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Saarland: Studenten haben freien Eintritt bei Theater und Konzerten

Gleich zu Beginn des Wintersemesters hat es eine Überraschung für Studierende an den vier Hochschulen des Bundeslandes Saarland gegeben. Neben der Uni haben auch die anderen AStA der Hochschulen für Musik, Technik und Wirtschaft sowie Bildende Kunst einem Vertrag zugestimmt.

Damit wurden mit dem Saarländischen Staatstheater (SST) entsprechende Kooperationsverträge geschlossen und wirksam. Dies gab am gestrigen Montag das SST in der Landeshauptstadt bekannt und teilte nicht ohne Stolz mit, dass sie das erste Haus in der BRD mit dieser kostenfreien Kulturlösung ist.

Die Verträge sehen vor, dass die jeweilige Hochschulleitung oder AStA je Semester und Studierenden, einen Pauschalbeitrag an das SST bezahlt. Drei Tage vor der gewünschten Vorstellung müssen die Karten gegen Vorlage des Studentenausweises abgeholt werden. U.a. gilt dies nicht bei Premieren oder Musicals.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Konzert, Student, Theater, Uni, Saarland, Eintritt
Quelle: www.open-report.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2009 08:50 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Insgesamt sind an den Hochschulen des Saarlandes 21.000 Studenten immatrikuliert, die davon Gebrauch machen könnten. Für ein bekanntes Konzert/Theater werden drei Tage vor Veranstaltungsbeginn, die guten Plätze schon weg sein... (Bild zeigt das SST in Saarbrücken)
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20.10.2009 09:04 Uhr von hasi3009
 
+7 | -3
 
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Super: ich finde das sehr gut! Jetzt nur noch schnell die Studiengebühren abschaffen!
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20.10.2009 10:08 Uhr von Florixx
 
+2 | -2
 
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Eine vorbildliche Aktion! Bildung und Kultur sollte für alle weitesgehend frei verfügbar sein! So werden Studiengebühren sinnvoll eingesetzt.
Schade das ich kein Student bin ;)

Ich bin gespannt wie man das trotzdem genau löst. Gibt es dann ein begrenztes Kontingent und für welche Art von Konzerten/Theatervorstellungen erhält man dann eine Freigabe?
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20.10.2009 10:14 Uhr von datenfehler
 
+3 | -3
 
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naja Es kommen mit so einem hohen Niveau zwar die wenigsten zurecht (American Pie ist eben für Studenten doch leichter zu verarbeiten), aber wenigstens gibt man den Studenten die Möglichkeit ihren kulturellen Horizont zu erweitern.
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20.10.2009 11:39 Uhr von provocateur
 
+0 | -9
 
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@hasi3009: Manche Menschen sollte man auch abschaffen.
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20.10.2009 13:01 Uhr von raptor86
 
+1 | -8
 
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toll: und das arbeitende Volk zahlt sich weiterhin dumm und dämlich.. das is ja fast schon Rassismus :D
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20.10.2009 14:54 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Wenn wenigstens anständige Konzerte inbegriffen sind.
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20.10.2009 17:09 Uhr von joebang
 
+2 | -0
 
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Ich finde es auch gut. @ Studenten versteht mich jetzt bitte nicht falsch, aber man sollte auch mal etwas für AZUBIS tun... Ich lebe in einer sogenannten Studentenstadt, und sehe immer und überall rabatte für Studenten.
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21.10.2009 00:18 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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@ all...sagt mal könnt ihr lesen?????? die bekommen nichts umsonst oder dergleichen, sondern:

"Die Verträge sehen vor, dass die jeweilige Hochschulleitung oder AStA je Semester und Studierenden, einen Pauschalbeitrag an das SST bezahlt."

ja wo meint ihr kommt das geld dafür den her??? an die uni zahlt man als student pro semester: 500€ studiengebühren (oder auch nicht, je nach bundesland) + verwaltungsaufwand etc. (beinhaltet in der regel das kostenlose nutzen des nahverkehrs in der jeweiligen region, aber das wird eben durch nen pauschalbetrag an die jeweiligen nahverkehrs-unternehmen geregelt).

in diesem fall ist es nicht anders. also wird einfach dann der verwaltungsaufwands-betrag höher werden. manchen wird das was bringen und andere, die das nicht nutzen, zahlen es somit indirekt mit. im großen und ganzen deckt dieser pauschalbetrag also wahrscheinlich die kosten für die nutzung der studenten. natürlich animiert das erzwungene zahlen dafür zur nutzung, muss aber nicht.

bei uns in nrw haben sie das tolle nrw-ticket jetzt eingeführt. heißt kostenloses fahren in ganz nrw. kostet mich 40 euro mehr im semester. sehr toll, da ich es absolut nicht brauche und nie genutzt habe bzw. werde. somit löhne ich jetzt ca. 800 euro pro semester, tendenz steigend.

es sollte jedem selbst überlassen sein, was er in seiner freizeit macht und was nicht. als nächstes gibts dann noch "kostenloses" kino und fitness-studio für studenten oder wie, ach ja, und natürlich yoga-unterricht....
also ich kann mit meinem wenigen geld allein für mich entscheiden.


ich konnte jetzt leider keine infos über höhe des pauschalbetrags oder des dadurch indirekt höher anfallenden verwaltungsaufwands finden (alternativ könnten sie es auch von den studiengebühren zahlen, was aber auch nur ne umverlagerung wäre)

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