19.10.09 17:39 Uhr
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HARPS entdeckt 32 Exoplaneten

Ein Spezialsuchgerät namens HARPS hat praktisch auf einen Schlag 32 neue extrasolare Planeten aufgespürt. 30 davon befinden sich in verschiedenen Sonnensystemen.

Das teilten Astronomen in Porto mit. Somit sind mittlerweile 400 Exoplaneten bekannt.

HARPS ist bei seiner Suche sehr erfolgreich und hat in nur fünf Jahren 75 der schwer zu findenden Himmelskörper gefunden.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Porto, Exoplanet
Quelle: www.dnews.de

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19.10.2009 18:34 Uhr von h3adsh0t
 
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wenn man jetzt noch dazu geschrieben hätte was diese Exoplaneten so besonders macht, hätte es von mir auch ne Bewertung gegeben , so ist die halbe "Neuigkeit" nur diesen Kommentar wert.
Für alle die nicht googlen wollen, ist hier ein Zitat ausm wiki :
"Ein extrasolarer Planet, kurz Exoplanet, ist ein Planet außerhalb (griech. ???) des vorherrschenden gravitativen Einflusses der Sonne (lat. sol). Extrasolare Planeten gehören also nicht unserem Sonnensystem an, sondern einem anderen Planetensystem bzw. umkreisen einen anderen Stern.

Daneben existieren auch planetenartige Objekte, die keinen Stern umkreisen und unter den neu geprägten Oberbegriff Planemo (von: planetary mass object) fallen."
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19.10.2009 18:53 Uhr von maf86
 
+2 | -1
 
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Ich muss h3adsh0t Recht geben. Bei Spiegel online war ein ausführlicher Bericht darüber, aber nein, man muss für wissenschaftliche News ja unbedingt dnews her nehmen...

So hat die News für mich so gut wie keinen Informationswert!!
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19.10.2009 19:42 Uhr von Hoschman
 
+3 | -3
 
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ahja: da sind also bis zu 400 planeten, sagen wir in unserer nähe ^^
... dann möchte ich nicht wissen, wieviele es gibt, die nicht von hier aus sichtbar sind.

und dann noch zu sagen, unser planet wäre der einzigste wo lebensfreundliche bedingungen sind/sein könnten, wäre humbug.. grenzt schon an dummheit.

dies sage ich nur schonmal vorsorglich, da gleich die meute kommt und das gegenteil behaupten wird.

wir sind nicht allein! die frage ist nur:

sind die anderen soweit wie wir?
sind die anderen eventuell so wie wir tiere kennen und niemals zu interstellaren reisen möglich?

es muß ja kein aufrechtgehender, sprechender ausserirdischer sein, aber leben gibts nunmal in vielen formen.

ich glaube fest daran das es ausserirdisches leben gibt, jedoch glaube ich nicht daran das diese, selbst wenn sie die möglichkeit hätten, hierher kommen würden!

guckt euch doch mal unsere regierungen an, wir haben schon erkannt, das die alles andere als freundlich und optimal ist... wie muß das erst auf ´INTELLIGENTE lebewesen wirken?

richtig ich bezeichne uns menschen als dumm... dumm das wir immer kriege anzetteln, alles mit gewalt lösen, dem neuen den rücken kehren und immer auf alten sachen rumhacken.
ich finds dumm, das viele menschen täglich verhungern, und wir fressen bis wir kotzen!
es gibt genug essen für alle, aber nein! das geld zählt ja.

sagt was ihr wollt, gibt minusse wie ihr wollt, aber die menschheit wird dumm untergehen!
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20.10.2009 07:58 Uhr von Madchaser
 
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@ hoschman: 400 ist doch im Grunde nichts in den unendlichen Weiten...

Lebensfreundliche Bedingungen auf einem Planeten hängen zudem von so einigen Faktoren ab. Auf unserem Planeten gibts nicht nur Leben, weils hier Wasser gibt und wir zufällig in ner guten Entfernung (bezügl. Temperatur) zur Sonne sind, da spielen auch Umlaufbahn, Magnetfeld, Atmosphäre (Schutz vor kosmischer Strahlung) etc eine wichtige Rolle.

Erst wenn all diese Faktoren zusammenwirken, ist Leben, wie wir es kennen, möglich.

Ob es nicht auch Leben in anderen Formen unter anderen Bedingungen geben kann, ist völlig ungeklärt. Wer sagt denn, dass nicht auf dem Jupiter unter der dicken Wolke Leben rumturnt, das mit den Bedingungen dort klar kommt?!

Aber ansonsten geb ich dir schon Recht...

Was nur auf Dauer doch viel wichtiger wäre:
Man sollte diese Exoplaneten doch auch mal genauer untersuchen und nicht nur nach ihnen suchen.
Nur ist das aufgrund der Entfernung bestimmt auch nicht so "mal eben" möglich.

Was bringt uns also diese Erkenntnis?
Im Grunde noch rein gar nichts praktisches. Wir wussten doch alle, dass es außerhalb unseres Sonnensystems noch weitere Planeten gibt. Gut, für 400 haben wir mittlerweile nen Beweis. Letztendlich hätte diese Erkenntnis aber auch ausgereicht, wenn die Antriebstechnik etc so weit gewesen wären, um die auch mal eben anzufliegen ;)
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20.10.2009 11:36 Uhr von Shedao Shai
 
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@madchaser: "Wer sagt denn, dass nicht auf dem Jupiter unter der dicken Wolke Leben rumturnt, das mit den Bedingungen dort klar kommt?!"
mmh es gibt halt kein direktes "unter den wolken". das gas geht mit zunehmendem druck direkt in einen überkritischen zustand über. es gibt schlichtweg keine wie auch immer geartete oberfläche und in der atmosphäre aus wasserstoff und helium kann nichts genug auftrieb erzeugen um dauerhaft rumzufliegen. leben ist nunmal an die chemie dieses universums gebunden und die hat nunmal naturgegebene grenzen.

"Man sollte diese Exoplaneten doch auch mal genauer untersuchen und nicht nur nach ihnen suchen.
Nur ist das aufgrund der Entfernung bestimmt auch nicht so "mal eben" möglich."
für viele exoplaneten konnte man schon spektren aufnehmen und so erkenntnisse über zusammensetzung und temperatur gewinnen. der erste schritt ist aber immer die entdeckung ;)

"Im Grunde noch rein gar nichts praktisches. Wir wussten doch alle, dass es außerhalb unseres Sonnensystems noch weitere Planeten gibt. Gut, für 400 haben wir mittlerweile nen Beweis. Letztendlich hätte diese Erkenntnis aber auch ausgereicht, wenn die Antriebstechnik etc so weit gewesen wären, um die auch mal eben anzufliegen ;)"
die suche nach exoplaneten bringt natürlich nichts praktisches, da sie grundlagenforschung ist. je mehr exoplaneten man findet und vermisst, umso besser versteht man die mechanismen zur planetenentstehung.
nach aktuellem stand der wissenschaft wird es niemals möglich sein mal so zum nächsten stern zu hüpfen und das ist nicht wie damals vor erfindung des flugzeugs oder durchbrechen der schallmauer. damals wusste man auch, dass es möglichkeiten gibt diese grenzen zu überwinden (vögel, kanonen), aber eben nicht für einen menschen. es war eine rein technische hürde. heute ist die situation so, dass die naturgesetze an sich überlichtgeschwindigkeit zu verbieten scheinen.

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