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Ärger um Fernsehauftritt des britischen Rechtsextremisten Nick Griffin

Der Fernsehauftritt des Parteivorsitzenden der britischen Partei British National Party (BNP), Nick Griffin, in der angesehensten Talkshow Großbritanniens hat nun für Aufsehen und Ärger gesorgt. Dabei wurde der Politiker in der Sendung "Question Time" der BBC ausgebuht und ausgelacht.

Die Partei BNP gilt als rassistisch mit faschistischem Hintergrund. So war bis zu einem Gerichtsurteil nur Weißen der Beitritt in die Partei gestattet. In der Sendung distanzierte sich Griffin nicht deutlich von der Holocaustleugnung und bezeichnete Homosexualität als "wirklich gruselig".

Der BBC wird nun vorgeworfen, den Rechtsextremisten eine Plattform geschaffen zu haben und die Partei legitimiert zu haben. BBC-Chef Mark Thompson wehrt sich dagegen. Die BNP ist im Europaparlament vertreten und eine Nichtberücksichtigung in einem öffentlich-rechtlichen Sender wäre Zensur.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: TV, Rechtsextremist
Quelle: www.rp-online.de

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23.10.2009 10:44 Uhr von S0u1
 
+11 | -5
 
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"Die BNP ist im Europaparlament vertreten und eine Nichtberücksichtigung in einem öffentlich-rechtlichen Sender wäre Zensur. "

Japp ... sowas gibts nur in D ^^ ... ;-)
Wobei ich einfach mal mutmaße dass in jedem Land die öffentlich-rechtlichen unterwandert und korrupiert sind ...
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23.10.2009 10:48 Uhr von vitamin-c
 
+9 | -15
 
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Traurig: Traurig das eine menschenfeindliche Partei durch das Fernsehen (dann auch noch in England) auch noch ein Forum geboten wird.
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23.10.2009 11:31 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -2
 
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Griffin ist ein Bilderbuch-Faschist: Ein Holocaust-Leugner, der von einem genetisch weissen Großbritannien faselt und nur weisse Mitglieder in die Partei aufnimmt.
Ein bekennender Rassist, Schwulenfeind und Antisemit, der bereits für rassistische Hetze verurteilt worden ist.
Kurz: Ein Traum für Faschisten.
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23.10.2009 11:39 Uhr von bigpapa
 
+4 | -3
 
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@vitamin-c: Falsch.

Dadurch das man den die möglichkeit schaft, sich im TV zu zeigen, zeigt man auch die Wahrheit über die Partei.

Menschen neigen dazu Mitleid für Unterdrückte zu haben.

Und der Chef des TV-Senders da hat meine vollste Unterstützung. Sie sind eine offz. Partei mit Sitz im Parlament. Mann muss solche Leute mit Argumenten fertig machen, nicht einfach totschweigen.

Gruß

BIGPAPA
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23.10.2009 11:58 Uhr von datenfehler
 
+3 | -5
 
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wenigstens gabs scharfe Kritik und Proteste Es ist ein unglaublicher Skandal, dass so einer überhaupt vor eine TV-Kamera darf.

"So war bis zu einem Gerichtsurteil nur Weißen der Beitritt in die Partei gestattet. "
Dass es diesen Haufen noch gibt, ist unhaltbar!

"In der Sendung distanzierte sich Griffin nicht deutlich von der Holocaustleugnung und bezeichnete Homosexualität als "wirklich gruselig". "
Ich finde es wirklich, wirklich, WIRKLICH gruselig, dass es Leute gibt, die diese Partei wählen.

"Der BBC wird nun vorgeworfen, den Rechtsextremisten eine Plattform geschaffen zu haben und die Partei legitimiert zu haben. "
Legetimieren kann sich eine derartige Gruppierung nicht! Wir sind sie nur noch nicht losgeworden!
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23.10.2009 12:01 Uhr von W.Marvel
 
+1 | -0
 
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@Kinderfreund: Kinderliebhaber? Wenn das Deine sexuellen Vorlieben sind, tolerieren das auch die anderen Parteien nicht - und ich und 99 Prozent der Shortnewsleser wohl ebensowenig.

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