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Impfung gegen Schweinegrippe: Adjuvanzien haben Vor- und Nachteile

In ein paar Tagen ist es soweit: Ab dem 26. Oktober kann man sich in Deutschland gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Doch der Impfstoff löst auch heftige Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern der Impfung aus.

In erster Linie stehen dabei Wirkstoffverstärker (Adjuvanzien) im Fokus. Mögliche Nebenwirkungen werden dabei nicht mehr ausgeschlossen, aber als vorübergehend deklariert.

Auch die Frage, warum ein Wirkstoffverstärker benutzt wird und warum die Bundeswehr ein Serum ohne ihn bestellt hat, wird kritisch beäugt. Ein Vorteil der Adjuvanzien ist jedoch, dass das Serum auch bei einer Mutation hilft.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schweinegrippe, Impfung, Grippe, Stoff, Vorteil, Nachteil
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2009 10:43 Uhr von xramoneyx
 
+5 | -1
 
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machen wir eine Umfrage Werdet Ihr euch Impfen lassen ?

....


Ich : Werde mich nicht Impfen lassen, weil das ganze BULLSHIT ist... denke eher, dass wir dadurch erst Recht Krank werden...

[ nachträglich editiert von xramoneyx ]
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22.10.2009 10:57 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Ich bin gegen normale Grippe geimpft und mal schauen ob ich mich gegen die Impfen lasse.

Sicherlich übersteh ich die Erkrankung auch so, aber schonmal nen 3 Wochen Migräneanfall nach ner Grippe gehabt?

Viel Spaß!
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22.10.2009 11:04 Uhr von Jolly.Roger
 
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Ich werde mich im ersten Schritt nicht speziell gegen die Schweingrippe impfen lassen, da ich nicht zur Risikogruppe zähle (med. Personal, Kinder, Schwangere, Ältere).

Sobald wieder genügend Impfdosen vorhanden sind werde ich mir auch eine Dosis holen, mit Adjuvanzien, damit auch Mutationen abgedeckt sind. Ich glaube zwar nicht, daß ich daran sterben würde, aber ne dicke Grippe ist alles andere als schön und vor allem langwierig. Kann ich mir als Selbständiger nicht leisten.

Es besteht sicher kein Grund zur Panik, aber die allgemeine Impfmüdigkeit kann schnell zu einem Problem werden.
Das Ganze als Bullshit hinzustellen halte ich aber für ....fragwürdig... Einfach mal informieren...nicht in der BILD...

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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22.10.2009 11:07 Uhr von PakToh
 
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Ja klar, Schweine fliegen Sorry, aber dass Adjuvanzien den Impfstoff gegen jede mögliche Mutation des Zielvirus wirken lassen halte ich für noch unglaubwürdiger, als dass die Ganze Geschichte reiner Zufall ist...

Klar müssen die einem das Zeug jetzt schmackhaft machen, dass die Leute die Klappe halten und nicht wie von der Regierung befürchtet auf die Barrikaden gehen. (Dass man Angst vor Volksaufständen hat wurde schon vereinzelt direkt und mehrfach indirekt zugegeben, anders kann man Onlinedurchsuchung und Militär in Inland nicht deuten...!)

Wie gesagt - jetzt wird alles beschwichtigt und zur Not auch Experten bestoch, ähh, in ihrer Forschung unterstützt, damit sie was positives zu dem Zeug sagen. Sicher haben solche Mittel auch immer positive Eigenschaften, weshalb man überhaupt erst auf die Idee kommt sie hinzu zu geben, aber bei einem Experimentellen Impfstoff Langzeitfolgen auszuschließen - naja, in meinen Augen unverantwortlich und absolut hirnrissig!

Wenn man von Anfang an offen gespielt hätte und gesagt hätte: Ok, wir haben mehrere Impfstoffe, für die flächendeckende Impfung muss leider ein Impfstoff genommen werden, der weniger gut verträglich ist, weil er einfacher in Masse zu produzieren ist wäre es ja gut gewesen. - Ebenso hätte man es denen dann eher abgenommen, dass dieses Zeug da rein gehört, weil man sich davon einen besseren Schutz vor mutierten Virenstämmen erhofft. - Momentan treue ich der Regierung und deren Experten keinen Deut in dieser Sache...
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22.10.2009 11:13 Uhr von PakToh
 
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@Jolly.Roger: Ich gebe dir Recht, dass die aktuelle Impfmüdigkeit sehr schlecht ist, aber die riesen Welle zu machen und gleich auf Pandemie zu gehen, obwohl die Schweinegrippe nicht ansatzweise die Merkmale einer Pandemie hat ist in meinen Augen absoluter Hype im Namen der Pharmaindustrie...

Dass man am Anfang erstmal ne hohe Stufe ausruft und guckt wie sich das Virus entwickelt ist schon richtig, da es Verwandt mit dem Erreger der spanischen Grippe ist, aber dann hätten auch in einem Zuge alle Flughäfen und Häfen gesperrt werden müssen, wenn man derartige Angst hat!

Von daher ist die ganze Geschichte für mich weder Fleisch noch Fisch!
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22.10.2009 11:38 Uhr von Jolly.Roger
 
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Adjuvanzien und Pandemie: Adjuvanzien haben ihre Wirksamkeit gegen Mutationen eines Viruses in klinischen Studien unter Beweis gestellt. Ich nehme auch nicht an, dass damit sämtliche Mutationen abgedeckt sind. Aber immerhin...Außerdem lässt sich damit die Dosis des eigentlichen Wirkstoffes senken.

Übrigens handelt es sich nicht um einen experimentellen Impfstoff. Der Impfstoff ist dem bisherigen allgemeinen Influenza-Impfstoff sehr ähnlich, wurde nur an das aktuelle H1N1 angepasst. Von "ganz neu" und experimentell kann wirklich keine Rede sein. Und Adjuvanzien sind auch nix neues.

Pandemie: Aufgrund der Vogelgrippe bestand immer noch die Warnstufe 3. Wegen der Vorfälle in Mexiko wurden schnell Stufe 4 und 5 ausgerufen. Die Lethalität war zumindest in Mexiko 4x höher als bei der saisonalen Grippe. Durch die schnelle Verbreitung war es auch schwierig, bei jedem Patienten zu unterscheiden, woraufhin schließlich die Überprüfung auf Stichproben eingeschränkt wurde.
Die WHO hat von allgemeinen Reisebeschränkungen abgeraten, weil die Verbreitung der Viren bereits zu weit fortgeschritten war, es hätte schlicht und ergreifend nichts gebracht.
Allerdings hat die WHO auch angekündigt die Kriterien für eine Pandemie etwas komplexer zu gestallten. Bereits Mitte des Jahres hat man eingesehen, daß die Pathogenität nicht so hoch ist wie befürchtet und deshalb auch nicht ganz so reagiert, wie eigentlich vorgesehen. Eigentlich hätte im Mai schon Stufe 6 ausgerufen werden müssen!
Man kann also nicht von einer übertriebenen Reaktion sprechen...

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