18.10.09 13:23 Uhr
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Provider nennt britisches Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzung "naiv"

Der Internetprovider TalkTalk hat sich nun gegen das sogenannte Three-Strikes-Gesetz ausgesprochen. Dem Gesetzgeber warf TalkTalk ein naives Vorgehen in einem BBC-Video vor.

Das Gesetz sieht die Sperrung des Internetanschlusses von Benutzern vor, durch deren Internetanschluss dreimalig gegen die Bestimmungen des Urheberrechts im Internet verstoßen wurde.

Nach Meinung des Providers würden zukünftig oft Unschuldige betroffen sein, da der gewöhnliche Nutzer sich gar nicht ausreichend vor WLAN-Hackern schützen könnte. Man sieht in dem Gesetz einen Bruch im traditionellen Rechtsverständnis der Unschuldsvermutung, dies beträfe immer mehr Länder.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Gesetz, Provider, Urheberrecht
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2009 13:39 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+28 | -0
 
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Ja, TalkTalk sieht das meines Erachtens richtig.
Es steht eigentlich keinem Provider zu, den Internetzugang einfach zu sperren, wegen Urheberrechtsverletzungen. Damit dienen sie nur der Content-Lobby, und treten gleichzeitig den zahlenden Internet-Nutzer, an dem die Provider eigentlich verdienen.
Wer dann womöglich auch noch durch einen Trojaner unbemerkt ein Teil eines Bot-Networks wird, wird auch noch unschuldig bestraft.
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18.10.2009 13:40 Uhr von fortimbras
 
+14 | -0
 
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Wen interessierts? Wie heisst es doch in Regierungskreisen so schön?
Wenn man Ahnung hat einfach mal die Fresse halten...
Die interresieren sich doch schon lange nicht mehr für Sinnigkeit oder Gerechtigkeit.
Dieses Gesetz kann nur ein Geschenk an die Musiklobby sein.
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18.10.2009 13:52 Uhr von John2k
 
+6 | -3
 
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Sollen sie doch sperren. Hat man mehr Zeit für sinnvolle Dinge und wird nicht mit soviel Müll der Contentindustrie konfrontiert. Wenn viele Anschlüsse gesperrt sind und die Menschen sich wieder sinnvollen Dingen außerhalb ihrer 4 Wände widmen, werden sie sich wundern, wieso keiner ihren Müll will :-)
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18.10.2009 14:10 Uhr von BeaconHamster
 
+9 | -0
 
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Kein WLAN ist 100%ig sicher: Egal was für eine Verschlüsselungsmethode man verwendet.
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18.10.2009 14:18 Uhr von galimax
 
+3 | -0
 
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Unverständliches: Bei Internet Abzockern wie Belleros Premium Media Limited Company und Handlanger, Handlangerin, Komplize, Komplizin, Konsorten, ect.!
Da macht man nichts, hier sind solche Maßnahmen angebracht!

[ nachträglich editiert von galimax ]
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18.10.2009 14:29 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -2
 
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Ich kann hier 4 Wlans empfangen 3 sind WPA2 verschlüsselt und 1 ist frei. Das heisst ich habe12 Versuche bis mein Anschluss betroffen ist. Nice

Mit genug Zeit und nem bischen Lesen kann jeder ein jedes WLAN knacken.

Aber hauptsache Aktionismus ^^
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18.10.2009 14:35 Uhr von Darth Stassen
 
+4 | -0
 
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Ich stimme: Dracultepes zu. Ich kann mich von hier auch auch in das Netzwerk meines Nachbars einloggen, weil der so schlau ist, dass sein Netzwerkname identisch mit dem Passwort ist. Und ich denke mal, dass das kein Einzelfall ist, dass WLAN-Netze unverschlüsselt oder unzureichend verschlüsselt sind, von Hackern mal ganz abgesehen.
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18.10.2009 17:01 Uhr von owii
 
+5 | -0
 
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Ich hab noch nie was von Wlan gehalten und setze noch immer auf die gute alten Kabel ;)
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18.10.2009 18:23 Uhr von datenfehler
 
+1 | -9
 
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soviele Unschuldige "Nach Meinung des Providers würden zukünftig oft Unschuldige betroffen sein, da der gewöhnliche Nutzer sich gar nicht ausreichend vor WLAN-Hackern schützen könnte."

Es gibt ja soviele Unschuldige, die keine Urheberrechtsverletzungen begehen. Seltsam nur, dass es so eine gigantische Zahl von Raubkopien gibt und dass man locker jeden zweiten Durchschnittsbürger fragen kann, ob er gestohlene Software besitzt und man ein "Ja, klar ist doch normal!" als Antwort bekommt.
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18.10.2009 19:43 Uhr von elknipso
 
+1 | -0
 
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Ich weiss schon Ich weiss schon warum ich diesen Industriezweig der MI und FI soweit es irgendwie geht nicht mehr unterstütze.
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18.10.2009 20:36 Uhr von svenna80
 
+0 | -0
 
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WPA2: Also ich kann kein mit WPA2 verschlüsseltes Wlan knacken. Und ich meine gehört zu haben, dass das zwar geht, aber es würde irgendwie sehr sehr lang dauern.
Wahrscheinlich ist es nur ein Frage der Zeit, bis das schneller geht.
Weiß da jemand genauer bescheid?
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18.10.2009 23:31 Uhr von newsfeed
 
+0 | -1
 
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@Dracultepes: Dann zeig mir mal wie Du WPA2 knacken willst! Es ist derzeit NICHT möglich! Außer über Bruteforce! WPA sind sie gerade dran, aber richtig geknackt wurde noch nicht einmal das.

Du verwechselst hier wahrscheinlich WPA mit WEP vermute ich jetzt mal.

[ nachträglich editiert von newsfeed ]
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19.10.2009 00:56 Uhr von TheEagle92
 
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ach: Die insel affen wieder die kriegen eh nie mal was hin
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19.10.2009 01:46 Uhr von sauron2k
 
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@ newsfeed: und warum habe ich dann schon mehrere tutorial gelesen, das das knacken von wpa möglich ist? dauert zwar nen bischen aber was solls. ich kann auch ne woche warten bis ich dann wieder internet hätte...
wenn es nicht möglich ist warum raten dann alle auf wpa2 umzusteigen?!?! und auch beim wpa 2 habe ich schon von ersten durchbrüchen gehört die es ermöglichen mit einem verbund von mehreren graphikkarten das innerhalb eines normales zeitraums zu knacken...
nix ist sicher vorallem kein system was überall genutzt wird und an dem sehr viele leute arbeiten es zu knacken

in 2-3 jahren gibt es dann den nächsten standart, der dann vielleicht besser ist. und mal was anderes. ist gibt auch noch andere möglichkeiten die schlüssel herauszufinden. wie wäre es beispielsweise mit nem virus der das auf dem pc des nachbarn ausliest... :D
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19.10.2009 08:17 Uhr von Haruhi-Chan
 
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hmmm: Alles voller Krimineller hier o.o
Ist doch piepegal, ob es knackbar ist oder nicht.
Fakt ist, dass dieses Three-Strikes-Modell der größte Schindluder ist. Nur Trottel denken, dass das sinnvoll ist, aber wie hier bereits jemand geschrieben hat:
Ob etwas sinnvoll ist oder nicht ist egal, solange die geldgeilen Schmarotzer dran verdienen...
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19.10.2009 09:31 Uhr von Maverick Zero
 
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An alle WPA2-Knacker: JEDES System ist knackbar. Selbst ein System mit der besten denkbaren Verschlüsselung ist dann nicht mehr sicher, wenn der Schlüssel einfach zu erraten ist oder offen herumliegt.

Ich habe selbst schon oft genug gesehen, dass ein Netz mit WPA2 verschlüsselt ist, der Schlüssel aber in der SSID steht, für den Fall dass der Besitzer den mal vergisst.

An dieser Stelle verweise ich auch immer wieder gerne auf "rubberhose cryptanalysis"...

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