22.10.09 16:01 Uhr
 3.262
 

Leistungsfähigere Kugellager durch hohle Kugeln

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts Dresden haben eine neue Fertigungsmethode entwickelt, mit der Hohlkugeln für Ventile und Kugellager hergestellt werden können.

Je leichter die Kugeln sind, um so schneller können Kugellager rotieren, beziehungsweise um so präziser arbeiten Kugelventile.

Mit dieser Fertigungsmethode können Hohlkugeln ab einem Durchmesser von zwei Millimeter hergestellt werden. Dabei sind diese 40 bis 70 Prozent leichter als massive Kugeln.


WebReporter: lina-i
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leistung, Lager, Kugel, Ventil
Quelle: www.scinexx.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.500 Jahre alte Totenstadt in Ägypten entdeckt
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.10.2009 15:58 Uhr von lina-i
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Alles wird immer kleiner leichter und besser. Nur ist hier die Frage, ob die hohlen Kugeln auch genau so leistungsfähig sind, wie die Massiven.
Kommentar ansehen
22.10.2009 16:18 Uhr von RAM2000
 
+13 | -4
 
ANZEIGEN
@ Autor: Warum denn nicht, hohle Rohre haben auch eine Höhere belastbarkeit als Gefüllte, ausserdem verbraucht man weniger Material.
Kommentar ansehen
22.10.2009 16:21 Uhr von phoqueman
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
sehr interesante sache: ich denke mal die belastbarkeit der kugeln lässt sich berechnen, das ist kein thema..

was ich sehr bemerkenswert finde, ist dass die kugeln anfangs noch porös und gasdurchlässig sind, und durch den sintervorgang dann doch zu stabilen hohlkugeln werden..
würd mich interessieren wie hoch da der ausschussanteil ist, bzw wie rund (oder unrund) die kugeln werden, und in wie weit da im inneren unwuchten entstehen können

@ram2000 ähm nein... das würd ich nicht so sagen..
mag sein dass auf sehr kleinen skalen durch den größeneffekt weniger fehlstellen in hohlbauteilen vorliegen, aber prinzipiell ist ein massives bauteil "stabiler".
allerdings auch deutlich schwerer mit allen daraus resultierenden nachteilen.
Daher wird der einsatz von massivbauteilen nach möglichkeit vermieden, da man mit funktionsbauteilen oft kostengünstiger die gleiche nziele erreichen kann

[ nachträglich editiert von phoqueman ]
Kommentar ansehen
22.10.2009 16:46 Uhr von sauron2k
 
+27 | -2
 
ANZEIGEN
endlich: endlich mal wieder ne gute und interessante news die nix mit titten oder unterschichtlern zu tun hatte

vielen dank dafür!
Kommentar ansehen
22.10.2009 16:54 Uhr von lina-i
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ phoqueman: Innere Unwuchten lassen sich durch präzise Fertigung der Styroporkügelchen verhindern. Außerdem können die Kugeln nach der Sinterung geschliffen werden.

Merkwürdig ist nur, dass der Druck beim Schleifen nicht zu hoch werden darf...
Kommentar ansehen
22.10.2009 17:11 Uhr von anderschd
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Ja, ich find der Quelltext ist ein: wenig, sagen wir amateurhaft.
Kommentar ansehen
23.10.2009 01:31 Uhr von snake-deluxe
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Interessante News: 5*

da fällt mir noch ne kleine Geschichte ein ;)
Die Engländer produzierten einmal einen sehr dünnen Draht. Voller stolz und übermut meinten sie, "dieser Draht is so dünn, dünner geht nicht mehr! Das schafft niemand"
Zur Provokation und Einschüchterung schickten sie den Draht dann nach Deutschland.
...
...
Nach einiger Zeite kam der Draht dann zurück, mit ner durchgehenden Borung in der Mitte ;)
Kommentar ansehen
23.10.2009 08:38 Uhr von phoqueman
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@snake-deluxe: so wie du das schreibst kommt am ende noch einer auf die idee das habe sich wirklich zu getragen ...
im grunde ist die geschichte n alter witz..
kenn den jetzt mit, engländer, amerikanern, japanern und österreichern:

Die Oesterreicher haben einen Weg gefunden Draehte, herzustellen, die so
duenn sind, dass sie sie noch nicht einmal messen koennen. Da schlaegt
einer der Ingenieure vor, den Draht doch nach Deutschland zu schicken,
denn: ´Die koennen ihn bestimmt messen´!"
Doch um sich nicht vor den Deutschen zu blamieren, wird der Draht erst
einmal nach Frankreich geschickt. Von dort kommt er zurueck mit der Ent-
schuldigung: "Zu duenn, den koennen wir nicht messen!"
Dann wird der Draht nach England geschickt, doch auch von dort kommt er
zurueck mit der Nachricht: "Zu duenn, koennen wir nicht messen!"
"Na gut, sagt man sich da, wenn´s so schwierig ist, schicken wir den
Draht mal nach Deutschland, da haben die auch dran zu knabbern!"
Gesagt, getan...Nach einer Weile kommt dann aus Deutschland die Antwort:
"Also gemessen haben wir ihn jetzt - aber das kann´s doch nicht gewesen
sein!! Was sollen wir also machen, Loch reinbohren oder Gewinde drauf-
schneiden??"
Kommentar ansehen
25.10.2009 22:08 Uhr von snake-deluxe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ phoqueman: ich hab die Story nur ma vor langer Zeit gehört :D

aber wie du das schreibst, isses scho richtig. Die lange Version hat man mir leider nie erzählt :(

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump macht Videospiele für Amokläufe an Schulen mitverantwortlich
Schweiz: Zwei Menschen in Zürich auf offener Straße erschossen
Olympia 2018: Eishockey-Silber für Deutschland


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?