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Placebos wirken anders als bisher vermutet

Bisher glaubte man immer, dass der Placeboeffekt erst im Gehirn einsetzt. Eine Studie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit 13 männlichen Versuchspersonen hat nun anderes zutage gefördert.

Die Männer wurden mit angeblich schmerzlindernden Salben und heißen Metallplatten in verschiedenen Verfahren konditioniert und anschließen getestet, ohne in die genauen Details eingeweiht zu sein. Trotz gleicher, wirkungsloser Salben wurde der Schmerz anders wahrgenommen.

Rückenmarksaufnahmen zeigten dann, dass die Schmerzweiterleitung an den "betäubten" Stellen geringer war. Ursprünglich dachte man, dass körpereigene Stoffe im Gehirn den Schmerz dämpfen würden.


WebReporter: MichlausL
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Untersuchung, Universität, Schmerz, Placebo
Quelle: www.apotheken-umschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2009 22:43 Uhr von MichlausL
 
+0 | -0
 
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Sehr interessante Erkenntnisse, ich denke die könnten auch in der Medikamentenforschung sehr hilfreich sein. Placebos sind bestimmt nicht verkehrt, aber leider ja auch teuer für "nichts"?
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20.10.2009 00:16 Uhr von georgyy
 
+7 | -1
 
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Irgendwie versteh ich das nicht: Was für ein Placeboeffect wenn die doch schmerzlindernde Salbe drauf haben? o_O
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20.10.2009 02:00 Uhr von Zycill
 
+2 | -1
 
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tja: Was man nicht alles durch reine Einbildung oder Kopfsache ändern kann ist schon echt faszinierend!
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20.10.2009 09:31 Uhr von kingalca
 
+3 | -1
 
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Och, Placeboeffekte können SEHR vorteilshaft sein.. 8)
´n Rausch den man garnicht hat, sehr nice.
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20.10.2009 10:00 Uhr von buzz_lightyear
 
+3 | -7
 
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ich bin dafür: das NUR NOCH placebo´s eingesetzt werden anstelle von medikamenten so hat die pharma ihr geld und wir ersparen uns das verseuchte zeug..
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20.10.2009 10:13 Uhr von W.Marvel
 
+8 | -2
 
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@buzz_lightyear: toller Vorschlag, dann leb mal mit Rheuma oder anderen Erkrankungen die höllische Schmerzen erzeugen und lass Dir nur noch Placebos geben.
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20.10.2009 10:50 Uhr von H-Star
 
+5 | -4
 
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man sollte: die pharmaindustrie komplett abschaffen und durch eine organisation ersetzen, die nicht gewinnorientiert arbeitet. die sollten nicht an kranken verdienen dürfen, denn dann verdienen sie mehr, je mehr menchen krank sind und je länger sie krank sind und haben nicht mehr die heilung als oberstes ziel.
dann sollte man nicht 1000 mittel für ein und dasselbe entwickeln. warum gibt es so viele medikamente gegen kopfschmerzen, so viele salben gegen denselben ausschlag, so viele unterschiedliche hustensäfte? würde man die für deren entwicklung verwendeten resourcen kombinieren und effizient nutzen, wären wir schon viel weiter.
diese organisation sollte komplett von steuergeldern finanziert werden, und jeder der medikamente/ne op braucht, dem sollten sie kostenfrei zur verfügung gestellt werden. und wer seine gesundheit gefährdet, z.b. durch rauchen, zahlt einen höheren beitrag.
es darf nicht möglich sein, mit heilung geld zu machen. sonst wird das ausgenutzt.
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20.10.2009 11:17 Uhr von Axelwen
 
+4 | -2
 
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@H-Star: Sozialist!!! :P
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20.10.2009 11:44 Uhr von H-Star
 
+0 | -0
 
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sozialist? ich weiss nicht mal genau, was das ist. ich hab mir das jetzt einfach aus den fingern gesogen. aber ehrlich gesagt fällt mir keine gute alternative ein.
geld für gesunde kunden, keines für kranke? dann konzentriert man sich nur auf leicht kranke, die sich mit wenig aufwand heilen lassen und massenkrankheiten, und lässt einzelfälle wegen zu hohem aufwand bei wenig gewinn unter den tisch fallen.
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20.10.2009 12:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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@H-Star staatliche Förderung bei Medikamenten funktioniert nicht. Für ein wissenschaftliches Team wäre es sehr schwierig Forschungsgelder zu bekommen, für eine neue Heilungsidee, für die man erst noch forschen muss ohne zu wissen ob es auch Erfolg verspricht. Auf der anderen Seite würden sich viele Forscher mit Staatsgeldern jahrzehnte durchfuttern lassen, für Forschungen die nie zum Ergebnis kommen.
Das Problem besteht darin, dass es wohl niemand gibt, der bei neuen Forschungen richtig entscheiden kann, was Sinn verspricht und was keinen Sinn verspricht. Dazu wären unglaubliche Kontrollen mit extremem Sachverstand notwendig.
Und was macht man mit einem Forscher, der 250 Mio Forschungsgelder will, weil er verspricht in 10 Jahren Krebs zu heilen. Wer entscheidet ob der Mann das wirklich kann? Ich glaube nicht, dass das der Staat entscheiden kann.
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20.10.2009 12:45 Uhr von buzz_lightyear
 
+2 | -7
 
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@w.marvel: dann sollen die lieber kiffen das ist nachweislich besser und unschädlicher als jedes pharma mittelchen ....
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20.10.2009 13:13 Uhr von Uhrenknecht
 
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Easy Growing: jo, Hanf legalisieren, Die Steuereinnahmen in Schulen und Medikamentenentwicklung stopfen, Pharmafirmen verstaatlichen, Militäretat kürzen und mehr Altenpfleger einstellen.


So könnte man die nächsten 50 Jahre überleben. Aber neiiin..
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20.10.2009 15:08 Uhr von tobe2006
 
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tja: ihr habt vllt mit dem hanf und dem anderen zeug bei vielen krankheiten recht, aber es gibt eben auch krankheiten z.b. diabetes, wo soetwas kein stück hilft... ergo muss man die medikamente kaufen und weiter forschen um soetwas irgendwann zu heilen...
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20.10.2009 15:48 Uhr von Draw
 
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@buzz: Da spricht der Experte, die Krebspatienten sollen sich mal nicht so anstellen, einfach kiffen, Kopfschmerzen einfach wegkiffen, statt Narkose einfach mal richtig einen durchziehen.

Sry, aber das ist einer der dümmsten Vorschläge, die ich in letzter Zeit gehört habe, ich hoffe du meinst das nicht ernst. Jemand der auf Medikamente angwiesen ist, soll lieber kiffen?? Das nächste mal bitte das Gehirn anschlaten, falls du esdir noch nicht weggekifft hast...
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20.10.2009 20:14 Uhr von lina-i
 
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@ ThomasHambrecht: Wieso staatliche Förderung, wenn es noch die staatliche Regulierung gibt?

Das wird in Spanien erfolgreich praktiziert. Dort sind die Preise für verschreibungspflichtige Arzneien vom Staat vorgegeben. Die Vielfalt und auchh die Qualität der Arzneien ist dort nicht eingeschränkt. Der Preis jedoch ist teilweise erheblich geringer als bei uns.
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29.10.2009 05:34 Uhr von hxmbrsel
 
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Wie hat mal einer so trefflich Formuliert?

"Dem Patienten dienen ist unsere Pflicht-
Am Patienten verdienen unsere verdammte Schuldigkeit"

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