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Schönbohm: Es gibt ein kollektives Beleidigtsein der Ostdeutschen

Brandenburgs Innenminister schreibt in einem Text über die Folgen von 40 Jahren Sozialismus und warum selbst 20 Jahre nach dem Fall der Mauer so wenig vom Stolz auf die gemeinsame Aufbau-Leistung zu spüren ist.

Er beklagt zudem, dass es immer noch ein schwieriges Verhältnis zwischen den Ost- und Westdeutschen gibt.

Ein großer Kritikpunkt ist, dass seiner Meinung nach eine offene Auseinandersetzung durch kollektives Beleidigtsein der Ostdeutschen gar nicht erst zustande kommt.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Ostdeutsche, Ossi, Jörg Schönbohm, Wessi
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2009 09:57 Uhr von anderschd
 
+12 | -1
 
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Aha. Er als Politiker hat natürlich genau hingeschaut und diese Gründe gefunden.
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22.10.2009 10:05 Uhr von usambara
 
+16 | -3
 
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beleidigt weil abgewählt? von einem EX-NATO-General und ewig kaltem Krieger, der mit der Missionierung des einstmals sozialistische Feindesland gescheitert ist, war diese Haltung nach der Wahlniederlage der CDU zu erwarten.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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22.10.2009 10:15 Uhr von Florixx
 
+8 | -1
 
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Boooaah: Das darf doch wohl nicht war sein...paah...so ein Mist
Das stimmt niiiiemals! Ich und beleidigt sein....klar...

gez.
Florixx aus Thüringen

;)
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22.10.2009 10:49 Uhr von BlaKeks
 
+5 | -2
 
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"[...] der Ostdeutschen": Ich war der Meinung es gäbe kein geteiltes Deutschland mehr, also sollten besonders Politiker aufhören Unterschiede zu suchen, die keine sind.
Aber gut. Ich als ehemaliger "Ostdeutscher" bin natürlich total beleidigt. Warum auch nicht. Ich leb´ jetzt in "Westdeutschland" und mir geht es trotzdem nicht besser. Ich hab allen Grund beleidigt zu sein!

... :D
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22.10.2009 11:12 Uhr von diehard84
 
+4 | -0
 
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...na klar: nachdem der westen nach der wende mit dem aufbau ost der gerade recht kam um die brd wirtschaft vorm kollaps zu retten sich ganz gut sanieren konnte sind wir seit einigen jahren aber genau wieder an dem selben punkt angelangt...die kassen sind leer und alles ist verprasst

nach der wende wurde der osten saniert und jetzt verkommt langsam der westen was dort natürlich auf unmut stößt und im osten der schuldige gesucht wird...der osten ist paktisch nen dumping sektor und da ist es 20 jahre nach dem mauerfall nicht verwunderlich, dass sich ein ostdeutscher als mensch 2. klasse fühlt....einweder ein land oder nicht? - dann bitte aber auch auf dem lohnzettel!

die alten generationen werden sich ohnehin nicht wirklich annähern können...da gibts zuviel (oft unbegründete) vorurteile
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22.10.2009 11:23 Uhr von Schreiraupe
 
+3 | -1
 
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Was heißt hier Kollektives Beleidgtsein?! o.O ..kann ich jetz ni von mir behaupten un auch von meinem umfeld ni..un ich komm aus dem tiefen sachsenlad...:)

Aber is auch irgendwie verständlich das sich viele bissl verarscht fühlen was z.b die lohnunterschiede bei gleicher arbeit von west zu oft angeht..un an sowas muss halt noch gearbeitet werden..
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22.10.2009 11:37 Uhr von krausenbaum
 
+7 | -2
 
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was sagt denn der zentralrat der ossis dazu?
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22.10.2009 12:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -8
 
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Mir ist klar: dass ich dafür haufenweise Minusse kassiere, aber:

Manche Mitbürger aus den ostdeutschen Ländern gefallen sich schon sehr in der Opferrolle.

Ob man deshalb gleich von einem "kollektiven Beleidigtsein" sprechen muß, glaube ich weniger.
Es ist aber schon irgendwo eine Mischung aus enttäuschten (übertriebenen?) Erwartungen, Ungeduld und auch fehlender Eigeninitiative zu spühren, gerade auch von denen, die in den Westen gekommen sind.

Leider ist das Thema ausgesprochen komplex...sonst wäre einem findigen Politiker schon eine Lösung eingefallen *hust* *würg*
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22.10.2009 12:20 Uhr von Dennis112
 
+1 | -1
 
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Naja, wenn man Solidaritätszuschlag auch kollektives Beleidigtsein nennen will. Klar ist man da angepisst wenn man nach 20 jahren immer noch für die Wiedervereinigung bezahlen muss.
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22.10.2009 12:32 Uhr von datenfehler
 
+0 | -5
 
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äääähmn "warum selbst 20 Jahre nach dem Fall der Mauer so wenig vom Stolz auf die gemeinsame Aufbau-Leistung zu spüren ist. "
Die gemeinsame westdeutsche Aufbau-Leistung oder???
Schließlich hat Westdeutschland jahrzehntelang Geld in den Osten gepumpt.

"Er beklagt zudem, dass es immer noch ein schwieriges Verhältnis zwischen den Ost- und Westdeutschen gibt. "
Weg mit dem Soli und zumindestens die Westdeutschen sehen alles etwas lockerer. Ich kann jeden Westdeutschen verstehen, der die Stirn runzelt, wenn sein Geld wohin fließt, wo nicht viel passiert...
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22.10.2009 13:00 Uhr von Mordo
 
+1 | -0
 
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So ein Heuchler. Er gehört doch einer gesellschaftlichen Gruppe an, die von diesem "schwierigen Verhältnis" profitiert.(Ich sage nur: Divide et impera)
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22.10.2009 13:57 Uhr von BlaKeks
 
+0 | -1
 
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Thema Aufbau "Ost": Ich muss in dem Punkt leider zustimmen und kann auch Teilweise den Unmut verstehen, aber aus ganz anderen Gründen. Es ist nicht wahr das der Aufbau Ost ncihts gebracht hat.

Fahrt mal mit dem Auto in ein durchschnittliches westdeutsches Dorf. Kaputte Straßen. Und in Ostdeutschland? Schön Asphaltiert. In dem Punkt könnte ich Unmut versthen weil es ums offentlichsichtlcihe geht, aber Aufbau Ost und Soli-Zuschlagen haben niemals bewirkt, das Ostdeutsche Komunen mehr Geld haben als Vergleichbare Westdeutsche Komunen... Jeder hatte da andere Prioritäten.

Haben die Ossis zu viel Geld? Oder sind einfach nur die Wessis nicht in der Lage Straßen zu bauen weil sie ihren Beamten/Angestellten ein vielfaches mehr zahlen?

Ein bisschen sehr Kontrovers...
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22.10.2009 14:26 Uhr von Florixx
 
+5 | -0
 
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Viele vergessen immer wieder das der Soli-Beitrag von ALLEN gezahlt wird. Also sowohl Bürger aus Ost und West zahlen denn.
Und in der heutigen Zeit wird das Geld in allen Regionen Deutschlands investiert. Die ursprüngliche Idee ist da schon eine Weile verflogen und der Staat sieht diesen Beitrag nur noch als zusätzliche Einnahmequelle an...
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22.10.2009 15:33 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Hier wurden zwar haufenweise Strassen neu gemacht, aber 1. floss das Geld dafür auf westdeutsche Konten und 2. gings nur darum, eine Infrastruktur für das Verdealen westdeutscher Waren zu schaffen.

Und in gewisser Weise hat dieses xxxxxxxxxxxx schon recht: im Kollektiv-Beleidigen von Ex-DDR-Bürgern spielt(e) grad er eine überragende Vorreiterrolle.
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22.10.2009 20:03 Uhr von Schreiraupe
 
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@datenfehler florixx hat mir mein kommentar schon vorweggenomm..den soli bezahln auch ossis...immernoch ein großer Irrtum der Westdeutschen Bevölkerung...!!.

und ich kann dich beruhigen BlaKeks auch im osten holperts auch beim auto fahren (Nich nur auf Dörfern wohlgemerkt!!) un autos müssen sich auch schonmal gegenseitig platz machen da die straßen nich so breit ausgebaut sin....

Aber du warst ja anscheind schon überall...

.leute leute...>.>...genau ihr seid solche die so ein thema noch mehr aufheizen un pushen..anstatt was dagegen zu tun damit irgendwann mal keine grenzen in den köpfen mehr ist...
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22.10.2009 20:39 Uhr von micha1978
 
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Beleidigt sein? Es gibt kein "ostdeutsches" Beleidigt sein, es gibt einen gesamtdeutschen Unmut über das was dieser Typ bzw. auch viele anderen Politiker hier anrichten (in Gesamtdeutschland).

Irgendwie habe ich das Gefühl das Schönbohm immer noch nicht in dem vereinigten Deutschland angekommen ist.
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09.03.2012 12:41 Uhr von maki
 
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Deshalb kann ich heute weder Mitleid empfinden, noch gute Besserung wüschen...

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