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NRW: "Schwules Blut" darf nicht gespendet werden

Nach dem Transfusionsgesetz dürfen homosexuelle Männer ihr Blut nicht für die Konservierung zur Verfügung stellen. Lars-Haucke M. ist Sprecher des Vereins "Schwules Blut" und würde sehr gerne sein Blut spenden, er ist in festen Händen und gesund.

Die Fraktion der Grünen im Landtag ist der Ansicht, dass Homosexuelle mit dem Ausschluss von Blutspenden im vornherein als HIV-Infiziert abgestempelt werden. Das Gesetz verbietet auch, dass Risikogruppen wie Prostituierte und Drogenabhängige daran teilnehmen.

Da heute jede Blutspende daraufhin untersucht wird, ob eine HIV-Infektion vorliegt, schlägt der Verein "Schwules Blut" vor, nicht die sexuelle Orientierung der Spender als Ausschlusskriterium zu wählen, sondern alle zu fragen, ob sie geschützten Geschlechtsverkehr praktizieren.


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WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Droge, Homosexualität, Spende, Prostituierte, Blut, homosexuell
Quelle: www.rp-online.de

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64 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2009 06:30 Uhr von hertle
 
+32 | -9
 
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Ich finde: die Forderung des Vereins durchaus sinnvoll, wobei ich mich auch frage woher die Blutspendedienste das immer so genau wissen sollen. Es wird ja nicht in den Pass eingetragen wie jemand sexuell orientiert ist. So wie die gesetzliche Lage jetzt ist finde ich das diskriminierend. Gerade wenn man bedenkt, dass es immer mal wieder Knappheit an Blutkonserven gibt dann denke ich mal, dass man auf solche nicht verzichten sollte nur weil der Spender nicht heterosexuell ist.
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21.10.2009 06:45 Uhr von Götterspötter
 
+83 | -26
 
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Ich bin schwul bin negativ ....... noch nie eine Geschlechstskrankheit gehabt .... kein Hepathitis ... oder ähnliche Krankheiten im Blut ....

?? ..... aber gut ! Mit dieser Regelung brauch ich auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich nicht "Blutspenden" darf und kann "grinsend" dem kleinen Mädchen" auf der Intensivstation in die traurigen Augen schaun und sagen ......

.... "sorry ! Du musst leider Sterben ! weil die Menschen dumm sind ! "


****sarkasmus off

Mal ehrlich !
Wie kann man heute noch glauben, das HIV eine "reine Schwulen-krankheit" ist ??
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21.10.2009 07:01 Uhr von faebs
 
+11 | -3
 
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Naja: was das DRK nich weiß, macht sie nicht heiß, oder steht es irgendwo schwarz auf weiß, dass man Schwul ist?

[ nachträglich editiert von faebs ]
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21.10.2009 07:04 Uhr von Geschichtenhasser
 
+5 | -1
 
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was ich nicht: weiß , macht mich nicht heiss.
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21.10.2009 07:07 Uhr von owii
 
+9 | -5
 
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Wieso darf nicht jeder spenden wenn das Blut doch eh getestet wird? Oder wird es nicht auf alles getestet!!!???
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21.10.2009 07:23 Uhr von Firehedgehog
 
+41 | -19
 
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Ich würde kein: schwules Blut gespendet bekommen wollen. Hinterher werd ich auch noch schwul.

[Ironie]
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21.10.2009 07:29 Uhr von Schreiraupe
 
+4 | -3
 
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So ein Schwachfug..
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21.10.2009 07:36 Uhr von hertle
 
+18 | -10
 
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Ich frage mich: warum die Leute die hier Minus verteilen hier nicht ihren Kommentar posten!! Könnte es daran liegen, dass ihnen kein vernünftiger Grund einfällt warum Homosexuelle kein Blut spenden sollten?!?
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21.10.2009 07:42 Uhr von Andreas-Kiel
 
+14 | -7
 
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Das ist doch Schwachfug. Zitat: sondern alle zu fragen, ob sie geschützten Geschlechtsverkehr praktizieren.

Das ist doch völliger Blödsinn. Erstens kann jeder sagen, was er will, insofern ist die Aussage überhaupt nicht überprüfbar. Außerdem: Ich bin verheiratet, gehe nicht fremd und habe UNGESCHÜTZTEN GESCHLECHTSVERKEHR. Nasowas, dann sollte ich ja nicht mehr spenden dürfen?!?!

Das ist doch Blödsinn.
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21.10.2009 07:43 Uhr von m3r0
 
+10 | -37
 
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21.10.2009 07:46 Uhr von Tobi1983
 
+8 | -5
 
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@m3rO: Du hast das Wort "Ironie" vergessen.
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21.10.2009 07:56 Uhr von Andreas-Kiel
 
+17 | -6
 
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Ich meine, Mal gelesen zu haben, daß HIV nach Infizierung eine gewisse Zeit nicht nachgewiesen werden kann. Damit hätten die Blutkontrollen immer einen gewissen nicht vernachlässigbarer Risikofaktor.

Wenn dem so ist, würde ich es auch so sehen, daß ich aus Sicherheitsgründen alle Risikogruppen ausschließe.

Wenn man das Blut zu 100% auf HIV untersuchen kann, wäre diese Regelung natürlich unsinnig.

Vielleicht kann jemand mit medizinischen Kenntnissen mehr dazu sagen.
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21.10.2009 07:57 Uhr von Trisa
 
+4 | -3
 
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Was ist denn mit denen, die sich noch nicht geoutet haben?
(Spaß)

Mich würde jetzt aber wirklich mal interessieren, worauf sich dieses Verbot stützt!
Zusätzliche Kosten können es wohl kaum sein, wenn eh alles untersucht wird.
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21.10.2009 08:05 Uhr von logisch
 
+10 | -26
 
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21.10.2009 08:18 Uhr von smutjie
 
+10 | -5
 
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Es ist: auch in meinen Augen völlig Schwachsinn!

DRK = Durch Rettung Krepiert...

Na Gott sei Danks teht nirgends auf der Stirn ich bin SCHWUL.
Ich habe schwule Kumpels die gehen Blutspenden! Sie sehen das als ihre Bürgerpflicht!
Von den ist allerdings jeder in einer langjährigen festen Beziehung, aber selbst wenn. Wer kann schon von sich behaupten nicht mal ungeschützten Sex gehabt zu haben!
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21.10.2009 08:53 Uhr von dashandwerk
 
+6 | -11
 
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Sorry: aber in der News steht doch das auch Prostituierte und Drogenabhängige als Risikogruppe eingestuft wurden und daher nicht Spenden dürfen.

Warum ist hier kein Drogenabhängiger oder Prostituierte die sich darüber beschwert?
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21.10.2009 09:02 Uhr von smutjie
 
+8 | -0
 
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Die: Wahrscheinlichkeit das man sich von einem Drogrenabhänigen infiziert ist extramhoch.
Vorausgesetzt das sie sich ihre Drogen spritzen, den in aller Regel werden Spritzen getauscht bzw gemeinsam benutzt!
Aufgrund der hohen Preise müssen sich die aller meisten Drogenabhänigen Prostituieren, dies hat nichts mit der normalen Prostitution zutun!

Prostituierte, die ihren Beruf ernst nehmen, werden sich sich sicherlich IMMER schützen.
Anders sieht es aus wenn sie sich unter Druck und Zwang Prostituieren müssen! = Menschenhandel!
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21.10.2009 09:18 Uhr von vitamin-c
 
+9 | -5
 
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Wenn man bedenkt das die meisten Homosexuellen sehr viel hygienischer sind als andere, dann ist diese Regelung schwachsinnig!
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21.10.2009 09:34 Uhr von buzz_lightyear
 
+8 | -22
 
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21.10.2009 09:41 Uhr von Suppenhund
 
+13 | -0
 
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Was ist mit Thailand-Urlaubern etc.

[ nachträglich editiert von Suppenhund ]
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21.10.2009 09:48 Uhr von noobgen
 
+11 | -0
 
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Vertraulicher Selbstauschluß, Tests u. Fehlerquote: Vorm Blutspenden muss jeder für sich selbst entscheiden ob er ein Risiko darstellt.
Es erfolgt eine Aufklärung mit vertraulichem Selbstausschluss.

Die Differenzierung die da statt findet könnte in der tat mal überarbeitet werden aber abgesehen davon kann man die genauso gut anlügen.

Bei der Blutspende gibt es ein diagnostisches Fenster von 2 Wochen. Das bedeutet das wenn sich jemand vor weniger als 2 Wochen mit HIV infiziert hat, gerät der Virus in eine Blutkonserve ohne das er entdeckt werden kann.

Bei der Blutprüfung wird ein PCR-Test gemacht, bei welchem etliche Blutproben zusammen gekippt werden und auf Bestandteile von Viren gesucht wird, schlägt es positiv aus, wird weiter ausgesiebt.

Der Antikörpertest, der noch zuverlässiger ist, ist frühstens erst nach 6 Wochen nach einer Infizierung möglich.

Mir ist auch schon zu ohren gekommen, bzw. habe ich gelesen, das manche die Blutspende als Gesundheitscheck missbrauchen.

Ich habe mich mit dem Thema ausführlich beschäftigt, da ich selbst mal Blut bekommen habe und auch seit Jahren spenden gehe.


Die Chance sich mit HIV per Blutkonserve zu infizieren liegt bei ca. 1:1.000.000

[ nachträglich editiert von noobgen ]
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21.10.2009 09:55 Uhr von SunFunStayPlay
 
+4 | -1
 
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kwt: "Die Landesregierung ist der Ansicht, dass Homosexuelle mit dem Ausschluss von Blutspenden im vornherein als HIV-Infiziert abgestempelt werden."

Seit wann stehen die sexuellen Vorlieben eines Spenders auf dem Infusions-Beutel ?
Vorurteile hat hier doch nur die Landesregierung, und verschleiert dies mit dieser Aussage, Schweinerei !
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21.10.2009 09:55 Uhr von buzz_lightyear
 
+4 | -11
 
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@noobgen: es geht nicht um das risiko sich an der blutkonserve was zu holen sondern man möchte im VORFELD vermeiden das es dazu kommt und das geht eben nur wenn man diskriminierenderweise schwule drogenabhängige ausschließt da ein erhöhtes risiko besteht .....ich meine wie auch bei normalen gibt es immer leute die rumhuren aber in so milieus eben häufiger
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21.10.2009 10:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -6
 
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Objektiv betrachtet gibt es nunmal bestimmte Risikogruppen.
Und leider ist das HIV-Risiko bei Homosexuellen höher als bei Heterosexuellen. Ganz pauschal und verallgemeinernd.

Um das mögliche Risiko so gering wie möglich zu halten, gibt es diese Vorschrift.
Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten.
Auch andere Risikogruppen, z.B. Heteros mit häufig wechselnden Partnern inkl. ungeschützten Verkehr sollten nicht blutspenden -> Selbstausschluß.

Gesunder Menschenverstand hilft oft weiter als eine reißerische News-Überschrift.
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21.10.2009 10:15 Uhr von noobgen
 
+9 | -2
 
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@buzz_lightyear: indirekt geht es doch um das Risiko, das schwule mit einer möglichen infektion andere anstecken könnten.

Dann sollten die doch lieber die Frage stellen ob man ungeschützten Geschlechtsverkehr in der schwulen Szene hat.

Oder ob man häufige wechselnde Sexpartner hat und mit denen ungeschützt verkehrt.

Ich bin der Meinung dass das Risiko immer das selbe bleibt.

Daher ist auf jeden Fall diskriminierend, einem Schwul- oder Bi-sexuell orientierten Menschen seine Vernunft und intelligenz abzusprechen, indem man sie von vorn herein ausschließt.

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