20.10.09 19:24 Uhr
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Steigender Eurokurs ist kein Grund zur Panik

Der Kurs der europäischen Einheitswährung steigt gegenüber dem Dollar immer weiter und nähert sich langsam der magischen Grenze von 1,50 Dollar an.

Auf der einen Seite ist es gut, wäre es doch möglich, dass der Euro dem Dollar den Rang als Leitwährung abläuft. Dies wird jedoch noch eine Weile dauern, nur gut ein Viertel der globalen Reserven werden derzeit nämlich in Euro gehalten.

Auf der anderen Seite bangen die Europäer um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen. Doch auch diese Gefahr erscheint erst einmal unbegründet, wie Handelsblatt ausführt.


WebReporter: Xelluloid
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Dollar, Börse, Grund, Panik, Eurokurs
Quelle: www.handelsblatt.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2009 19:10 Uhr von Xelluloid
 
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Beide Seiten des steigenden Eurokurses müssen betrachtet werden, will man sich dessen Bedeutung für die europäische Wirtschaft bewusst werden.

Der aktuelle Stand des Euro ist jedoch weder ein Indiz für leidende Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone noch für die Ablösung des Dollar als globale Leitwährung.
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20.10.2009 19:53 Uhr von buzz_lightyear
 
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ich: kenn mich da nich so aus aber wenn´s im moment um geld geht heisst das für uns selten was gutes :)
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20.10.2009 20:51 Uhr von ExEmbrEm
 
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@buzzy_lightyear: Haben wir einen starken Euro, haben wir es außerhalb des Euroraumes wesentlich billiger. Jedoch wird es weniger Exporte geben, da dies für die Importeure teurer wird. Und da wir Exportweltmeister sind, ist es klar das die Unternehmen einem starken Euro kritisch gegenüberstehen.
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20.10.2009 21:14 Uhr von buzz_lightyear
 
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warum: sagst du MIR das ?
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20.10.2009 21:46 Uhr von ExEmbrEm
 
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Weil: ich dachte dich interessiert das, wenn du dich da nicht auskennst ;-).
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20.10.2009 21:54 Uhr von Thingol
 
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Außerdem: schreibt ihr beide hier ja öffentlich und hier lesen noch einige andere mit, die das interessieren könnte. ;-)

Ganz egoistisch kann ich gerade nur sagen, dass ich mir vor paar Tagen paar DVDs im Ausland zu Dollarpreisen gekauft hab, da freu ich mich natürlich über einen starken Euro. - Dass das auf dauern schlecht für die europ. Exporte weiß ich auch, aber ausnutzen will ichs trotzdem. :-P
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20.10.2009 22:18 Uhr von Spiderschwein
 
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@buzz_lightyear: pwnd!
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20.10.2009 22:26 Uhr von fannyyy
 
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das kostet ne Menge Arbeitsplätze: dafür können wir uns noch mehr Produkte aus USA kaufen, falls wir es uns dann noch leisten können
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20.10.2009 23:20 Uhr von hofn4rr
 
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ein paar haken: gibts da schon, die nicht ganz ungefährlich sind.
zumal der euro zu etwa 80% mit greenbacks gedeckt ist.

der greenback wiederum, ist durch nichts gedeckt.

das heisst, der wert des euros (allgemein ungedecktes geld/fiat money), beruht alleine auf vertrauen, auf bedrucktes papier.

ja, und jetzt kommts.
die ezb (zufällig gehören denen auch anteile an der fed, und umgekehrt, in diesen konsortien) wird den dollar nicht bis ins nichts fallen lassen.

entweder mithilfe von stützungskäufen (passiert eh schon die ganze zeit), oder man macht gleich "tabula rasa".
eine neue gemeinsame währung.

und wie eingangs schon einer schrieb, wirken sich solche änderungen so gut wie nie positiv für die verbraucher aus.

die umstellung von dm auf euros und dem darauf einhergegangenen wertverfall, wäre ein witz dagegen.

vorallem wenn man um die verschuldung der vsa weiss, nicht die der fed, die ist ja auf der habenseite =>

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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21.10.2009 01:17 Uhr von cyrus2k1
 
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@hofn4rr: Die neue Währung gibt es schon längst, nennt sich SDR. Momentan wird diese aber nur zwischen Regierungen und Institutionen gehandelt, genau wie der Euro vor dem Jahr 2000. Der Euro existierte auch schon lange vorher als reine elektronische Währung. Auf den letzten Konferenzen wurde nun beschlossen, den SDR, genau wie den Euro als "echte" Währung einzuführen. Dies wird aber sicher noch einige Zeit dauern, ich tippe auf 10 Jahre.
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21.10.2009 03:26 Uhr von Morie
 
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Schade nur das die Weltwirtschaft zu stark vernetzt ist als das ein enormer wertverlust in Ländern wie den USA einfach an uns vorbeischrabt..zudem liest man in Zeitungen ohnehin immer das alles mehr als doppelt oder halb so wild ist..
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21.10.2009 07:39 Uhr von Slippy01
 
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@hofn4rr @cyrus2k1: Das wär mir ja neu, dass die FED Anteile an der EZB hat? Hast du dafür auch seriöse Quellen?


Also laut Wiki gibt es die SDR schon, mal im Gegensatz zum Amero und ner anderen Weltwährung, aber die SDR gibt es schon seit 40 Jahren... Ich bezweifel das in so einer nahen Zukunft von 10 Jahren dies eingeführt wird.
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22.10.2009 00:52 Uhr von hofn4rr
 
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@Slippy01: >>Das wär mir ja neu, dass die FED Anteile an der EZB hat? Hast du dafür auch seriöse Quellen?<<

die hochfinanz hängt ihre beteildigungen naturgemäß nicht gerade an die grosse glocke.
der rothschildclan jedoch, machte aus seinem interesse an zentralbanken bisher keinen hehl =>

offizielle (seriöse?) quellen dazu gibt es dazu nicht direkt, die alle beteildigungen der unzähligen strohmänner offenlegen.

gäbe es sowas, hätte es auch nie finanzkrisen gegeben. ==>

das prinzip jedoch, wie sich die meisten zentralbanken zusammensetzen, unterscheidet sich jedoch kaum untereinander von der fed oder der ezb.

nur das sich die ezb aus mehreren zentralbanken der jeweiligen eu-länder zusammensetzt.

und jede einzelne zentralbank setzt sich wieder aus mehreren "privaten" unternehmen/banken zusammen.

an der stelle kann ich dir nur empfehlen mal nach "wem gehört die EZB?" oder "wem gehört die FED?" oder "wem gehört die bundesbank?" zu gurgeln.

eine m. e. interessante diskussion, über die frage "wem gehört die EZB?" aus dem goldseitenforum.
http://www.goldseiten-forum.de/...

@cyrus2k1
m. e. dauert das höchstens noch 2 jahre...

wie kommst du auf zehn?
es sei denn, du gehörst zum erlauchten kreis der popperschen positivisten, oder gar den insidern =>

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