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Publizist Henryk M. Broder will Präsident des Zentralrates der Juden werden

Der Publizist Broder hat nun in der taz angekündigt, dass er als Präsident für den Zentralrat der Juden im kommenden Jahr kandidieren wolle, da der ZdJ in "einem erbärmlichen Zustand" wäre. Der Zentralrat würde als "Reue-Entgegennahme-Instanz" agieren und "Unbedenklichkeitserklärungen" ausstellen.

Er fordert die Streichung des Straftatbestandes der Holocaustleugnung, welcher zwar im Kern gut sei, aber "Idioten" verhelfe "Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit" zu werden.

Als Präsident des ZdJ würde er sich außerdem für gute Beziehungen mit Muslimen einsetzen, die sich für die säkulare Gesellschaft einsetzen würden. Er sagte außerdem die momentane Arbeit des Zentralrates der Juden zeige Anzeichen "kleinkarierten Größenwahns".


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Präsident, Jude, Zentralrat, Zentralrat der Juden, Größenwahn, Henryk M. Broder
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2009 19:03 Uhr von Darth Stassen
 
+29 | -3
 
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Wenn er das ernst meint, dann wäre er zwar wahrscheinlich schnell einer der bei Nichtjuden beliebtesten Juden, aber seine Chance in den Zentralrat zu kommen sinken wohl ins Bodenlose, weil die Wahrheit einfach zu hart für die ist.
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21.10.2009 19:15 Uhr von fuxxa
 
+5 | -12
 
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Wieviel Geld bekommt: der Präsident? Wenn die Kohle stimmt würd ichs auch machen. Geld bekommen für Scheisse labern wär doch nen Traum.
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21.10.2009 19:19 Uhr von Antispasti
 
+10 | -8
 
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Wer finanziert eigentlich: diesen ZDJ?

[ nachträglich editiert von Antispasti ]
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21.10.2009 19:41 Uhr von HerrFroehlich
 
+9 | -4
 
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@Antispasti: Die werden durch (öffentliche) Fördergelder (Staat und Steuerzahler) und durch eigene Mitgliedsbeiträge finanziert..

Mir fällt da spontan ein Witz ein.. den lasse ich aber lieber weg..
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21.10.2009 19:42 Uhr von ASCII-ASI
 
+11 | -2
 
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klasse: Dann wäre der Posten endlich mal mit einer klugen und umgänglichen Person besetzt.
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21.10.2009 19:58 Uhr von all-in
 
+9 | -3
 
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Da muss ich grinsen. Ich persönlich habe rein gar nichts gegen Broder, ich finde seine Polemik sogar recht köstlich. Aber wenn der gute Mann Präsident des Zentralrats werden sollte, wogegen ich eigentlich nichts habe, dann würden sich hier die meisten, die sich Broder als neuen Präsidenten wünschen, wieder nach Frau Knobloch sehnen.

Leute, mit Broder würdet ihr sicherlich nicht glücklich werden, das garantiere ich euch.

[ nachträglich editiert von all-in ]
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21.10.2009 19:59 Uhr von Noseman
 
+3 | -6
 
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Seine: stilistisch provokativen Äußerungen sind unvereinbar mit einem solchen Amt.
Daher wird er keine Chance haben, gewählt zu werden.

Und darüber bin ich heilfroh, denn ich kann den Sack nicht ab, und das liegt nicht am Stil, sondern an seiner Selbstgefälligkeit. Er stellt immer nur Strohmänner auf; im Vergleich dazu war beispielsweise ein Friedmann ein fairer Zeitgenosse.

Der war zwar auch hart und hat die Leute nicht immer ausreden lassen, aber er prangerte die Dinge an, die er wirklich und nicht nur geschauspielert für kritikwürdig empfand,udn legtesich nicht auf immer dieselben Themen fest, sondern hatte zu allem was zu sagen.
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21.10.2009 21:01 Uhr von tapay
 
+5 | -1
 
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Oha, Broder Bisher hatte er sich ja vor allem mit koordinierten Aktionen gegen Felicia Langer profilieren können. Jetzt will er auch noch Holocaustleugnung legalisieren. Was kommt als nächstes? Abschaffung von §130StGB?

Für das, was er so verlangt, sollte er lieber einer Partei beitreten. Friedmann ist ja auch bei der CDU.
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21.10.2009 21:10 Uhr von XFlipX
 
+4 | -3
 
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Ich fänds gut das würde auch den ZDJ in ein neues Zeitalter führen. Da hätte Selbstkritik \ Selbstreflektion auch mal wieder eine Chance. Gerade der Comment von Broder auf n-tv über den Hitler-Sarazzin Vergleich, den der Generalsekretär Kramer von sich gelassen hat. Sinngemäß: Kramer ist ein gutes Beispiel, dass auch Juden Blödsinn von sich geben. (LoL)

XFlipX
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21.10.2009 22:54 Uhr von cheetah181
 
+3 | -6
 
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hmm: Ich bin zwischen Abscheu und Neugier hin- und hergerissen.

Broder als Präsident des ZdJ, das wäre wie ein Autounfall. Man will nicht hinsehen kann aber nicht anders.
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22.10.2009 00:34 Uhr von Floppy77
 
+4 | -3
 
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besten wäre es den ZDJ abzuschaffen, dann kann man sich vielleicht auch wieder vernünftig miteinander verständigen. Der ZDJ bekämpft den Antisemitismus nicht, sondern schürt ihn.
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22.10.2009 07:37 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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1984, wieviele Millionen Türken haben wir denn umgebracht, daß du das vergleichbar findest?
Und welche Probleme bereiten dir der ZdJ und die juden im Allgemeinen im Alltag, wenn man mal von den "frechen" Aussagen absieht, die natürlich ein Riesenproblem darstellen, weil...ja warum noch gleich?
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22.10.2009 08:44 Uhr von VatosLocos
 
+0 | -1
 
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Dann hören hoffentlich die ständigen Beschwerden auf......
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22.10.2009 10:12 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
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hihi: "da der ZdJ in "einem erbärmlichen Zustand" wäre."
Da kann man dem Mann nichts entgegensetzen. Ich stimme ihm zu. *g*

"Er fordert die Streichung des Straftatbestandes der Holocaustleugnung, welcher zwar im Kern gut sei, aber "Idioten" verhelfe "Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit" zu werden. "
Menschen, die allen Ernstes den Holocaust leugnen, gehören ohnehin nicht strafrechtlich verfolgt, sondern in eine psychiatrische Anstalt.

"Als Präsident des ZdJ würde er sich außerdem für gute Beziehungen mit Muslimen einsetzen,"
Klar! Mach gut Freund bei der Konkurenz, dann stehst du selber immer besser da. Ob mans jetzt so meint oder nicht, steht ja auf einem ganz anderen Papier. lol

" Er sagte außerdem die momentane Arbeit des Zentralrates der Juden zeige Anzeichen "kleinkarierten Größenwahns". "
Ach was! Man kann es eigentlich schon als großkarierten Größenwahn bezeichnen, immerhin machen sie immer großen Wirbel.

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