19.10.09 19:45 Uhr
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Erster Haftbefehl wegen Datenklau bei SchülerVZ

Bei den Ermittlungen wegen Datenklau bei SchülerVZ ist in Berlin nun der erste Verdächtige - ein 20-jähriger Mann- festgenommen worden.

Laut Polizei wurde der Verdächtige in den Räumen der Netzwerke festgenommen.

Wie ShortNews am Wochenende berichtete, wurden beim Online-Netzwerk SchülerVZ im großen Umfang Nutzerdaten kopiert und illegal weitergegeben. Laut Betreibern seien eine "Vielzahl" von SchülerVZ-Mitgliedern betroffen.


WebReporter: mierenneuker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Festnahme, Haftbefehl, SchülerVZ
Quelle: www.dnews.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2009 20:09 Uhr von medokin
 
+5 | -0
 
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Verstehe ich nicht Verdächtiger?
SchülerVZ schrieb noch gestern, dass Sie schon Kontakt zu dem Nutzer hatten, der den Crawler geschrieben und die Daten veröffentlicht hat.

Außerdem verstehe ich nicht, warum das so Kommentiert wird.
SVZ Einladungen werden einem in Foren hinterhergeschmissen und damit kann man die gleichen Daten einsehen, die gecrawlt worden sind.

[ nachträglich editiert von medokin ]
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19.10.2009 20:41 Uhr von evil_weed
 
+4 | -0
 
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fefe: [l] An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an die neue Presseabteilung von SchülerVZ, ehemals bekannt unter dem Namen "Berliner Polizei". Was für ein unglaublicher Vorgang, dass die sich dermaßen instrumentalisieren lassen. Ausspähen von Daten? Dass ich nicht lache! Hier ist die Definition von Ausspähen von Daten:

(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Offensichtlich trifft das auf den vorliegenden Fall nicht zu. So offensichtlich gar, dass das auch der Berliner Polizei auffallen müßte.

http://blog.fefe.de/...

Oh und zur VZ-Crawler-Geschichte kommen hier gerade ein paar Details rein, für die ich leider keine belastbare Quelle nennen kann im Moment, daher behandelt das mal als unsubstanziiertes Gerücht.

Also, erstens mal soll der Typ unter 21 sein.

Zweitens will das LKA nicht sagen, was der konkrete Vorwurf ist, und erweckte wohl bei mindestens zwei anrufenden Journalisten den Eindruck, sie wüßten selber nicht, was dem eigentlich vorgeworfen wird. Aber verhaftet haben sie ihn schonmal. Weil, äh, wegen, ühm, *stammel*

Wenn der Mann einen kompetenten Anwalt hat, und an der bisherigen Darstellung der Faktenlage was dran ist, wird das eine rituelle Schlachtung des Berliner Landeskriminalamtes und von VZnet, sollte das vor Gericht landen. *schenkelklopf*

http://blog.fefe.de/...
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19.10.2009 21:16 Uhr von RainerKoeln
 
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Ganz einfach: Wer Kindern die Verantwortung gibt, über die eigenen Daten so zu verfügen sollte sich strafbar machen.
Wenn Erwachsene so offen mit ihren Daten umgehen, selbs schuld. Aber Kindern die Möglichkeit zu geben sich so in die Scheiße zu reiten sollte verboten werden.
Es gibt auch noch heute junge Leute, die keine Ahnung vom Internet haben. Die wissen nicht, dass alles für immer reproduzierbar ist.
Vielleicht sollte nicht der "Hacker" bestraft werden, sondern das VZ Netzwerk, dass so etwas überhaupt möglich ist.
Ohne Löcher, Lücken usw. gibt es auch keinen Mißbrauch.
Zack Bum
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19.10.2009 22:01 Uhr von maki
 
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Erinnert mich an irgendeine andere Meldung über: die "Social Media Beratungsfirma" Brainfucker, äh sorry: Brain Injection.

Wer sich von sowas brainfucken lässt - selbst schuld...
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20.10.2009 00:07 Uhr von Kincaid
 
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@RainerKoeln
Welche Löcher denn? Alles was passiert ist ist das jemand die Daten die ein anderer freiwillig und bewusst öffentlich gemacht hat kopiert hat. Es ist ja nicht so das da irgendwelche geheimen Daten dabei waren. Wenn ich einen Steckbrief von mir schreibe und den im Supermarkt ans Schwarze Brett hänge darf ich mich auch nicht beschweren wenn dann jeder über mich weiß was ich da geschrieben habe. Oder wenn ich eine Kleinanzeige in einer Zeitung schalte und da meine Telefonnummer veröffentliche kann ich doch auch nicht die Zeitung dafür verantwortlich machen wenn ich dann Werbeanrufe bekomme.

StudiVZ ist da nicht verantwortlich, selbst das kopieren der Daten ist nach meinem Verständnis nicht strafbar. Der Haftbefehl wurde ja auch nur aufgrund der Erpressung veranlasst.
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20.10.2009 09:46 Uhr von TheEagle92
 
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hobbys: Fehlanzeige... :D

ich denke mal die haben nichts anderes den ganzen Tag zu tun als Daten zu laden.

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