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USA: Für reiche Hobby-Piloten stehen zwei SU-27 Kampfflugzeuge zum Verkauf

Das US-Unternehmen Tac Air Support in Reno (Nevada) hat sich auf den Import von russischen Kampfflugzeugen, die vorher von den zuständigen Behörden entmilitarisiert wurden, spezialisiert. In den USA werden schon einige Dutzend dieser einstigen Militärjets von begeisterten Hobbypiloten geflogen.

Die Firma in Reno bietet jetzt zwei entmilitarisierte und frisch überholte SU-27 für fünf Millionen Dollar (rund 3,35 Millionen Euro) an. Sie stammen aus der Ukraine, sind Doppelsitzer und die Strahltriebwerke haben nur 19 Betriebsstunden. Nach dem "Kundendienst" waren sie nur 16 Stunden in der Luft.

Die Importfirma ist sich sicher, dass sich für die beiden Kampfjets schnell Käufer finden wird. Das Unternehmen bietet auch noch den Service von Wartungen durch Spezialisten an.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Verkauf, Kampf, Flugzeug, Jet, Düsenjäger
Quelle: www.fliegerweb.com

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20.10.2009 18:00 Uhr von jsbach
 
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Da sie nicht mehr bewaffnet sind, kann im Land der unbegrenzten Möglichkeiten in bestimmt abgegrenzten Arealen damit geflogen werden. Ob wann bei der Entmilitarisierung auch etwas an dem Triebwerk der normalerweise mehr als Mach 2 fliegenden Jets vorgenommen hat, ist mir nicht bekannt. Bereits in Meereshöhe können die Super Fighter 1,1 Mach und in 10.000 Metern Höhe fast Mach 2,2 erreichen. Beim Tanken kann man dann zum Nachbarn sagen... muss mal schnell zum Tanken von acht Tonnen Kerosin fliegen.
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20.10.2009 18:24 Uhr von nrtm
 
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Könnte auch sein: Das die US Streitkräfte ein paar kaufen.
Um den Luftkampf Realistischer zu gestallten.
Da die Su-27 ja von einigen Staaten geflogen wird.
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20.10.2009 22:35 Uhr von dr.b
 
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was entmilitarisiert man denn da so? Die "Waffe" an sich macht ja letztlich die Fähigkeiten dieses Flugzeugs aus. Träger für Raketen wieder anzubauen und die Elektronik dafür wieder einzubauen dürfte ein Vergleichsweise kleiner Aufwand sein für potentielle Missbraucher.
Wie auch immer zu diesem Preis sind die Dinger ja mehr als ein Schnäppchen...soll kleine neutrale Staaten in Europa geben die wären froh wenn sie sowas hätten :-)
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20.10.2009 23:15 Uhr von GaiusBaltar
 
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Mach 2,2: kann ich doch auf keiner Autobahn ausfahren;)
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21.10.2009 01:31 Uhr von ElChefo
 
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@dr.b: Je nach Typ kann man etwa folgendes machen:

- Waffenträger werden abgebaut, die offene Stelle (der modulare Ansatzpunkt für den Pylonen) wird mit Blechen und Nieten verschlossen.

- Elektrik, Kabelbäume, Zielerfassungs- und -verfolgungsgeräte werden entfernt.

- Kabelbäume von und zu Waffenpylonen werden entfernt.

- Triebwerke werden gedrosselt.

- statische Waffenanlagen (etwa Bordgeschütze) werden entfernt, die Öffnungen so vernietet, das eine neue Eröffnung irreparable Schäden an der Struktur oder Verkleidung mit sich bringen würde.

- Panzerungen werden entfernt oder herunterreduziert (wird zum Beispiel bei der Demilitarisierung von Kampffahrzeugen gemacht

Generell kann man sagen, alles, was der militärischen Dienstleistung dient, wird entweder entfernt oder in seiner Leistung bis zur Unkenntlichkeit gedrosselt. Es bleibt am Ende eben nur noch das Flugzeug als solches übrig.
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21.10.2009 08:12 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@ dr.b: Naja, da gibt es schon einiges, was man: dann wieder beschaffen und einbauen müßte.
Das geht ja von den reinen Waffen (Bordkanone, Raketen, Befestigungen etc.) über Steuerung der Waffen bzw. Gegneridentifizierung (Zielfolgeradar, IFF etc.) bis hin zu den passiven Waffen (Chaff, Flare, Radarwarnempfänger, IR Warnempfänger etc.).

Das ist schon einiges, was dann wieder beschafft werden müßte.

Ich denke, alles in allem erwirbt man ein robustes und absolut aktuelles Kampfflugzeug.

Interressant dürfte es aber tatsächlich auch für das Militär (Luftkampfsimulation) oder für die Filmindustrie (autentische Flugzeuge, keine z.B. F-16 als angeblich russisches Flugzeug).
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21.10.2009 12:18 Uhr von DieHardjagged
 
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Ihr stellt das so hin, als könnte die Teile jeder kaufen, schonmal daran gedacht, das die Person evtl durchleuchtet wird um herauszufinden ob er die Maschine kaufen darf oder nicht?
Da könnte ja jeder Terrorist herkommen und sich entscheiden sich eine Maschine zu kaufen..
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22.10.2009 00:10 Uhr von ElChefo
 
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@Andreas-Kiel: Wie gesagt, die Dinge werden ja nicht nur ausgebaut.
Die Aufnahmen für alle Gerätschaften werden verschlossen, verschweisst, vernietet, oder sonst wie unbrauchbar gemacht sowie alle relevanten Kabelverbindungen gekappt, gelötet oder entfernt. Eine reine Wiederbeschaffung reicht da nicht aus, man könnte quasi das halbe Flugzeug neu bauen.
Ich war da mal bei, wir haben eine BO-105 (Version PAH-1) demilitarisiert, als Lehrprojekt und selbst bei diesem relativ simplen Hubschrauber fielen schon extreme Arbeiten an. Viel mehr als ein Fluggerät das fliegt bekommt ein Käufer nicht.

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