20.10.09 21:41 Uhr
 505
 

Studie: Psychotherapie am Computer erfolgreicher als auf der Couch

In einer Studie der Universität Bristol wurde die herkömmliche Behandlung bei einem Psychiater einer Online-Therapie gegenüber gestellt, bei der sich die Patienten und Therapeuten mittels Textmitteilungen unterhielten.

Zum Ende der Studie brachen weniger Teilnehmer der Online-Therapie die Behandlung ab, als bei den Patienten, die persönlichen Kontakt zum Therapeuten hatten. Weiterhin wurde das Behandlungsziel der Online-Patienten doppelt so oft erreicht wie bei der Vergleichsgruppe.

Weiterhin dürfte die Online-Behandlung interessant für Patienten sein, die lange Wege oder den persönlichen Kontakt zum Therapeuten scheuen. Bei den niedergelassenen Therapeuten dürfte die Online-Therapie eher auf Ablehnung stoßen.


WebReporter: lina-i
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Computer, Erfolg, Bristol, Couch, Psychotherapie
Quelle: portal.gmx.net

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.500 Jahre alte Totenstadt in Ägypten entdeckt
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.10.2009 21:36 Uhr von lina-i
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das spart Praxismiete und die Kosten für Couch und Ledersessel. Mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte lassen sich die Patientendaten zukünftig auch Online austauschen. Damit hat die Arzt-Patienten-Beziehung ausgedient...
Kommentar ansehen
20.10.2009 22:09 Uhr von Marknesium
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
naja: 2-schneidiges-schwert:
1) is natürlich besser, kein weg hin/zurück, auserdem schreibt man auch viel "einfacher" als was man redet..
2) anders gesehen von wo weiß der typ was der patient inzwischen macht...ich mein der kann dabei kiffen oder wasweißich (nein da is keine ironie^^)
Kommentar ansehen
20.10.2009 22:16 Uhr von dr.b
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Nun...mag sein daß die nächste Studie das genaue Gegenteil besagen wird. 149 ausgewählte Patienten hier sind eben noch keine umfassende Erkenntnis für jegliche Therapie.
Aber...es ist eben denkbar, daß man durch eine Online-Therapie Hemmschwellen abbaut und dafür sorgt, daß sich die Menschen leichter an Hilfe "heranwagen".
Kommentar ansehen
20.10.2009 22:47 Uhr von glueckskind_
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Also ich mache selbst eine Therapie. Ich koennte mir nicht vorstellen das online zu machen. Ich wuerde nebenbei im Internet rumgurken und sonst was. Also... nee.
Wird bei anderen natuerlich anders sein, aber sehr vielen wuerde es wohl auch so gehen wie mir ;)

[ nachträglich editiert von glueckskind_ ]
Kommentar ansehen
21.10.2009 12:01 Uhr von Sh@dowknight99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie verhält es sich da mit dem Verbot von Ferndiagnosen (einschließlich des Internets)?

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: 680 Schwulenehen Ende 2017
Flüchtiger Mörder in Bayern gefasst
Indien: Auto rast in Schülergruppe - Mindestens neun Tote


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?