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In acht Atomkraftwerken könnten Störfälle drohen

Die Regierung ist sich bei der Frage um eine Laufzeitverlängerung der bestehenden Atomkraftwerke einig. Jedoch müssen diese gewisse Sicherheitsvoraussetzungen erfüllen. Acht von elf Druckwassergekühlten Kernreaktoren weisen Sicherheitsmängel auf.

Die Konstruktion des Druckwassersystems ist hierbei Ausschlaggebend. Wenn die Kühlmittelreaktoren überhitzen, können Lecks im Kühlmittelsystem entstehen. Absplitternde Teile der Rohrleitungen könnten infolgedessen die Pumpen verstopfen und das Kühlsystem lahmlegen.

Bekannt ist dieses Szenario seit 1992. In Schweden führten Trümmer von Rohrleitungen und Isoliermaterial zu einem Verstopfen der Siebe des Kühlsystems. Man entging damals nur knapp einer Katastrophe.


WebReporter: s8R
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Koalition, Atomkraft, Ausstieg, Kraftwerk, Leck, Störfall, Kühlsystem
Quelle: www.onlineticker.de.tc

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2009 14:03 Uhr von fortimbras
 
+4 | -6
 
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So ein quatsch: Deutsche Atomkraftwerke, sind die sichersten Kraftwerke der Welt, das habe ich aus sicheren Quellen...
Gut zu wissen, dass die Kühlsysteme nur funktionieren, solange der Reaktor nicht heiss läuft.
Heisst also, wenn das Kühlsystem mal schwächelt und die Temperatur zu weit steigt, ist das System anschliessend machtlos und eine Katastrophe kann nur noch von aussen verhindert werden.
Zumindest wissen wir, dass es in keinem Mailer mehr zum Supergau kommen kann.
Ein Supergau ist ja nur ein Unfall, der über den Größten Anzunehmenden U nfall hinaus geht.
Aber spätestens seit Tschernobyl gehört ja die Explosion eines Reaktors zu den Anehmbaren Unfällen.
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22.10.2009 14:06 Uhr von pentam
 
+2 | -3
 
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Schweden 92: Mal wieder ein toller Artikel... *not*
Man muss schon gewaltig suchen, um den Zwischenfall von Barsebäck-2 1992 zu finden. Da von "Man entging damals nur knapp einer Katastrophe." zu sprechen, ist mal wieder klassische Panikmache.
Mal abgesehen davon war Barsebäck-2 ein Siedewasserreaktor und kein Druckwasserreaktor... Gemeinsam haben sie lediglich, dass es beides Leichtwasserreaktoren sind.
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22.10.2009 14:12 Uhr von de_waesche
 
+2 | -0
 
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leider steht in der quelle nicht, was die bundesregierung vorhat, um die bekannten mängel abzustellen. oder sie bringen das von fortimbras schon erwähnte argument, deutsche kraftwerke seien sicher und da müsse überhaupt nichts gemacht werden.
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22.10.2009 14:30 Uhr von urxl
 
+0 | -1
 
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Der Titel: Der Titel der News ist grober Unfug. In jedem KKW drohen Störfälle, ebenso wie in der anderen technischen Anlage auch.
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22.10.2009 14:30 Uhr von kirgie
 
+0 | -1
 
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tjo: Wenn in der Politik weiter so rumgeiert wird, dan wird wirklich ein Reaktor hochgehen - wieso? Weil jede Investition in Atomreaktoren teuer und somit eine langfristige Investition ist. Aber solange unklar ist wie lange die Stromkonzerne ihre Reaktoren noch betreiben dürfen, solange werden sie an allen Ecken und Kanten sparen - auch bei der Sicherheit!
Ein Auto, das demnächst abgewrackt werden könnte, kriegt auch keinen neuen Motor, wenn der alte nicht mehr rundläuft - man versucht die letzten Meter noch irgendwie so zu fahren - nur ist ein Totalschaden bei einem Auto nicht so dramatisch wie bei einem Atommeiler

PS wieso ersetzt man nicht die alten, unsicheren Reaktoren durch Reaktoren der neuer Generation die viel sicherer sind?
Die alten Meiler sind Jahrzehnte alt, die Sicherheitstechnik hat sich seit damals enorm weiterentwickelt.
Achja wir wollen keinen unsicheren Atomstromm, deswegen lassen wir die veralteten Reaktoren noch einpaar Jahre laufen wird schon nix passieren
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22.10.2009 14:55 Uhr von Jaybay
 
+2 | -1
 
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Tja: und irgendwann macht´s bei EINEM BOOM...und da´s wars dann mit Deutschland, egal wie "sicher" die anderen noch gewesen wären.
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23.10.2009 13:56 Uhr von micha1978
 
+0 | -0
 
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Der Titel: Natürlich können in Atomkraftwerken Störfälle drohen was für eine Aussage.
Keiner, nicht einmal Atomkraftbefürworter, würden das bestreiten.

Im übrigen ist es bei Siedewasserreaktoren so, das wenn das Kühlsystem ausfällt der Reaktor unterkritisch wird da das Wasser als Moderator dient (Moderator-> bringt die Neutronen auf eine Geschwindigkeit, die Nötig ist für weiter Kernzerfälle )
-->Siehe auch inhärente Sicherheit

Gefahr würde also eher durch eine Explosion des entstehenden Wasserstoffs bestehen als durch eine Kernschmelze.

Das Problem bei dem Atomausstieg in Hinblick auf die Sicherheit sind aber eher unsere europäischen Nachbarn. Denn was nützt uns ein Atomausstieg wenn in der nähe von deutschen Grenzen weiterhin Atomkraftwerke stehen.

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