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Mangelhafte Radarfallen: 50 Prozent aller Bußgelder können angefechtet werden

Laut einer Advocard-Umfrage gab jeder zweite befragte Jurist an, dass die Hälfte aller Bußgeldbescheide erfolgreich angefechtet werden könnte.

Grund dafür sind mangelhafte Radarfallen. Wenn diese falsch aufgestellt sind oder sie das Verkehrsdelikt nicht vollständig dokumentieren, sind die Bußgeldbescheide, die sich darauf beruhen, ungültig.

Denn per Gesetz muss die Messung von Geschwindigkeitsübertretungen standardisiert und vergleichbar sein. Da dies oft nicht der Fall ist, haben Verkehrssünder gute Chancen bei einer Klage.


WebReporter: Pursel
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Mangel, Bußgeld, Radarfalle
Quelle: www.forium.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2009 17:42 Uhr von proPhiL
 
+8 | -4
 
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Aber kostet das nicht was? Wenn ich jetzt nen Anwalt nehm und klage.. muss ich keine 50€ Busgeld zahlen aber 150€ Anwaltsgebühr?
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22.10.2009 17:54 Uhr von x5c0d3
 
+10 | -1
 
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Ich zitiere und rechne: Laut einer Advocard-Umfrage gab jeder zweite befragte Jurist an, dass die Hälfte aller Bußgeldbescheide erfolgreich angefechtet werden könnte.

Die Hälfte der Juristen meint, das die Hälfte der Bußgeldbescheide ungültig sind. Das ergibt bei mir dann aber 25% und nicht 50% im Gesamtdurchschnitt.

@Vorposter: Du scheinst zu vergessen, dass der Verlierer die Kosten trägt. Ergo: Wenn Du einen Bußgeldbescheid bekommst, den anfechtest und gewinnst, zahlt die Stadt die Anwalts- und vielleicht Gerichtskosten.
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22.10.2009 18:17 Uhr von Blackrain87
 
+4 | -0
 
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Davon abgesehn: Die Strafe die du bekommst und noch was für die meißten schwerer wiegt das Fahrverbot.
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22.10.2009 18:20 Uhr von Sir-Pumperlot
 
+1 | -0
 
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@profil und x5c0d3: 1. ich denk ich würde lieber 150 zahlen, wenn ich punkte kriegen würde. da wird das sicherlich erst richtig interessant.

2. zu den juristen. ich denke 50 % davon haben einfach keine angabe darüber gemacht, also sind dann 50% in etwa richtig, hab aber die quelle davon nicht gelesen.
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22.10.2009 18:57 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -1
 
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Die Aussage ist natürlich Blödsinn, weil nicht jeder Bussgeldbescheid vor Gericht landet sondern hier schon eine Vorauswahl getroffen wird.
Es geht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit derjenige vor Gericht, der sich auch eine Chance verspricht.
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22.10.2009 19:04 Uhr von absolut_namenlos
 
+5 | -0
 
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Was für ein Schwachsinn! Eine Umfrage unter ANWÄLTEN ergab ...

Was für ein Blödsinn. Was sollen die denn antworten? Ach nein klagen lohnt sich nicht, wir Anwälte brauchen eh keine Aufträge!

Was mich wundert ist dass die Umfrage nicht ergeben hat dass 95% aller Klagen erfolgreich sind.
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22.10.2009 19:10 Uhr von Gringo75
 
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jo.... pisa lässt grüßen: oder gibt die "neue deutsche" sogar das wort:
"angefechtet" her?

>50 Prozent aller Bußgelder können angefechtet werden>
Titel und im Text.

duden.de kennt es z.b. nicht

Wo sind die alten Zeiten, wo zumindest solche Dinge hier innerhalb von 10 min geändert waren.

[ nachträglich editiert von Gringo75 ]
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22.10.2009 19:17 Uhr von absolut_namenlos
 
+1 | -4
 
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@Gringo: Wo du gerade von Pisa redest hier mal für dich

http://de.wikipedia.org/...

solltest du mal lesen bevor es noch peinlicher für dich wird.
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22.10.2009 19:40 Uhr von pentam
 
+4 | -1
 
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@ absolut_namenlos: Es geht um Rechtschreibung, nicht um die Existenz des Wortes Anfechtung.

Und richtig wäre "können _angefochten_ werden"!!!
edit: wie es z.B. auch in dem von dir verlinkten wiki-Artikel steht...

Bevor es noch peinlicher für dich wird...

[ nachträglich editiert von pentam ]
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22.10.2009 19:51 Uhr von KaneTM
 
+0 | -0
 
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Argh! Echt, bei dieser Überschrift haben sich mir ja sowas von die Nackenhaare gesträubt! @Gringo / pentam: Danke, dass ihr das schon "korrigiert" habt.

Zum Thema: Ja, nur 50 %? War hier auf SN nicht vor einigen Wochen erst ne News, dass das sogar 80 % sein sollten? Aber so oder so: Schon ein starkes Stück, dass unsere Zielfotos alle nur so "ungefähr" richtig sein könnten... Wenn der Staat schon abkassieren will, soll er jedenfalls dafür sorgen, dass alles korrekt abläuft.
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22.10.2009 19:58 Uhr von Gringo75
 
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@ namenlos: gerade leute wie du >Mitglied seit:15.01.2002> sollten doch über solche dinge stolpern.

aber man hats ja schon erklärt *bg*
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22.10.2009 20:00 Uhr von Bleifuss88
 
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@proPhil: Stimmt nicht ganz. Wenn du mit deiner Klage durchkommst, fallen die entstanden Kosten der Staatskasse zur Last. Wenn die Klage aber abgewiesen wird, hast du das Bußgeld + die Verfahrenskosten zu tragen.
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22.10.2009 21:54 Uhr von Caprian
 
+1 | -0
 
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Zitat aus der Quelle: "Die Hälfte der im “Advocard-Barometer” befragten Juristen gab an, dass die Chance einem Bußgeld zu entgehen (ausgenommen Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Betäubungsmitteln) ihrer Erfahrung nach mindestens 50:50 beträgt."

Also denken 50% der Anwälte, dass die Hälfte aller Beschiede fehlerhaft sind. welt online sagt, dass sogar 80% der Bescheide fehlerhaft sind:
Wen´s interessiert: http://www.welt.de/...
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23.10.2009 07:40 Uhr von charlesmanson
 
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Angefochten, heißt angefochten: .
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23.10.2009 08:05 Uhr von salax_1
 
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Jeder der geblitzdingst wurde, sollte sich einen Anwalt nehmen und nach Aktenzeichen 2 BvR 941/08 sein Recht durchdrücken.

Das Bundesverfassungsgericht rügt Anlasslose Videoüberwachnung und Geschwindigkeitsüberwachung des Straßenverkehrs.
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23.10.2009 09:43 Uhr von esopherah
 
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50% sind zu wenig: fast alle blitzer sind falsch ausgerichtet (nicht paralel zur straße), viele stehen an falschen orten (z.B. im nachbardorf), viele messungen sind hinfällig weil die beschilderung fehlerhaft ist oder diese ist so massig vorhanden, dass das gehirn sie gar nicht verarbeiten kann (auch deshalb wurden schon verfahren eingestellt).
Dazu kommen noch menschliche fehler (recht oft weils eben nur von hilfsarbeitern gemacht wird) und technische probleme...
Alles in allem glaube ich an 10% tatsächlich gerechtfertigter bußgelder... wovon wiederunm )10% reine abzocke ist...

[ nachträglich editiert von esopherah ]
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28.10.2009 16:16 Uhr von fanta.power
 
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jaa: so ziht der staat uns das geld aus die taschen gute strategie^^

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