21.10.09 20:09 Uhr
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Krankenkasse muss die Brustoperation eines Transsexuellen bezahlen

Die Deutsche Angstelltenkrankenkasse (DAK) wird die Kosten für eine Brust-OP in Höhe von 6.000 Euro eines 51-jährigen Transsexuellen nach erster Ablehnung nun doch übernehmen.

Entscheidend für die Zusage war die Vorlage eines Gutachtens, das eine Fehlstellung der Brüste der seit 2006 als Frau Lebenden, feststellte. Ärzte befürworteten die Brust-OP aufgrund vorliegender seelischer und medizinischer Notwendigkeit.

Durch die Zusage der Krankenkasse wird der Prozess vor dem Sozialgericht hinfällig. Wegen einer vorrangigen OP zur Verkleinerung des Bauches, steht der Brust-OP-Termin noch nicht fest.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brust, Busen, Operation, Krankenkasse, Transsexuell
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2009 20:14 Uhr von GaiusBaltar
 
+18 | -0
 
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Traurig! Und anderen Leuten, die es wirklich nötig haben bekommen OPs verweigert.
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21.10.2009 20:16 Uhr von kommentator3
 
+12 | -0
 
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Sauerei: normale Menschen müssen wirklich nötige Dinge wie Zahnersatz oder Brillen fast komplett selber zahlen.
Aber für son Scheiss ist natürlich Geld da.
Die Krankenkasse ist nicht dazu da, dass jeder seinen Selbstfindungstrip komplett bezahlt bekommt.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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21.10.2009 20:26 Uhr von IfindU
 
+8 | -0
 
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Unfassbar: "Wegen einer vorrangigen OP zur Verkleinerung des Bauches, steht der Brust-OP-Termin noch nicht fest."

Wollen Sie Pommes dazu?

Vlt will er noch eine Maniküre, weil er unter seelischen Qualen leidet?
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21.10.2009 20:57 Uhr von holycheapshit
 
+5 | -2
 
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Hätte Abnehmen nicht gereicht? ---
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21.10.2009 21:18 Uhr von TheBoondockSaints
 
+8 | -0
 
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Eine Frechheit sowas als nächstes fordert er sicher das ihm die Krankenkasse eine Vagina bezahlt.
Der Typ ist geisteskrank und gehört zu einem Psychiater.
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21.10.2009 21:59 Uhr von Großunddick
 
+5 | -0
 
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Vollkonnen normal: Ich kenne jemanden, der früher eine Frau war.
Auf Kosten der Allgemeinheit wurden ihr die Brüste wegoperiert.
demnächst bekommt er/sie irgendwie einen Schnidelwutz angebracht.

Zahlt alles die Krankenkasse.
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21.10.2009 23:24 Uhr von de_waesche
 
+3 | -1
 
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muss meiner vorrednern recht geben. für mich ist das dasselbe, wie ne schönheits-op. zahlt da die krankenkasse? wohl eher nicht. die haben doch alle ne macke (kk sowie transsexuelle). würd jetzt gern noch sagen, dass es sowas vor ein paar jahrzehnten nicht gegeben hätte, aber ich machs nicht. politische korrektheit und so...
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22.10.2009 02:09 Uhr von Jack_Sparrow
 
+3 | -0
 
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Klar: Verrückte bekommen es natürlich bezahlt und ernsthaft kranke werden selbstverständlich nicht beachtet.
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22.10.2009 08:32 Uhr von Oberrehlein
 
+2 | -7
 
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@Newseinlieferer: Nes angezeigt:

Frau Smith ist eine transsexuelle Frau, kein Transsexueller! Somit ist die Überschrift diskriminierend und verstösst ausserdem gegen das Transsexuellengesetz. Hier ist ein, im übrigen einklagbares, Recht auf die Anrede als Frau geregelt!
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22.10.2009 09:07 Uhr von Oberrehlein
 
+3 | -5
 
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@alleobendrüber: Mann, mann, mann, mann, mann - was habt ihr denn für Probleme? Nur weil ihr einen Hinz kennt oder mit einem Kunz verheiratet seid und es nicht gebacken bekommt, eure Rechte, oder die eures Hinz oder Kunz durchzusetzen, hackt ihr auf einem Menschen herum, der einfach nur leben möchte?

[edit; Belize23]

Frau Smith ist ein Mensch, der sehr viel Verantwortungsgefühl hat, sie ist extrem zuverlässig, kümmert sich ständig um andere erkrankte Menschen und versorgt ausserdem täglich ihr Enkelkind. Ein sozialer Mensch, der seine Transsexualität nach den Regeln des Gesetzes hat überprüfen und festschreiben lassen - obwohl ihr massivst Steine in den Weg gerollt wurden.

Eine stetige, psychiatrische Begleitung, mehrere Gutachten und eine Namensänderung - Frau Smith hat jegliche Berechtigung für die geforderte und im Übrigen gemäss Standards of Care rechtmässige, Brustoperation.

Und, mal ganz ehrlich, wenn jemand seine Zähne nicht pflegt und deshalb Ersatz braucht, warum soll DAS die Allgemeinheit bezahlen? Und, was kostet eine Brille? Meine letzte kostete komplett mit Versicherung gegen Verlust und Beschädigung 39 Euro!

Desweiteren würde JEDER mit den gleichen Sympthomen wie Frau Smith, eine Brustoperation bezahlt bekommen, WO ist da etwas ungerecht?

Und NATÜRLICH zahlt das alles die Allgemeinheit - Frau Smith hat ja auch in den Jahren, als sie noch Gesund war, die Kosten für die Erkrankung anderer MITGETRAGEN - weshalb sollte ihr dieses Recht genommen werden?

[edit; Belize23]

Im übrigen steigt mein Respekt vor den Redakteuren der Bild - der Umgang mit Frau Smith war absolut Fair und jedes geschriebene Wort entsprach der Wahrheit - hätte ich anders erwartet.

[edit; Belize23]
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22.10.2009 09:44 Uhr von BalloS
 
+3 | -0
 
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@ Obberrehlein: Kommentar angezeigt, aufgrund massivster Beleidigungen.

@ Topic

Es ist eine Sache über die man streiten kann. Die Brust-OP .... Gut. Wenn vorher gepfuscht wurde kann das die Kasse übernehmen.

Fettabsaugen, weil "sie" noch einen männlichen Bierbauch hat, ist eine Schönheitsop und darf keinesfalls von der Kasse übernommen werden.
Soll "sie" doch erstmal selber etwas dagegen tun und regelmässig Sport treiben.
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22.10.2009 09:47 Uhr von BalloS
 
+1 | -2
 
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Nachtrag: Achja. Wer sich extra wie eine Figur aus einer amerikanischen Serie nennt, solle doch lieber nochmal in Behandlung gehen.
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22.10.2009 10:10 Uhr von psycoman
 
+3 | -0
 
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@Oberrehlein: Wenn hier jemand Brille oder Zahnersatz anspricht, dann ist hier wohl nicht diene Lesebrille für 30 Euro gemeint.

Es geht wohl eher um Leute wie mich, die von Geburt an stark sehbehindert (10% Sehrest mit Brille) sind oder es durch einen Unfall werden. Dann kosten nur die Gläser alleine schon mindestens 500 Euro, also noch nicht mal ein vernünftiges Gestell dabei. Im Zweifel ist das dann noch mehr Geld.

Wenn das dann meine Krankenkasse nicht zahl, fände ich das eher unschön, ich habe jedenfalls keine 600 Euro übrig, aber ich brauche nunmal eine Brille. Auch ich muss trotz Krankenkasse zuzahlen.

Wenn die Betroffene in der News aus medizinischen Gründen andere Brüste brauch, gut, aber eine Fehlstellung ist nicht unbedingt eine Einschränkung.

Hm, mir zahlt sicher meine Versicherung kein Fettabsaugen, selbst wenn ich dadurch psychische Probleme hätte, weil ich nicht durch eine Krankheit fett bin, sondern durch zuviel Fresen und zuwenig Sport.
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22.10.2009 13:51 Uhr von Oberrehlein
 
+1 | -3
 
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@Belize23: Hast Du es immer noch nicht begriffen:

Ist Mann wird Frau = Transsexuell>E< Frau

Ist Frau wird Mann = Transsexuelle>R< Mann

Und somit sind die Anreden, Betitelungen und Beschimpfungen von Frau Smith hier in diesem Forum nicht nur beleidigend, sondern verstossen auch noch gegen das Gesetz!

Herr, lass was vom Himmel regnen!

Na, ich glaub ich fahr Frau Smith mal besuchen, dann zeig ich ihr das und dann kann sie sich mal vertrauensvoll an die Redaktion wenden.....
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22.10.2009 18:27 Uhr von psycoman
 
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@Oberrehlein: Haarspalterei! Denk dir einfach hinter jedem Transsexueller ein "Mensch" und schon passt das wieder.
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22.10.2009 18:59 Uhr von Oberrehlein
 
+0 | -2
 
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@psycoman: Falsch:

Der Ausdruck "Transsexueller" für die Bezeichnung einer Mann zu Frau - Transsexuellen ist schlicht und einfach diskriminierend!

Diskriminierung - hier von Minderheiten - ist grundgesetzlich verboten! Hierzu gibt es auch Urteile höchstrichterlicher Rechtsprechung, woraufhin die gesamte, in der BRD - Verwaltung eingesetzte Software geändert werden musste.

Allerdings scheint das GG (Grundgesetz) für die Fritzen von SN nicht zu gelten???
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22.10.2009 22:56 Uhr von Jack_Sparrow
 
+2 | -0
 
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Und: weil es so schön ist und sich gewisse Personen so herrlich darüber aufregen :-)

Der Typ da ist: ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann..

...der Titten auf Kosten der Allgemeinheit will.
Natürlich geht sowas vor Leuten die wirklich ernsthaft krank sind. Wen kümmern deine Augen/Herzbeschwerden wenn ein gewisser Herr eine Beauty Op will?
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23.10.2009 19:30 Uhr von Mixuga
 
+0 | -2
 
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@Jack_Sparrow: "Der Typ da ist: ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann..
...der Titten auf Kosten der Allgemeinheit will."

Herzlichen Glückwunsch dafür, dass du nicht in so einer besch... Situation steckst! Und jetzt zu deiner Aufklärung: Die Titten wachsen durch die Hormonbehandlung von ganz allein. In dem beschriebenen Fall gaht es darum, dass die natürlich gewachsenen "Titten" missgestaltet sind. Dies kann auch jeder normalen Frau passieren.

Und jetzt versetz dich mal in die Lage eines Sachbearbeiters bei der Krankenkasse. Wenn du die Wahl hast zwischen der Operation (billigere variante) oder lebenslanger Psychotherapie und Behandlung psychosomatischer Beschwerden (wesentlich teurer als erstere Variante): Wofür würdest du Dich entscheiden?

Ich finde es einfach immer wieder nur lustig, wie hier immer wieder über die Kosten solcher Operationen rumgeheult wird in Unwissen darüber, was die Verweigerung solcher Operationen kosten würde.

@Oberrehlein
Ich kann deine Verärgerung verstehen. Aber versetze dich doch mal bitte für einen Moment in die Lage eines ganz normalen heterosexuellen Menschen, der mit seinem eigenem Geschlecht und seiner sexuellen Ausrichtung zufrieden ist! Diese Menschen mussten sich niemals mit dem Unterschied zwischen Transsexuellem und Transsexueller beschäftigen und es ist meist auch nicht diskriminierend gemeint. Hör bitte auf zu übertreiben! Ich bin selbst eine Transsexuelle und was mir absolut gar nicht passt ist deine militante Art.

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