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Österreich: Kündigung wegen Diebstahls von einem Schluck Wasser

Derzeit kursieren zahlreiche Geschichten von Kündigungen aus vergleichsweise geringen Gründen in den Medien. Ein weiteres außergewöhnliches Beispiel stammt aus Wien.

Dort beschäftigt nun ein Schluck Wasser die Gerichte. Ein Mitarbeiter soll aus einer angebrochenen Flasche, die aus einem Catering stammte, einen Schluck genommen haben, bevor diese in den Müll geworfen werden sollte.

Der Chef, Zeuge dieser "Straftat", wertete dies als Diebstahl und sprach die Kündigung aus. Das Gericht stoppte nun den Prozess mit der Begründung, dass nur gestohlen werden könne, was einen Wert besitze.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Diebstahl, Wasser, Wien, Entlassung, Kündigung
Quelle: www.rooster24.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2009 13:05 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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In der Quelle wird noch ausführlicher auf dieses und andere irrsinnige Beispiele aus den aktuellen Prozessen eingegangen... irre ,.. wegen einem Schluck Wasser... spannend aber, das derzeit die Gerichte sagen, Wasser sei noch nichts wert, ob die Rechtsprechung in Äthiopien eine andere gewesen wäre ?
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18.10.2009 13:13 Uhr von KnowHower
 
+71 | -2
 
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Wahnsinn: Ich denke hier sollte der Arbeitgeber verklagt werden,...
das ist reine Willkür,...
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18.10.2009 13:15 Uhr von SellersFocus
 
+9 | -1
 
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Der letzte Satz: in der Quelle ist bezeichnend:
"Vertrauensdiebstahl sollte, gerade in Zeiten wie diesen, wirklich strafbar sein." - und damit ist der Arbeitgeber gemeint,.. die Story ist glaube ich nicht das Letzte Kapitel in dieser Angelegenheit,...
und wer schießt den Vogel ab,.. nicht die Schweizer,... sondern die Österreicher,....
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18.10.2009 13:19 Uhr von Darrkinc
 
+15 | -5
 
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bei so: einem chef, wuerde ich von meiner seite aus kuendien!
ds ist ja wohl der gipfel der unverschaemtheit wegen solcher lapalien menschen aus dem betrieb zu entfernen. demnaechst heisst es wohl:" Mann fristlos entlasse, weil er Luft geatmet hatte."
und bevor jetzt wieder dieser kommentar kommt, von wegen "diebstahl faengt auch im kleinen an" ,mach den kopp zu und erzaehls deinem psychiater
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18.10.2009 13:22 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+17 | -1
 
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Ich nehme an das der Chef nur einen Grund gesucht hat, seinen unliebsamen Mitarbeiter entlassen zu können.
Da diese Fälle ja zur Zeit überall in den Medien breitgetreten werden, kam ihm diese Idee und Gelegenheit, praktisch auf dem Serviertablett.

Sicher sollte hier der Chef verklagt werden. Zumal die Flasche, samt Inhalt bereits in den Müll gegeben werden sollte, kann hier wohl nicht von Diebstahl eine Rede sein.

Oder ist jemandem ein Fall bekannt, bei dem jemand wegen Diebstahls von Müll verurteilt wurde?

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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18.10.2009 13:26 Uhr von mediareporter
 
+7 | -4
 
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Rechtslage, leider ist das mit dem "Müll" nicht so einfach,... auch wenn ein anderer etwas wegschmeisst, heißt es nach gültigem (deutschen) Recht, darf ich es mir nicht nehmen,...das gibt es Urteile wegen "Diebstahls von Büromaterial", da hat ein Veter für sein Kind zum Malen einiges aus dem "Altpapier" mitgenommen,.. es stand ihm nicht zu .. er wurde verurteilt,... das dies nicht nachvollziehbar ist ist das eine, das es da eine rechtliche Grundlage gibt, das andere,... deshalb wundert es mich, dass "Wasser" offiziell "keinen Wert" in Österreich darstellt...
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18.10.2009 13:26 Uhr von -darkwing-
 
+17 | -2
 
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Als nächstes: dann fristlos Kündigen, weil die Luft aus den Arbeitsräumen ohne Genehmigung geatmet wurde.
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18.10.2009 13:28 Uhr von ichwillmitmachen
 
+1 | -14
 
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18.10.2009 13:29 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -0
 
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Da haben die: österreichischen Richter e n d l i c h mal ein Urteil gefällt,zu dem deutsche Richter,offensichtlich, ausserstande sind !!!!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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18.10.2009 13:29 Uhr von Scopion-c
 
+11 | -2
 
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Laut Schwarz/Gelber Regierung: brauchen wir dringend eine auflockerung des Kündigungsschutzes weil das ja Arbeitsplätze schaffen würde... blöd nur das man dafür Leute entlassen muss oder?
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18.10.2009 13:33 Uhr von MBGucky
 
+5 | -2
 
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@Darrkinc: klar, kündige Du doch. Du scheinst ja genug Geld zu haben.

Es soll aber Leute geben die es sich nicht leisten können ihren Job zu verlieren und dazu gleich noch kein Arbeitslosengeld zu bekommen, weil sie ja selbst gekündigt haben.

Zudem ist es heutzutage auch nicht meh so einfach, eine neue Stelle zu finden. Kündigen würde ich also nur, wenn ich eine (bessere) Stelle bereits sicher habe.
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18.10.2009 14:07 Uhr von gsgrobi
 
+6 | -16
 
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18.10.2009 14:27 Uhr von kingoftf
 
+6 | -1
 
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Die: Österreicher mal wieder, dachten sich bestimmt, in D. kündigen die wegen einer Frikadelle, einer Maultasche oder einem Pfandbon, das können wir toppen.

Zum Glück haben die dort, im Gegensatz zu D., scheinbar ein paar normal denkende Richter.
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18.10.2009 14:33 Uhr von Jorka
 
+7 | -1
 
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Demnächst Kündigungsgrund: Mann/Frau wurde gekündigt weil er/sie die ausgeatmete Luft vom Chef wieder eingeatmet hatte. Folge: Fristlose Kündigung wegen Luftdiebstahl ;-)

Schöne neue Welt und einige Gerichte spielen diesen Blödsinn sogar mit.
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18.10.2009 14:36 Uhr von quade34
 
+9 | -0
 
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Mülldiebstahl: @canoa-quebrada, ich glaube mich zu erinnern,dass es eine solchen Fall gab. Wegen eines Kinderbettes oder Laufstall? Diese Teile waren auf der Kippe gelandet und ein Müllfahrer nahm sie mit.
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18.10.2009 15:33 Uhr von Lenzilein009
 
+0 | -6
 
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Mal ganz abgesehen von der Kündigung:
Das Gericht ist ja mal sowas von bescheuert.
"Es kann nur gestohlen werden was einen Wert hat"
Wasser ist also nichts Wert oder?
Und das von einem Gericht?!?


PS. @ Spynet:
Ja einen umzubringen weil man gekündigt wird ist sehr sympatisch.
Du hast doch Probleme.

[ nachträglich editiert von Lenzilein009 ]
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18.10.2009 15:35 Uhr von kommentator3
 
+6 | -2
 
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Man wird nicht wegen: einer Lapalie gekündigt, sondern weil der Chef mit jemanden generell nicht zufrieden ist.
Die Lapalien sind nur der Anlass.
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18.10.2009 15:57 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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Wasser hat in Österreich keinen Wert? Na, mal gucken, wie das die Supermärkte sehen, wenn ich dort nächstens einfach mal die verschiedenen Wassersorten durchprobiere und nicht dafür zahlen will :P
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18.10.2009 16:10 Uhr von MNR
 
+0 | -3
 
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Zum Maultaschenprozess: Bei dem Maultaschen-Prozess z.b. wer der Arbeiterin klar, dass sie etwas tut, das sie nicht darf. sie wusste dass es einen kündigungsgrund gibt, wenn sie das tut.
Wenn die Verhältnisse vor der Tat nicht klar gewesen wären für die Arbeiterin, hätte der Arbeitgeber die Kündigung niemals durchsetzen können.

In manchen Firmen gibt es nunmal Regeln, die strikt beachtet werden müssen Die Frau wusste, was sie tat und wusste welche konsequenzen auf sie zukommen können.
Rein Rechtlich spricht nichts gegen die Kündigung. Ob die Härte des Arbeitgebers wirklich nötig war, ist eine ganz andere Frage.
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18.10.2009 17:06 Uhr von Sterndre
 
+0 | -5
 
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oh man: Es ist doch scheissegal was geklaut wird, und wenn ein Bindfaden ist.
Ausserdem würde sicher kein Arbeitgeber jemanden wegen soetwas feuern ohne das der sich was zuschlde hat kommen lassen. Sowas nimmt man als Vorwandt.
Abgesehen davon sollte man mal in ein paar Entwicklungsländern sagen das Wasser keinen Wert hat...
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18.10.2009 17:13 Uhr von Karl-Marx
 
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na dann: Ich warte nur drauf, dass jemand entlassen wird weil er sich traute das betriebseigene Klo aufzusuchen. Nächstens gehen alle mit Windeln auf Arbeit um ja nicht das Wasser aus dem Spülkasten benützen zu müssen !

Wer Ironie bemerkt, darf sie gerne behalten !
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18.10.2009 18:26 Uhr von napster1989
 
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Klarmachen zum ändern. .
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18.10.2009 19:46 Uhr von maki
 
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@paar Dummschwätzer hier: Das Wasser hätte nur dann einen Wert gehabt, wenn es zusammengeschüttet worden und nochmals in den Verkauf gekommen wäre. (was allerdings einige Betrüger tatsächlich so machen)

So hingegen war die Wassernutzung bei genauer Betrachtung eigentlich sogar im Interesse der Firma, da weniger Abfall (= weniger Kosten (allerdings im real nicht messbaren Bereich)) anfiel.

Als hartgesottene Winkeladvokaten-Drecksau könnte man noch argumentieren, dass die Angestellten - statt "Abfallwasser" zu trinken - beim Chef neues Wasser hätten kaufen sollen und dem Ausbeuter daraus ein Umsatzverlust entstand.
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18.10.2009 20:21 Uhr von Darrkinc
 
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@mbgucky: einen job zu verlieren oder kuendigen, sind zwei paar schuhe.
ich kann es mir auch nicht leisten, meinen job zu verlieren, aber in einem betrieb, wo das chef-angestellten-verhaeltnis so dermassen schief liegt, moechte ich nicht arbeiten. um gute arbeit zu liefern, muss das betriebsklima auch stimmen, sonst hat man schneller magengeschwuere als man gucken kann und dementsprechend laenger krankgeschrieben. DAS will auch kein arbeitgeber,oder?
das mit der "besseren stelle haben", kann ICH so nicht gelten lassen, ICH wuerde auch eine etwas niedriger bezahlte stelle annehmen, sofern das betriebsklima stimmt.
(ist aber nur fuer mich gesprochen)
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18.10.2009 22:47 Uhr von sodaspace
 
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kein diebstahl: "Es kann nur gestohlen werden was einen Wert hat"

wert einer geöffneten flasche ist null!

ein schluck kostet dann?

völlig korrekt,kein diebstahl!

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