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Österreich: Vier Jahre altes Mädchen mit 2,5 Promille - Gerichtsurteil

Bereits im Januar war ein vierjähriges Mädchen mit 2,5 Promille in eine Klinik in Wien eingeliefert worden. Nun musste sich die 17-Jährige Tante, die zu diesem Zeitpunkt auf das Kind aufpasste, vor Gericht verantworten.

Schon mehrmals hatte die 17-Jährige auf ihre Nichte aufgepasst. Dem Gericht gegenüber sagte sie aus, dass sie an jenem verhängnisvollen Tag Bauchkrämpfe hatte und deswegen öfter das WC aufsuchen musste.

Dieser kurze Moment reichte der Vierährigen, um eine kleine Flasche mit hochprozentigem Schnaps auszutrinken. Dieser befand sich leicht zugänglich unter der Küchenspüle. Sowohl der Richter als auch die Staatsanwältin gingen von einer geringen Schuld der Tante aus, somit blieb sie straffrei.


WebReporter: baerliner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Mädchen, Promille, Gerichtsurteil
Quelle: www.krone.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2009 16:32 Uhr von baerliner
 
+1 | -0
 
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Wenn man hier jemanden was vorwerfen möchte, dann den Eltern.Diese haben den Alkohol so aufbewahrt,dass die Kleine darauf zugreifen konnte!
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16.10.2009 16:39 Uhr von Klopfholz
 
+10 | -1
 
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Krass: ich hoffe die Kleine trägt keine Folgeschäden davon
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16.10.2009 16:56 Uhr von BeaconHamster
 
+5 | -0
 
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Man sollte doch meinen: die Eltern würden Alkohol ausser Reichweite der kleinen Aufbewahren, in hohen Schränken oder zumindest abschließen.
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16.10.2009 17:10 Uhr von kaiser84
 
+10 | -0
 
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Irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, das ein Kleinkind freiwillig Schnaps trinkt. Das Zeug schmeckt für Kinder doch einfach nur widerlich, oder ging´s nur mir so?
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16.10.2009 17:14 Uhr von werwolf0815
 
+2 | -0
 
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@kaiser: schmecken tuts sicherlich nicht aber kinder sind neugierig...
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16.10.2009 17:22 Uhr von kaiser84
 
+5 | -0
 
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Neugierig ja, aber spätestens beim ersten Schluck hätte ich es als Kind bleiben gelassen. Da bin ich mir sicher...
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16.10.2009 17:34 Uhr von Noseman
 
+3 | -0
 
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@kaiser84: Vermutlich reicht für eine vierjährige für 2, 4 Promille schon ein einziger großer Schluck. Da ist das Zeugs schon unten, bevor der Geschmacksenerv schalten kann.

Da es in Wien stattfand, könnte es sich zudem gut z.B. um 80%igen Strohrum gehandelt haben. Da bin ich ja als erwachsener und schwerer Mensch schon total blau, wenn ich einen großen Zug in der Annahme, dass es sich um ein "normales" Getränk handele, nähme.
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16.10.2009 18:41 Uhr von Evil0Dead
 
+5 | -0
 
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Man kann froh sein dass es "nur" Schnaps und kein Reinigungsmittel oder so war.
Hätte weitaus schlimmer sein können.
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16.10.2009 18:46 Uhr von pitufin
 
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nicht Alle: sind so vorsichtig,, hicks
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16.10.2009 19:15 Uhr von linkman4
 
+2 | -3
 
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Nicht immer ist jemand schuld^^: Ich muss mal sagen: Man sollte eher versuchen, Kindern beizubringen, an welchen Schränken sie nichts zu suchen haben, statt alles abzuschließen und außerhalb ihrer Reichweite zu lagern.

Ich kann nicht alles in meinem Haushalt, was schädliche Wirkung auf ein Kind haben könnte, wirklich sicher verwahren. Ich habe eine Wohnung voller Steckdosen, Reinigungsmitteln, Kaffee, Schnaps, Messern und Scheren.
Und wenn mein Kind im Garten vom Baum fällt, dann holze ich nicht den Baum ab.

Ich musste als Kind auch einiges auf schmerzhafte Weise lernen, ich hielt es z.B. für äußerst unglaubwürdig, als meine Mutter sagte, ich solle keinesfalls auf Herdplatten fassen weil die heiß sein könnten. Zu doof gewesen, aber daraus gelernt.
Das macht es nicht besser, aber es ist nicht immer jemand dafür verantwortlich, wenn so etwas passiert. Das fällt dann einfach mal unter dumm gelaufen. Klingt etwas salopp für dieses Thema, trifft es aber.

Ich kenne übrigens sogar eine Familie, die alle Schubladen in Kinderreichweite mit Tesa zugeklebt hat, damit das Kind nicht alles ausräumt... Tut mir leid, irgendwas läuft da falsch ;)

LG link

[ nachträglich editiert von linkman4 ]
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17.10.2009 00:02 Uhr von Suse.Meier
 
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@linkman4: ich habe 3 Kinder und wenn ich deine Einstellung hätte, hätten zumindest 2 davon ihre Pupertät nie erreicht und wären schon im kleinkindalter tödlich verunglückt
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17.10.2009 00:37 Uhr von wildmieze
 
+2 | -0
 
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@linkman4 das kommt wohl aufs kind an ..

ich habe auch mal so gedacht wie du. jetzt habe ich eine mittlerweile 2 jahre alte tochter - und auch ich hatte zwischenzeitlich tesafilm an den schubläden .. es gibt ja auch nicht ohne grund kindersicherungen, tesa ist da nur die billige variante ..

wie gesagt, ich dachte früher auch mal, wenn kinder nicht hören wollen, sind die eltern schuld, waren nicht konsequent genug, etc. pp.
.. wir haben es wirklich versucht. immer wieder freundlich, aber bestimmt "nein!" gesagt, sie weggenommen, ihr spielzeug gegeben, versucht, sie abzulenken, ihr "ihre kinderschublade" mit spielsachen gezeigt .. immer und immer und immer wieder .. und jedesmal geschrei, kreischen, auf den boden werfen, wieder aufstehen, neuer versuch .. nach 5 tagen und etwa 1347 x "nein!" habe ich dann bemerkt, daß ich meine gerade mal anderthalbjährige tochter angebrüllt habe. da habe ich das packband rausgeholt und die schubladen verklebt. nach ein paar heftigen wutausbrüchen hat sie dann gemerkt, daß die schubladen nicht mehr aufgehen - und der stress war vorbei. und zwar für BEIDE seiten ..

.. abgesehen davon gibt es immer dinge, die einfach verschlossen aufbewahrt werden sollten, egal, ob das kind die schränke öffnet oder nicht - denn es reicht, daß sie es KÖNNTEN .. auch das liebste, "gehorsamste" kind kommt mal auf ne dumme idee .. ein kurzer moment der unachtsamkeit, und schwupps ist das messer im auge, der arm in der brotmaschine, domestos im magen .. nee, danke, dann lieber kindersicherungen ..

[ nachträglich editiert von wildmieze ]

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