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Mittelsachsen: Ein formloser Antrag beim Landrat reicht zum Fallobst sammeln

Die Straßenmeisterei von Freiberg (Sachsen) macht sich Sorgen, dass Bürgern, die am Straßenrand das derzeit anfallende Fallobst auflesen wollen, etwas geschehen kann. Wer Äpfel und Birnen einsammeln will, muss zunächst eine Genehmigung im Landratsamt einholen.

"Es ist wichtig, dass sich interessierte Bürger bei uns melden, damit wir für die jeweiligen Erntestellen wichtige Hinweise geben können", so der Leiter der Abteilung Straßen. Der Pressesprecher des Landratsamts versichert, dass ein formloser Antrag ausreicht, um das Obst ernten zu dürfen.

Wer im Nachbarkreis Nordsachsen am Fallobst der öffentlichen Hand interessiert ist, muss dafür bei den dortigen Behörden 60 Euro bezahlen.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Antrag, Obst, Genehmigung, Ernte
Quelle: www.freiepresse.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2009 09:49 Uhr von lina-i
 
+1 | -1
 
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Ich hab mich erst einmal gewundert, was Mittelachsen bedeutet. Da wurde ein S wie Sachsen vergessen.

"Mittelachsen: Ein formloser Antrag beim Landrat reicht zum Fallobst sammeln" (News um 9:48)
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24.10.2009 10:04 Uhr von Floppy77
 
+5 | -1
 
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Ist: das nun in Nordsachsen, wo die Genehmigung 60 Euro kostet nur um was in die Kassen zu bekommen, oder macht sich da jemand Sorgen, dass die Bürger giftiges Obst futtern könnten?

Vielleicht braucht man dann demnächst auch kostenpflichtige Genehmigungen zum Pilze sammeln. Natürlich gibts dann auch wichtige Hinweise zu den Sammelstellen...
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24.10.2009 11:55 Uhr von MeisterH
 
+3 | -2
 
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Floppy du BRAUCHST eine kostenpflichtige Genehmigung zum Pilze sammeln.

Wenn man keine Ahnung hat...
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24.10.2009 12:33 Uhr von DoktorChaos
 
+2 | -0
 
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@MeisterH: Das ist ja mal interessant. Hast Du für diese Aussage bitte mal eine Quelle o.ä.?
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24.10.2009 12:52 Uhr von nobdymani
 
+0 | -2
 
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24.10.2009 13:26 Uhr von ingo1610
 
+5 | -1
 
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Also: ich kann jawohl Obst und Pilze ernten wo ich will. Da kann mir keiner was vorschreiben.
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24.10.2009 13:29 Uhr von BeaconHamster
 
+4 | -0
 
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Allerdings muss: das "Auf die Toilette gehen" notariell genehmigt werden...
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24.10.2009 14:23 Uhr von JustRegistered
 
+1 | -0
 
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wow: 60 für WAS? jetzt bezahlt man schon dafür erntehelfer sein zu dürfen..tzzzz
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24.10.2009 15:29 Uhr von Krebstante
 
+1 | -1
 
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Abgasobst: in dem Link von nobymani steht doch eindeutig: Das GEWERBSmäßige Pilzesammeln erfordert eine Genehmigung, aber nicht das Sammeln kleiner Mengen für den privaten Gebrauch. Allerdings sollte man die Schutzbestimmungen schon einhalten.

Zum Artikel: wer will schon an Straßen Fallobst sammeln und wofür, das ist doch alles von den Abgasen direkt vergiftet.
Ansonsten gehört das Obst tatsächlich der Gemeinde und bedarf der Genehmigung. Zum Nachbarn würde man ja auch nicht einfach hingehen und das Obst aufsammeln, sondern fragt vorher um Erlaubnis. Dass das aber in Nordsachsen 60 EURO kosten soll, finde ich schon dreist.

Obwohl...wenn ich so darüber nachdenke, wem gehören eigentlich die Gemeinden? Eigentlich doch den Bürgern?
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24.10.2009 15:36 Uhr von erdengott
 
+4 | -0
 
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wg Abgasobst: Obstplantagen stehen nicht viel weiter weg von den Straßen.
Zudem stehen Obstbäume eher selten an vielbefahrenen Straßen.
In der angesprochenen Verwaltung sollte man mal prüfen ob dort Langeweile herrscht ob dieser Beschäftigungsmaßnahme. Da sind bestimmt einige Planstellen über.
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24.10.2009 15:44 Uhr von csmx
 
+4 | -0
 
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Streuobst: Wenn ich einfach pflücken gehe muss ich damit rechnen eins auf´n Deckel zu bekommen, da hab ich kein bock drauf. 60 Euro für ne Erlaubnis ist auch viel zu teuer. Da lässt man lieber 90% der ganzen Äpfel und Pflaumen vergammeln.
Das ist irgendwie total krank!
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24.10.2009 23:24 Uhr von Loom24
 
+1 | -0
 
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WTF: 60€ um gammelndes Obst aufzuheben und somit die Straßen zu säubern?
Dafür krieg ich 20Kilo große bunte Früchte im Supermarkt um die Ecke.

Mich würde mal interessieren wieviele Anträge die schon erhalten haben :D

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