Institut für Mittelstandsforschung: Gründerwelle bleibt vorerst aus
Das Bonner Institut für Mittelstandsforschung hat die Statistiken des Wiesbadener Bundesamtes einmal genauer durchgeschaut. Im ersten Halbjahr war demnach von der befürchteten oder gewünschten Gründerwelle nicht viel zu sehen. Um gerade mal 0,2 Prozent stieg die Zahl der Unternehmensgründungen.
Mögliche Ursache könnte nach Ansicht der Forscher der derzeit noch halbwegs stabile Arbeitsmarkt sein. Allerdings liegt die Zahl der Existenzgründungen als Kleinstbetrieb unter den Zahlen aus dem Vorjahr. Gestiegen sind hingegen die Gründungen von Hauptniederlassungen.
Im ersten Halbjahr 2009 gab es zudem weniger Geschäftsaufgaben ("Liquidationen"). Die Bonner Mittelstandsforscher gehen allerdings davon aus, dass mit höheren Arbeitslosenzahlen zum Jahresende die Zahl der Gründungen deutlich zunehmen wird.