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Coca-Cola "Made in Poland" ist im spanischen Parlament unerwünscht

Wie die Tageszeitung "El Mundo" berichtet, soll die Getränkefirma, die für das spanische Parlament zuständig ist, darauf achten, dass nur noch Coca Cola "Made in Spain" angeboten wird. Billigimporte aus Polen sind unerwünscht.

Der spanische Parlamentspräsident will mit dieser Maßnahme die einheimische Getränkeindustrie intensiver unterstützen. Außerdem sollen die Abgeordneten die Angaben über Nährwerte und Stoffe auf den Dosen in spanischer Sprache lesen können.

Die Gastronomiefirma wird die Empfehlung des Politikers in die Praxis umsetzen und den 350 Abgeordneten nur noch Coca-Cola "Made in Spain" liefern.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Spanien, Polen, Parlament, Cola, Coca-Cola
Quelle: www.spiegel.de

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23.10.2009 18:35 Uhr von xIvoRyx
 
+9 | -2
 
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"Außerdem sollen die Abgeordneten die Angaben über Nährwerte und Stoffe auf den Dosen in spanischer Sprache lesen können."

ich würde auch gerne wissen was ich trinke, also solls auch in der Sprache da stehen..
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23.10.2009 18:52 Uhr von meisterallerklassen
 
+10 | -4
 
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Meine Güte dann sollens draufschreiben: Made in EU! - Das mit dem leserlichen Text kriegens auch noch hin --- die Politiker haben sonst auch immer für jeden Scheiss Zeit!

[ nachträglich editiert von meisterallerklassen ]
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23.10.2009 19:22 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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Ich weiß nicht, wie es mit Spanien und Polen ist, aber da Coca Cola, Pepsi etc. in fast jedem Land anders mischen, könnte es auch sein, dass man in Spanien ein zu süßes/zu wenig süßes Produkt erhält.
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23.10.2009 19:23 Uhr von gmaster
 
+8 | -1
 
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als ob das so relevant wäre die Zutaten auf einer verständlichen Sprache zu schreiben. Am Endeffekt weiß trotzdem niemand was drin ist...
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23.10.2009 19:27 Uhr von toasd
 
+5 | -2
 
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gibts da überhaupt qualitative unterschiede? dürfte doch eigentlich nicht sein...
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23.10.2009 19:40 Uhr von ThehakkeMadman
 
+3 | -1
 
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Gut: Das nenne ich Konsequent. Punkt.
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23.10.2009 20:02 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@gmaster

Ähm... doch, drin ist, was in der Zutatenliste steht...

@ toasd

Qualität dürfte gleich sein, ja, aber die Mischung eventuell anders.
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23.10.2009 20:21 Uhr von xInternetPiratx
 
+5 | -1
 
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Billigimporte aus Polen sind unerwünscht. tja... als Politiker nimmt man halt nur das beste :-)
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23.10.2009 21:37 Uhr von Hingucker
 
+2 | -2
 
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Da können: die labern wie sie wollen. Der Hersteller kann EU-weit verkaufen.

Haben die Spanier nichts zu tun, oder was?
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23.10.2009 22:14 Uhr von Großunddick
 
+4 | -0
 
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Vollkommen begründet, wenn man bedenkt, dass da nun Blech gefüllt mit Wasser mit viel Zucker von Polen durch Deutschland und Frankreich nach Spanien gekarrt wird und anschließend noch nilliger sein soll als vor Ort produziert.

Nebenbei fäält mir ein, dass hierzulande immer weniger Coca-Cola-Fabriken zu finden sind.

Kommt unsere Cola schon aus Surinam?
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24.10.2009 01:19 Uhr von Blackrose_de
 
+2 | -2
 
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embargo? das kommt einem embargo gegen coca cola polen gleich, wenn jedes land sowas machen würde - natürlich nur um die einheimische wirtschaft zu unterstützen - hätte es sich recht schnell mit der ach so tollen europäischen union erledigt, weiter so ;-)
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24.10.2009 02:35 Uhr von Faxendicke
 
+0 | -4
 
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prust: in spain bekommt man mittlerweile jeden Scheiss, egal wie preis, der zugedröhnte merkt keinen scheiss.
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24.10.2009 02:40 Uhr von Faxendicke
 
+1 | -1
 
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@Großundddick: stimmt, kommt nur auf die Subventionslage an. Bist du klein, bleibst du klein. Bist du groß und erzählst was von BWL bist du deine Sorgen los.
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24.10.2009 02:56 Uhr von Floppy77
 
+2 | -1
 
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Wenn sie: schon so nationalbewusst tun, sollten sie erst gar keine Cola trinken, ist ja schliesslich amerikanisch und nicht spanisch.
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24.10.2009 09:46 Uhr von Faxendicke
 
+1 | -0
 
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richtig: Sangria auf den Tisch.
Oh, Pardon, da gibts aber keine EU Subventionen für, also...
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24.10.2009 13:03 Uhr von Rakit
 
+1 | -0
 
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Ich finde das wiedermal zu heftig reagiert, wenn ich Cola trinke weiß ich schon was da drin ist farbstoffe, coffein, zucker da brauch ich das nicht auf spanisch lesen zu können, wenn die Spanier mehr zahlen wollen bitte.
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24.10.2009 15:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -0
 
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@Blackrose_de: "das kommt einem embargo gegen coca cola polen gleich, wenn jedes land sowas machen würde(...) hätte es sich recht schnell mit der ach so tollen europäischen union erledigt, weiter so ;-)"


Klar Deutschland als Exportweltmeister würde von einer solchen Geisteshaltung ganz bestimmt profitieren.

Aber wer denkt schon gerne weiter als bis zur nächsten Ecke!
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24.10.2009 16:12 Uhr von Blackrose_de
 
+1 | -3
 
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@bud: glaube ja nicht dass ich so kurzfristig denke, im gegenteil, du denkst kurzfristiger als ich. du denkst bis zum nächsten teller suppe, bis zum nächsten lcd tv oder bis zum nächsten auto. meine befürchtungen reichen viel weiter in die zukunft. einen staat zeichnet unter anderem seine finanzhoheit und seine rechtshoheit aus. diese beiden bereiche wurden schon zu großen teilen an die EU abgetreten. die geplanten änderungen, bzw teilweise auch schon vollzogenen änderungen, zum thema überwachung wären auch so ein thema. abbau von demokratie (z.B. über lissabonner verträge wird erst gar nicht abgestimmt, oder solange abgestimmt bis einem das ergebnis genehm ist). und ich fürchte die zukunft kann nichtmal ich mir in meinen finstersten träumen ausmalen. also nenne du mich bitte nicht kurzsichtig

[ nachträglich editiert von Blackrose_de ]
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24.10.2009 17:33 Uhr von Perisecor
 
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@ blackrose_de: So dachten die Leute damals auch... als die Bundesländer gegründet wurden. Und davor, als Fürstentume entstanden. Und davor, als verschiedene germanische Völker zusammen lebten.

Wärst du also tatsächlich vorausschauend, würdest du erkennen, dass es langfristig (>20 Jahre in die Zukunft) ohne ein geeintes Europa - wo Deutschland, Frankreich etc. nur noch Bundesstaaten sind - keine Chance gibt. Geht man noch ein ganzes Stück weiter in die Zukunft, wird es eine Art Weltregierung geben müssen, um sinnvoll auch andere Planeten bevölkern zu können.

Natürlich immer unter der Annahme, dass diverse Atomkriege (Russland vs. Rotchina, Indien vs. Pakistan) nicht stattfinden oder nicht den ganzen Planeten tangieren :)
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25.10.2009 11:57 Uhr von Blackrose_de
 
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@perisecor: im prinzip gebe ich dir sogar recht, die befürchtungen der vergangenheit sind mir durchaus bekannt. fakt ist aber auch dass sich gesellschaftliche strukturen, je größer sie werden, umso schlechter "handhaben" lassen, sei es wirtschaftlich oder politisch. das wird zwar teilweise von der sozialen weiterentwicklung des menschen ausgeglichen, aber wirklich nur minimal. beispiele wäre hier usa, russland, china.
einen teil der entwicklung gibts auch bei uns schon seit jahren, beispiel: regionsgebundene preise sind aus "unserem" niveau, die arbeitgeber z.B. wollen aber nur niedriglöhne zahlen, und wandern folgerichtig ins ausland ab (was dann nicht mehr ausland wäre), zahlen nur dumpinglöhne (worüber sich jeder aufregt), die kunden kaufen auch das billigste aus korea, indien etc., und zerstören damit ihre eigenen arbeitsplätze. da gäbs natürlich die lösung von einheitlichen löhnen/preisen, das wiederum würde diesem wirtschaftssystem widersprechen.
ich hätte nichts gegen den zusammenschluss der gesamten welt, unter einer regierung, dann aber nur kommunistisch, im geiste marx´, anders kann es nämlich m.M.n. nicht funktionieren.

ganz vergessen: je größer eine gesellschaft wird, umso mehr kulturelle eigenheiten werden verloren gehen, sei es nun sprache, sitten oder gebräuche.
man kann das prinzip der zusammenführung von gesellschaftlichen einheiten nicht bis ins unendliche steigern, irgendwann kippt es um

[ nachträglich editiert von Blackrose_de ]

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