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Berlin: Ausbildung in der DDR verhinderte einen neuen Job

Eine Berliner Kindertagesstätte suchte eine Erzieherin und Eveline B. (50) aus Berlin bewarb sich darauf. Als sie ihre Papiere zurück bekam, stand auf der Bewerbung folgender handschriftlicher Vermerk: "absagen DDR".

Frau B., die mittlerweile eine Anstellung in einer anderen Einrichtung erhalten hat, geht davon aus, dass die Absage in ihrer Herkunft begründet liegt.

Die Leiterin der betroffenen Einrichtung bestreitet diese Behauptung allerdings. Es soll damit nur die Herkunft der Bewerber vermerkt werden, so die Erklärung durch die Leiterin Gabriele Jager.


WebReporter: EminenzLTM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, DDR, Ausbildung, Erzieher, Kindertagesstätte
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2009 00:31 Uhr von EminenzLTM
 
+0 | -0
 
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Die Herkunft der Bewerberin sollte doch unerheblich sein! Wenn die geforderten Qualifikationen erfüllt sind, und trotzdem eine Ablehnung dabei herauskommt, ist das Diskriminierung und somit Strafbar!
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23.10.2009 07:35 Uhr von Lawelyan
 
+6 | -33
 
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23.10.2009 07:45 Uhr von Haruhi-Chan
 
+17 | -0
 
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jaa, sicher Sehr schlechte Ausrede!?
"Damit soll die Herkunft vermerkt werden" Wofür? Die steht doch schon in dem Lebenslauf oder nicht?
Klar haben sie die Frau wegen der Herkunft abgelehnt, haben keinen Schneid es jetzt zuzugeben. Schwach...
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23.10.2009 07:46 Uhr von mort76
 
+24 | -0
 
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schlimm in einem Land, in dem die Kanzlerin ein ehemaliger IM der Stasi war ("IM Erika"), sollte sowas doch kein Problem sein, oder?
Vielleicht outet sie sich besser als Spitzel, dann stellt sie vielleicht der Schäuble ein...
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23.10.2009 08:17 Uhr von Sir_Cumalot
 
+7 | -28
 
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23.10.2009 08:21 Uhr von Hawk74
 
+11 | -0
 
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Coca Cola: Habe mich mal bei Coca Cola initiativ beworben.
Als Prozess-Ing.
Als die Absage kam, klebte auf der Bewerbungsmappe ein kleiner Post-It Zettel (wohl Hinweis an die Personal-Abteilung).

"Absagen und das übliche blabla ..."

Habe ich mir aufgehoben und hängt jetzt in meinem Arbeitszimmer ;-)

Bis dann...
HAWK
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23.10.2009 08:23 Uhr von Johnboy_Walton
 
+9 | -0
 
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AGG: Nach dem AGG Gesetz könnte das richtig teuer werden, wenn man dagegen vorgeht
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23.10.2009 09:05 Uhr von DerRazor
 
+4 | -2
 
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tja dieses klassendenken: Konsequenz die Leiterein oder Bearbeiterin müsste entlassen werden. Behandelt sie Kinder von Leuten aus der ehemaligen DDR auch anders? Man weiß es nicht. Bei so einer Absage wäre es aber durchaus möglich.

Solche Leute und auch Sozialschmarotzer und der ganze braune Müll gehören alle auf ein Schiff gepackt und ausgewiesen. :)
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23.10.2009 09:05 Uhr von micha1978
 
+6 | -4
 
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Naja: Also ich würde mein Kind nicht in diese Kindertagesstätte schicken.
Wenn sie schon bei der Einstellung ihrer eigenen Leute auf die Herkunft achtet was bekommen dann erst die Kinder zu spüren, wenn ihr die Herkunft nicht passt.
Und ob sie nun eine "Sozialistische Erziehungsmethode" anwendet (was auch immer das sein soll) ist alles nur Spekulation da sie ja nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.
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23.10.2009 10:16 Uhr von fiver0904
 
+5 | -3
 
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@Sir_Cumalot: "Gut so! Solange die Stasi-Vergangenheit nicht aufgearbeitet ist, sollte man aufpassen, dass man nicht unter die Räder der ehemaligen Seilschaften gerät!"

DDR Erzieherin versus Stasi Bundeskanzlerin. Ha, ha... Du hast bestimmt CDU gewählt?!!
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23.10.2009 10:18 Uhr von Faxendicke
 
+3 | -5
 
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Oh Gott: würd jeder abgewiesene Wessi, so etwas ernst nehmen?
Apropo, käme mein Kind sächselnd aus dem Kindergarten, hätt ich aber wirklich ein Problem. Und die ganzen Agrar Ing. die ich kenn, unglaublich. Oder die Dutzenden Oberärzte aus der ehemaligen UDSSR? Die meisten Scheine haben die auch mit denselben bezahlt.
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23.10.2009 11:07 Uhr von -darkwing-
 
+2 | -1
 
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Mal abgesehen von der News: ist so ein Verhalten nicht ungewöhnlich.

Die Leiterin der Einrichtung aus der News hat sich einfach dumm angestellt.

Bei Bewerbungen und Vorstellungen geben die potentiellen Arbeitgeber oft falsche Gründe an, weil diese nicht gerichtlich angefochten werden können.
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23.10.2009 11:09 Uhr von Mario1985
 
+0 | -4
 
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Richtig: immer auf gerechtigkeit pochen. Theorhetisch könnte man jeden Arbeitgeber der speziell weibliche Mitarbeiter sucht Anklagen aufgrund von Diskriminierung. Vorgehensweise ganz einfach:

Bewerben, egal ob da steht ob nur weiblich steht

Absage abwarten vors Arbeitsgericht ziehen und Gerichtsverhandlung abwarten.und auf den Vergleich hoffen bzw die Entschädigung.

Allerdings vorsicht, denn zukünftige Arbeitgeber könnten Deinen namen in Gerichtsurteilen finden und dann schon mal vorsichtshalber absagen, als einen im Betrieb zu haben der ständig vor das Arbeitsgericht zieht.
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23.10.2009 11:20 Uhr von alles-nichts-oder
 
+4 | -2
 
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@ Faxendicke: Um es in deinen Worten auszudrücken: der Wessi ist Dumm,Arrogant Eingebildet.
Alter Schwede Ich frag mich wieviel grütze du in deinem Kopf hast um so`nen geistigen dünnschiss abzulassen.
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23.10.2009 11:35 Uhr von alles-nichts-oder
 
+8 | -1
 
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@Sir_Cumalot: Ha Leb weiter in deiner Traumwelt. Gegen das was der BND heute betreibt war die Stasi ein Hobbyfunkerverein. Und falls du jetzt mit Politischen gefangenen und so`n zeugs ankommst das gabs und gibts auch im Westen.
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23.10.2009 11:52 Uhr von darkdaddy09
 
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23.10.2009 12:00 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
+7 | -0
 
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20 Jahre nach der Vereinigung: wenn wir weiter in Erinnerung schwelgen und uns hoch ziehen was früher alles gut war oder schlecht, bzw. ob Ossis oder Wessis besser sind, werden wir weiter dem Wirtschaftstrend hinterher wanken.

Aber Deutschland war noch nie ein Land egal wann auch wenn seit der Weimarer Republik Deutschland als eins auf der Landkarte erscheint.

@Faxendicke
Dann gib dein Kind in keinen sächsischen Kindergarten. Wenn ich in einer Gegend wohne deren Dialekt mir nicht gefällt muß ich mit so was leben. Für mich wäre aber schlimmer, wenn mein Kind Bayrisch spricht oder sich eine Uhr anzieht (muß lustig aussehen).

Für mich ist das ganz klar Diskriminierung und das immernoch nach 20 Jahren. Dies wird von den Medien ja so gewollt. Kein Wunder wenn in Umfragen unterschiede zwischen Ost und West gemacht wird, die man genausogut von Nord und Süd machen kann, bzw. wenn Union Berlin gegen Cottbus Fussball spielt von einen Ostderby gesprochen wird, was mein bei Hertha sich sehr gut verkneift.
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23.10.2009 14:33 Uhr von Faxendicke
 
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@ ist nicht alles nicht ander Oder: Där Wessi nimmts hin, weil er weiss er is nich jewollt, plöd rumklagen un jammern tut er nich.
Aber bei Deinem beleidigendem Ton, fällt mir nur der Spruch eines Politikers ein der in den 70´gern sagte:
Eigentlich müßten wir der Sowjetunion dankbar sein, denn sie haben den besseren Teil Deutschlands eingesperrt...
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23.10.2009 17:24 Uhr von Il_Ducatista
 
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was denn? Diskriminierung wegen Alter entspricht überall einer höchsten Arbeitsleistung von Personalchefs also wird man doch jemanden wegen seiner Herkunft aus der DDR doch zurückstellen oder abweisen dürfen!

[ nachträglich editiert von Il_Ducatista ]
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23.10.2009 19:06 Uhr von Dracultepes
 
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Dumm gelaufen, mehr ist aber auch nicht so schlimm daran.
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23.10.2009 22:43 Uhr von alles-nichts-oder
 
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@Faxendicke: Na dann auf ein neues.
Der "Ossi" jammert weil er keine Arbeit bekommt.
Der"Wessi" wenn er seine Arbeit verliert und die Abfindung nicht hoch genug ist.
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24.10.2009 01:43 Uhr von Faxendicke
 
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@kein Oderlass: nich jammern, machen. Wie der Frosch in der Milch, irgendwann wird gebuttert!
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24.10.2009 10:15 Uhr von Floppy77
 
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@Lawelyan: Nicht jeder der in der DDR ausgebildet wurde ist ein Kommi. Das wichtigste bei der Ausbildung mit Kindern ist doch, dass der jenige Kinder mag und auch mit ihnen arbeiten will. Und selbst wenn sie sozialistisch angehaucht wäre ist das immer noch besser als wie jemand der sich an Kindern vergreift.

Vor einigen Monaten habe ich mal gehört, wie sich werdende Lehrer über Kinder unterhalten haben, da fiel dann von einem Herren die Aussage, dass er Kinder hasse und den Beruf nur ausgewählt habe, weil er sich viel Freizeit in den Ferien erhoffte.

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