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Russland: Maschinenpistole Kalaschnikow soll noch kampfeffektiver gefertigt werden

Am gestrigen Donnerstag gab der Generaldirektor der russischen Waffenexportfirma Rosoboronexport, Anatoli Issajkin, bekannt, dass von Spezialisten die bekannte Maschinenpistole der Marke Kalaschnikow neu modifiziert wird.

Damit soll dann die Fertigung der momentanen 100. Serie eingestellt werden. Diese geht zurzeit in den Exporthandel. Issajkin sagt dieser Maschinenpistole "eine große Zukunft" voraus.

Der Waffenerbauer der Kalaschnikow Ischmasch aus der Stadt Ischewsk gab noch bekannt, dass es sich bei der Waffenmodifikation bereits um die fünfte Generation handelt. Sie wäre um bis zu 50 Prozent "effektiver beim Einsatz" als ihr Vorgängermodell. Die neue MP könnte in etwa zwei Jahren hergestellt werden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kalaschnikow, Maschinenpistole, Effektivität
Quelle: de.rian.ru

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2009 15:55 Uhr von jsbach
 
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Nach der Wende war ich einige Monate beruflich in den neuen Bundesländern tätig und mir wurden öfters in VEB-Hotels Waffen "unter der Hand angeboten", darunter Pistolen aus Brünn und einmal eine Kalaschnikow nebst Munition. Sollte um die 800 D-Mark kosten, aber "dankend" abgelehnt. (Bild zeigt die MP)
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23.10.2009 16:09 Uhr von ayum
 
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Finde ich super! Die Menschheit stellt immer bessere Waffen her, um sich noch effektiver umzubringen.
Anstatt an Problemen, wie der Mangel an Essen werden hier noch effektivere Waffen hergestellt.

Danke Russland, ihr seid mein Vorbild!

/Ironie off
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23.10.2009 16:18 Uhr von Spafi
 
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verdreht: Kalaschnikow heißt der Hersteller bzw der Entwickler, AK-47 und AK-74 heißen die Waffen. Übrigens sind beide die einzig wahren Massenvernichtungswaffen
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23.10.2009 16:24 Uhr von kingoftf
 
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@Autor: für 800 DM wär das aber ein Schnäppchen gewesen. So eine AK47 macht sich doch besser an der Wohnzimmerwand als die Fototapete mit dem röhrendem Hirsch.

Waffen gibts doch überall, wenn man weiss, wo man fragen muss.

Die russischen haben halt den Vorteil, nix an aufwendiger Technik zu beinhalten, die kann halt zur Not auch noch der Dorfschmied im Jemen mit dem Vorschlaghammer und dem Amboss reparieren.
Bei den Hightechwaffen aus Europa muss man wahrscheinlich erstmal ein Laptop anschliessen, um den Fehlerspeicher auszulesen....
Deshalb und weil die kopiert wird wie blöd, ist die so erfolgreich.
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23.10.2009 16:30 Uhr von 08_15
 
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Danke werter JSBach klasse Artikel. Ich hab bei Kalaschnikow gleich an das AK47 gedacht und irgendwie nie richtig registriert, das das nen Markennamen ist und die auch ne MP herstellen.

Ich habe mal mit einem AK47 geballert. Also kam mir vom Trefferbild eher wie eine Streuobstwiese vor. Das ist für eine MP ja eher ein Muss.
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23.10.2009 16:59 Uhr von pentam
 
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Pleite: War nicht vor einem Monat die Nachricht, dass Kalaschnikow Pleite ist? War das ne Ente oder soll das hier der "Rettungsversuch" sein?!?
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23.10.2009 17:19 Uhr von 08_15
 
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@pentam: ich las auch Diverses. Plagiate aus China und so.

Ne, Kalaschnikow kann nicht pleite gehen, ebenso wie Heckler & Koch. Wie war das noch mit verheiratet sein? ;-)

Edit: Tippselfehler der erkannt wurde

Geile Editfunktion!

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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23.10.2009 23:39 Uhr von Tenebrae
 
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Also gut Einigen wir uns doch erstmal auf folgendes:

Der Erfinder dieser (nach ihm benannten) Waffe hieß Michail Timofejewitsch Kalashnikov, aber wenn man ganz penibel ist, dann heisst nur die AK-47 also das 1. Modell "Kalashnikov". Nach der 47 kam dann die 74 und später diverse weitere Modelle bis zur 100er-Serie.

Soweit, so gut... nur ist "die" Kalashnikov (und alle Nachfolger) keine Maschinenpistole sondern ein Sturmgewehr. Auch wenn es in der Quelle falsch steht...

Zum Thema Pleite...
Selbst wenn Izhmash (der Haupt-Hersteller) pleite gehen würde, würde es diese Waffen weiterhin geben. Ich glaube es gibt von keinem Waffensystem so viele lizensierte Hersteller.
Da würde eher H&K pleite gehen... die sind nämlich in Privatbesitz während ein großer Teil von Izhmash dem russischen Staat gehört.

An sonsten ein schöner Artikel. Einzig eine Sache sei noch anzumerken. Wie steigert man die Effizienz einer AK ??? Die ist doch schon effizient genug. Preiswert und unkaputtbar. Was will man denn noch mehr?

Ach ja, noch was...
das zweithäufigste Sturmgewehr nach der AK (besonders in Afrika) ist übrigends das H&K G3. Nur zum Thema europ. Hightechwaffen... ach ja, das wohl schlechteste Sturmgewehr der Welt (L85) kommt auch aus Europa.

Und noch was... 800 DM waren zuviel. Ich hab damals russische Soldaten gesehen die ihre AKs für ein paar Flaschen Wodka verscherbeln wollten. ;-)
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23.10.2009 23:50 Uhr von 08_15
 
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@Tenebrae: fast gut ;-)

Schaust Du Bild! Das kurze Rohr ist bestimmt nicht abgesägt ;)
Vielleicht ja nur eine Kopie der Maschinenpistole Modell 69 (DDR), die aus der Kalaschnikow entwickelt wurde.
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24.10.2009 00:47 Uhr von Tenebrae
 
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@08_15: Ich habe das Bild schon gesehen... nur ist die Lauflänge irrelevant bei der Frage ob es eine Maschinenpistole oder ein Sturmgewehr ist. Hier zählt eigentlich nur die Munition die verwendet wird und das Magazin sieht stark nach 7,62x39 aus. Magazine für Kurzwaffenpatronen (wie sie eine MP benutzt) sind sehr viel schmaler.

Das H&K G36C ist z.B. nur 50cm lang, die MP5A mit Klappschaft ist 55 cm lang. Trotzdem ist das G36C ein Sturmgewehr und die MP5A eine MP.
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24.10.2009 00:58 Uhr von 08_15
 
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@Tenebrae: wenn ich den gekrümmten Zeigefinger mit meinem vergleiche und das als Durchschnittslänge nehme, dann eine 7,62 als Maß nehme, dann sieht es mir eher nach 5,xx aus. Also der modifizierten und von der NVA benutzten und umgebauten AK-47 zur MP aus. Daran wurden spezielle Verbände der NVA und einige andere paramilitärische Gruppen ausgebildet.

Ich denke durchaus das es aus eben dieser Maschinenpistole Modell 69 entwickelt wurde und vielleicht auch die neue NATO-Norm als Mun benutzt.

Aber nun muss auch ich nur spekulieren. Jedenfalls ist das deutlich AK-47 und modifiziert als MP. Ein Bild der 69er aus der DDR wäre hilfreich. Ich habe nur ein Magazin dazu gefunden, für "Kalaschnikow MP 69" ... schaust Du hier:
http://www.sportwaffen-schneider.de/...

Überzeugt?

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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24.10.2009 02:42 Uhr von Tenebrae
 
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@08_15: Nicht wirklich überzeugt... denn das Bild im Artikel erinnert mich mehr an die AKS-74U. http://world.guns.ru/...
und nicht an die MPi 69 die, so weit ich mich erinnere einen längeren Lauf hat.

Aber es ist müßig darüber zu diskutieren... das Problem ist, daß die AK-Familie in einigen Ländern als Sturmgewehr angesehen wird und in anderen (z.B. der ehemaligen DDR) als Maschinenpistole. Schuld daran ist die Hülsenlänge von 39 mm die von vielen als Kurzwaffenmunition angesehen wird, egal ob 5,45x39 (neu)oder 7,62x39 (alt). Ich habe auch schon Versionen der AK gesehen die .308 NATO benutzen und das sind definitiv keine MPs mehr.

Von der Konstruktion her ist die AK nunmal stark vom StGw44 beeinflusst und das war nun mal ein Gewehr.

Aber wie auch immer, ich schätze letzendlich ist es nur eine willkürliche Bezeichnung über die man nicht streiten muss, aber es ist schön mal jemanden bei SN zu finden der Ahnung von dieser Materie hat. Viel zu häufig liest man entweder "Waffe=Böse" oder "BoaGeil ne Knarre" auf beides könnte ich verzichten.
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26.10.2009 02:22 Uhr von Baran
 
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23.10.2009 23:39 Uhr von Tenebrae: Lizensiert ist die AK nichtmehr

Alle aks ausserhalb Russlands und Venezuelas sind Raubkopien, sehr schlecht in der Qualität, ein lauf hält max 1000 Schuss wenn schon die Genauigkeit schon bei 500 um 50 % abnimmt. Alle Hersteller benutzen zu weiches material.

In Afghanistan gibt es hunderte schmiede die diese Raubkopien mit neuen Läufen ausstatten. Im Gegensatz zu den berichten wo ein Ziegenhirten Taliban ganze aks herstellt.

@MP

Maschinenpistole ist das Ergebnis, wenn man eine schnelle Waffe mit geringer Reichweite braucht. Die Unterscheidung ist in der Munition, eine mp benutzt ausschließlich Pistolen Munition. Also und ein unterschied ist noch die Reichweite die Einsatzreichweite mp immer unter 100 meter Sturm Gewehr von 300 bis 600m.
Bei rian kommen oft Übersetzungsfehler.
Aber man kann die Technik der ak locker auf mps umrüsten.

@effzienz

Wahrscheinlich Produktionskosten senken, Gewicht senken die tolleranzen ein bisschen verkleinern, "rückstoßfreie" aks mit AN94 Technologie.
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15.11.2009 09:27 Uhr von dragon08
 
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Die AK-47 wurde in der NVA als Maschienenpistole mit Karabinereigenschaften definiert.
Schnelle Schußfolge und große Reichweite.

Ideale Waffe für Infantrie,da sehr robust und kaum störanfällig.
Alle teile die ein Schütze normaler weise Ausbaut um zu putzen kann gegeneinander Ausgetauscht werden.Die Teile von der AK-47 passen auch in das LMG und umgedreht.

Wie hieß es so schön in der NVA
" Schütze tod im Schützenloch , Kalaschnikow schieß immer noch"

.

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