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GB: Vorstandsmitglied von Impfstoffhersteller ist Pandemie-Berater der Regierung

Die britische Regierung lässt sich bei Fragen und Entscheidungen zum Thema Pandemie von dem SAGE (Wissenschaftlicher Beirat für Notfallsituationen) beraten. Nun ist bekannt geworden, dass ein führendes Mitglied der Organisation im Vorstand des Impfstoff-Herstellers GlaxoSmithKlein sitzt.

Roy Anderson ist Teil eines 20-köpfigen Teams, welches einen Plan zur Vermeidung der Ausbreitung von Schweinegrippe erstellen soll. In dem sich widerspiegelnden Interessenkonflikt wurde Anderson vom Steuerzahler-Verband dazu aufgefordert den SAGE zu verlassen.

Weder die britische Regierung, noch der Pharmariese GlaxoSmithKlein, sehen in der Verbindung von Anderson und dem SAGE einen Interessenkonflikt und versuchen den vermeintlichen Skandal abzuwiegeln.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Experte, Schweinegrippe, Berater, Impfstoff
Quelle: www.dailymail.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2009 21:49 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -0
 
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Wie sagt man im Augenblick so schön "Immer schön die Hände waschen" ... Vermeintliche "Volksvertreter" und die Industrie verstehen diesen Aufruf eher so: "Eine Hand wäscht die Andere"
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22.10.2009 22:08 Uhr von fortimbras
 
+16 | -2
 
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Ich bin total schockiert: Vorher dachte ich, dass die Schweinegrippe eine echte Bedrohung ist und alle nur unser Bestes wolle., aber nun...
Sollte das etwa alles erfunden sein um uns zum Impfen zu bewegen um Milliardengewinne mit einer PR Aktion zu machen?
Können diese Herzensguten Menschen wirklich so geldgierig und skrupellos sein?
Aber was ist mit den vielen Menschen in Deutschland (1-2) die an der Schweinegrippe gestorben sind?
War da etwa doch die Fettleibigkeit, die Raucherlunge oder der Diabetes ausschlaggebend?...
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22.10.2009 22:23 Uhr von herr_lich
 
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ohh: was für ein zufall -.-
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22.10.2009 22:27 Uhr von sarazen
 
+8 | -1
 
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Verbindungen von Impfkommission und Herstellern: gibt es auch in Deutschland:

http://www.sueddeutsche.de/...
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22.10.2009 22:46 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
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Überraschung??? Wie soll sonst ein sinnloser und gesundheitlich bedenklicher Impfstoff in gigantischen Mengen verkauft werden, wenn nicht von Staaten, deren Bürgern es egal ist, dass die Steuergelder dadurch einfach nur ins Nichts gejagt werden?
Die haben ihren Marketing-Onkel an die richtige Stelle gesetzt und da das Volk nichts dagegen hat, warum denn nicht?
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22.10.2009 23:10 Uhr von Bilderberger
 
+13 | -3
 
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Verschwörungstheoretiker! Wie sagen die 911-Wahrheits-Verweigerer:

"Ihr Verschwörungstheoretiker!"

Kein Politiker oder Wirtschaftsmogul würde seine Macht ausnutzen, absolut keiner!

eyerony{off}
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22.10.2009 23:16 Uhr von Python44
 
+2 | -1
 
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Naja: Das Problem ist, dass genau die Spezialisten, die am besten Bescheid wissen, selten in irgendwelchen Ministerien oder unterbezahlten Uni-Jobs ihr Dasein fristen.

Da fragt man sich schon welches Risiko größer ist: dass irgendjemand seine Firmeninteressen pusht oder ob man richtig beraten wird, wenn man nur den Zehntbesten nimmt, der nur frei ist, weil ihn selbst die Pharmaindustrie für unterqualifiziert hält...
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23.10.2009 01:02 Uhr von Faxendicke
 
+0 | -0
 
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Ach jetzt: erst merkt ihr was?
Alles nur Wellenreiter und Gewinnen tun die, die keine Wellen haben aber voraussagen und entsprechend am Board verdienen...
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23.10.2009 03:30 Uhr von Perisecor
 
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Und? Wen soll man sonst in solche Gremien setzen? Random Leute von der Straße?
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23.10.2009 03:54 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor - "Random" leute: >>Wen soll man sonst in solche Gremien setzen? Random Leute von der Straße? <<

für den anfang reicht es doch schon leute einzusetzen, die nicht auf der gehaltsliste von pharmas stehen.

das wäre inetwa das selbe, wie wenn ich interessensvertreter von rüstungsfirmen zu verteidigungsminister machen würde.


eine gewisse distanz zur lobby verschiedenster couleur ist daher nicht nur wünschenswert.
es sollte eher voraussetzung für regierungen sein, die vorgeben eine demokratie zusein.

weshalb man auch keinem einzigen abgeordneten irgendwelche nebeneinkünfte erlauben dürfte.

leider eine utopische vorstellung...da es dafür niemals politische mehrheiten geben dürfte bei unserer junta.
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23.10.2009 06:25 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: Du sprichst von Junta und Beeinflussung, hast aber nun mehrfach selbst in diversen News hier nachgewiesenenermaßen gelogen.

Findest du das nicht taktisch eher ungelungen?

Und natürlich sitzen auch in deutschen Rüstungsgremien Leute aus der Waffenindustrie. Warum? Weil Waffen, genau so wie andere z.B. solche Impfstoffe, nach Bedarf und Wunsch entwickelt werden.
Dazu kommt, dass die fähigsten Leute nunmal meistens für eine Firma arbeiten und nicht für die Regierung oder unabhängige (wenn es sowas überhaupt gibt!) Institutionen.

Ich frage also nochmal ganz konkret: Wen sollte man in solche Gremien setzen?
Und was konkret spricht dagegen, wenn man auch Vertreter der Industrie dazu holt, welche präzise sagen können, wie viele Produkte man in welcher Zeit herstellen kann und wie hoch in etwa die Kosten bei dieser oder jener Variante sind?

Übrigens, würde es das Volk wirklich stören, dass die Politik so läuft, wie sie läuft, hätte es wohl vor gar nicht all zu langer Zeit anders abgestimmt.
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23.10.2009 06:34 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor: von welchen lügen schreibst du, die ich in diversen news abgegeben haben soll?

>>Ich frage also nochmal ganz konkret: Wen sollte man in solche Gremien setzen?<<

auch nochmal ganz konkret.

keine leute von der lobby.

was ja nicht ausschließen soll, sie sich anzuhören.

nur entscheidungsträger haben auf deren gehaltsliste nichts zu suchen.

>>Übrigens, würde es das Volk wirklich stören, dass die Politik so läuft, wie sie läuft, hätte es wohl vor gar nicht all zu langer Zeit anders abgestimmt.<<

die auswahl ist ja ziemlich begrenzt, nicht wahr?

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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23.10.2009 09:18 Uhr von fortimbras
 
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@Pericesor: Leute aus der Wirtschaft in solche Gremien zu lassen, ist so als ob eine Fussballmannschaft beim eigenen Spiel den Schiedsrichter stellen würde.
Die Leute können noch so neutral und fair eingestellt sein, wenn Sie ihrem Auftraggeber verpflichtet sind, oder aus einer Entscheidung große Gewinne ziehen, können sie einfach nicht Objektiv entscheiden.
Sich solche Leute als Berater dazu zu holen ist wichtig um sich zu informieren, aber die Entscheidungen müssen von Leuten getroffen werden, die Aufgrund ihrer Entscheidung weder Vor- noch Nachteile haben.
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23.10.2009 16:37 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: Ohne jetzt alte News zu durchforsten gestern die Sache mit den "287 KH Satelliten, welche sogar Nummernschilder und Menschen anhand des Schattenwurfes identifizieren können", wo ganz klar ersichtlich ist, dass die Zahl 287 von Wikipedia.de kommt und schon in der nächsten Zeile relativiert wird ("seit beginn des Programms 1959 gestartet").
Das war billige Stimmungsmache gegen die NASA und die USA und offensichtlich manipulativ, während über Manipulationen irgendwelcher Pharma-Hersteller in Gremien nur spekuliert wird. Auch in Konzernen gibt es anständige Menschen...

Es ist nun mal so, dass man mit den entsprechenden Konzernen zusammenarbeiten muss. Alternativ könnte die Regierung auch selbst Fachleute mit diesem Wissen einstellen - aber was wäre los, wenn dafür plötzlich 100 Millionen im Jahr fällig werden, weil man ja in vielen Bereichen mehrere Leute braucht und diese auch gut verdienen wollen? Dann wärst du auch der Erste, der sich beschwert.

Und nein, die Auswahl ist nicht begrenzt. Es sind ja nicht nur 5 Parteien angetreten, sondern auch Randparteien mit einem durchaus ernsten Programm. Alternativ steht es natürlich jedem Bundesbürger frei, eine eigene Partei zu gründen.
Ohne mich jetzt darüber lustig machen zu wollen... aber wenn sogar die PP das schafft, warum nicht auch eine Partei aus SN Mitgliedern? :)

@ fortimbras

Es gäbe auch in einem solchen Fall unparteiische Schiedsrichter. Allerdings ist der Vergleich auch nicht wirklich schlüssig. Stell dir vor, alle Top-Schiedsrichter wären bei Vereinen angestellt und auf dem freien Markt gibt es nur noch wenige Gute oder gar nur noch mittelmäßige.

Bei so Entscheidungen wird übrigens abgestimmt. Ich glaube nicht, dass 1-2 Pharmavertreter die restlichen x Leute überstimmen können....
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24.10.2009 22:16 Uhr von Krebstante
 
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"Es bestehe kein Interessenskonflikt"
Das ist doch ein Witz. So was sollte verboten werden. Beraten ja, aber auf keinen Fall mit enstscheiden.

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