl-Export.
Ohne Öl wäre dieses Land eines der rückständigsten und ärmsten Länder dieser Erde. In etwas vergleichbar mit Somalia oder Jemen.
Die Leute werden einfach mit riesigen Geld-Zahlungen ruhiggestellt.
Opposition (radikalst-islamisch) gibt es dort dennoch genügend. Die wird aber massivst unterdrückt.

Den advocatus diaboli zu spielen fällt mir in diesem Fall besonders schwer. Mein Herz hängt dabei nicht sooo sehr an der Demokratie, sondern an einer freiheitlichen Werteordnung. Und das dortige System ist das genaue Gegenteil davon.

Natürlich funktionieren Gesellschaften auch mit Scharia, aber alle fortschrittlichen und erfolgreichen Länder haben eine weitestgehend säkulare Justiz.
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25.10.2009 21:14 Uhr von Schwertträger
 
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@kommentator3: Das ist eine ganz neue Seite: Und die finde ich gut!
Das ist eine Basis, auf der es sich gut über die verschiedensten Dinge reden lässt.


>Na soo lange existieren die auch wieder nicht. Als unabhängiger Staat seit 1932. Seitdem leben die fast ausschließlich vom Öl-Export.<

Da hast Du Recht.
Aber davor existierten in der Gegend kleinere Gruppierungen, die ihre "Justiz" auch auf die Religion stützten. Naja, eigentlich leben dort immer noch die gleichen Gruppen, aber die Justizebene hat sich verändert.


>Ohne Öl wäre dieses Land eines der rückständigsten und ärmsten Länder dieser Erde. In etwas vergleichbar mit Somalia oder Jemen.<

Auch richtig. Vermutlich würde dort dann Bürgerkrieg herrschen. Ohne Geld lässt sich Ordnung nur schwer organisieren oder gar halten.


>Opposition (radikalst-islamisch) gibt es dort dennoch genügend. Die wird aber massivst unterdrückt.<

Gut, die gibt es überall. Auch hier.
Richtig hoch kommt sie bei uns auch nicht (dazu müsste man faktisch die Radikalen durchkommen lassen, die wirklich komplett etwas ummodeln wollen, denn unsere Regierenden und deren Opposition sind, wenn man´s genau nimmt, nur Rauschen um eine gemeinsame Mitte herum). Da das aber nicht so verkehrt ist, geht´s nur um die Mittel, mit denen sie unten gehalten wird.

Sobald man anfängt zu vergleichen, werden die Unterschiede bisweilen verflixt klein.


>Den advocatus diaboli zu spielen fällt mir in diesem Fall besonders schwer.<

Ja, darauf wollte ich hinaus. :-)
Es ist oft notwendig, den zu spielen, um nicht der auf SN übermächtigen Versuchung zu erliegen, einfach in das naheliegendste und den Bauch am meisten befriedigende Horn zu tuten.


> Mein Herz hängt dabei nicht sooo sehr an der Demokratie, sondern an einer freiheitlichen Werteordnung. Und das dortige System ist das genaue Gegenteil davon.<

Mir liegt eine freiheitliche Weltordnung auch am Herzen, aber anders als furchtbar viele der anderen Kommentatoren hier kann ich mich halt nicht hinstellen und mit absoluter Sicherheit sagen, dass diese die beste ist.
Und da wir den radikalen Moslems ja gerade das vorwerfen, dass sie sich hinstellen und ihre Weltsicht als die von Allah gewollte und einzig richtige hinstellen, dürfen wir nicht den gleichen Fehler machen.
Also sage ich, dass die freiheitliche Weltordnung in meinen Augen Vorteile, also Pro-Argumente bietet, die die Gegenseite erstmal aufbieten muss, um ein Patt zu schaffen, ... um dann mit weiteren Argumenten vorzugehen, die wir dann aufwiegen.
Was ich nicht sagen kann, ist, dass die Gegenseite per se Unrecht hat, denn das KANN ich nicht wissen, weil ich weder 1000 Jahre später geboren, noch ein Gott bin. :-)


>Natürlich funktionieren Gesellschaften auch mit Scharia, aber alle fortschrittlichen und erfolgreichen Länder haben eine weitestgehend säkulare Justiz.<

Jetzt ist die Frage, ob das nur eine Übergangserscheinung ist, und ob nicht auch ein paar Jahrzehnte später auch die nicht mit einer säkularen Justiz "gesegneten" Länder erfolgreich sind bzw. sein könnten.

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