21.10.09 14:11 Uhr
 1.041
 

EU setzt sich gegen Finanz- und Industrie-Lobby durch

Die Europäische Kommission und die USA beschließen für 2010 schärfere Gesetze, um den Derivatemarkt zu regulieren.

Die bisherige Wertpapierregelung verlief bisher unkontrolliert, das soll sich nun ändern. Und zwar sollen Clearingstellen auf dem Euro-Sektor eingerichtet werden, die für mehr Transparenz bei dem Handel mit Derivaten sorgen.

Die Lobby der Industrie- und Finanzkonzerne ist gegen den Gesetzentwurf, da den großen Unternehmen nun immense finanzielle Vorteile verloren gehen. Statt dessen müssen sie mehr Eigenkapital als Sicherheit investieren.


WebReporter: larsvogel84
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Markt, Finanz, Industrie, Kommission, Lobby, Derivat
Quelle: www.finanzenmagazin24.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs
Angela Merkel gibt bekannt, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.10.2009 14:07 Uhr von larsvogel84
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde es gut, dass die EU endlich durchgreift. So können Investitions- und Finanzierungsfehler schneller erkannt und ausgeglichen werden. Außerdem ich es richtig, dass Unternehmen für ihr Risiko einstehen müssen, ansonsten wird doch wieder alles auf den Steuerzahler abgewälzt.
Kommentar ansehen
21.10.2009 14:35 Uhr von HerrFroehlich
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Wieder ein Gesetz, das Sicherheit verspricht: Ich halte das für Augenwischerei bzw. einen Widerspruch in sich: ´Die EU setzt sich gegen Finanz- und Industrie-Lobby durch´
Als ob die EU nichts mit den Lobbys zu tun hätte..

Die gewünschte Transparenz ist ja nichts Neues, Änderungen gab es mehrfach in den vergangenen Jahren..
http://de.wikipedia.org/...(Wirtschaft)

Und trotz dessen (wenn auch nicht ausschließlich deshalb) stürzte die US-Wirtschaft und somit alle anderen auch

Letztlich geht es doch darum, den Anlegern ein pseudo-sicheres Gefühl zu geben und nach außen hin den Anschein zu erwecken, dass nun risikoarm bzw. -ärmer verfahren wird.. Man als Anleger Derivat-Geschäften quasi bedenkenlos trauen kann, weil´s ja kontrolliert wird..

Gesetz zur Kontrolle.. das ich nicht lache..

[ nachträglich editiert von HerrFroehlich ]
Kommentar ansehen
21.10.2009 14:37 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Tja: "da den großen Unternehmen nun immense finanzielle Vorteile verloren gehen. Statt dessen müssen sie mehr Eigenkapital als Sicherheit investieren. "

Besser die Verursacher als die Kunden (bzw WIR)
Kommentar ansehen
21.10.2009 15:45 Uhr von HerrFroehlich
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Würden: den ´großen Unternehmen´ tatsächlich Nachteile bzw. Einbußen entstehen, würde es keine ´schärferen´ Gesetze geben..
Kommentar ansehen
21.10.2009 15:56 Uhr von hoster
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
zu regulieren anstatt zu deregulieren: Den Derivatemarkt zu regulieren anstatt zu deregulieren wie bisher!
Das wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung, ist aber auch ein verhaßter Paradigmen-Wechsel.
Ob aber unsere Regierungen noch zu der Art Fundamentalen fähig sind, erscheint eher zweifelhaft und nicht von bestand..
Kommentar ansehen
21.10.2009 16:35 Uhr von larsvogel84
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
es bleibt abzuwarten wie sich die Lage in 2010 entwickeln wird. Vielleicht sorgt die Krise ja mal für ein Umdenken in der Politik. Es wäre wünschenswert.
Kommentar ansehen
21.10.2009 17:12 Uhr von buzz_lightyear
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
bla bla blup: hab die news nicht gelesen und glaub trotzdem kein wort...
Kommentar ansehen
22.10.2009 08:17 Uhr von Anya
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wers glaubt

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dresden: Flüchtling aus Syrien onanierte vor kleinen Mädchen in Straßenbahn
Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?