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Urteil: ver.di darf im Arbeitskampf Flashmobs in Supermarkt organisieren

Ein Arbeitgeberverband hatte gegen die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geklagt, weil diese einen Flashmob in einem Supermarkt veranstaltete. Das Bundesarbeitsgericht wies die Klage ab.

ver.di hatte zu einem Flashmob in einem Supermarkt aufgerufen. Es wurden Einkaufswagen gefüllt und in den Gängen stehen gelassen. An den Kassen bildeten die Gewerkschaftler lange Schlangen und kauften nur billige Artikel.

Flashmobs sind somit laut Bundesarbeitsgericht ein legales Mittel des Arbeitskampfes.


WebReporter: Pursel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Supermarkt, Gewerkschaft, ver.di, Flashmob
Quelle: www.forium.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2009 13:13 Uhr von Haruhi-Chan
 
+4 | -2
 
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ohje: Als Mitarbeiter des Supermarktes hätte ich die einfach alle des ladens verwiesen, und wenn die nicht gehen wird die Polizei geholt, so einfach geht das...
Ist schließlich nicht der Laden dieser Leute!
Außerdem bringt so ne Aktion nur Schaden für den Supermarkt und hat absolut nix mit ordentlichen Arbeitskampf zu tun o_O
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16.10.2009 13:15 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@Haruhi-Chan: Natürlich kannst du als Supermarktbesitzer von deinem Hausrecht Gebrauch machen und Hausverbot erteilen.

Nur was soll die Polizei machen? Sich an der Kasse anzustellen um eine Ware zu bezahlen verstößt gegen kein Gesetz.
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16.10.2009 13:19 Uhr von Mordo
 
+1 | -0
 
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Da stellt sich mir eine Frage: Hätte es Erfolg, wenn der Supermarktbesitzer das ver.di "zu Händen Herrn Bsirske" in Rechnung stellt?

(PS: Ich weiß, dass es legal ist, nur bilige Artikel zu kaufen. Aber falls in den stehengelassenen Einkaufswagen sowas wie Hackfleisch war...)

[ nachträglich editiert von Mordo ]
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16.10.2009 13:33 Uhr von Haruhi-Chan
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: Naja, wäre es theoretisch nicht möglich allen die bei dieser Aktion beteiligt sind ein hausverbot zu verpassen und wenn diese nicht freiwillig das Gelände verlassen, dann kann man diese von der Polizei entfernen lassen, weil das Recht dort einzukaufen verlieren sie ja mit dem Hausverbot. oder nicht?
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16.10.2009 13:35 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Haruhi-Chan: Kannst du machen. Nur was ist, wenn du als Kunde zufällig in der Schlange stehst und gar nichts mit der Sache zu tun hast? Das würd ich als Supermarktbesitzer dann kein zweites mal machen.
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16.10.2009 13:47 Uhr von Haruhi-Chan
 
+2 | -0
 
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@artefaktum: Deine Idee wäre besser für den Supermarkt denke ich^^
Das Geld für die kleinen Artikel einkassieren und die anderen Sachen die im Gang stehen per Rechnung an Verdi.
Wäre ein lukratives Geschäft xD

So oder so...
Die Idee solch eine Aktion zu machen wirft kein positives Licht auf Verdi, da gibt es doch wesentlich bessere Aktionen die man für den Arbeitskampf machen könnte.
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16.10.2009 14:18 Uhr von Caprian
 
+2 | -4
 
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Originell und effektiv: Die Idee ist originell und effektiv. Im Arbeitskampf geht es shcließlich darum, Druck zu machen. Eine Aktion, die niemendem schadet hat auch keine Wirkung. Wenn´s keinem weh tut, sieht sich niemand dazu veranlasst, etwas zu ändern.

Die Mittel Streik und Boykott kennt jeder. Diese Art des Protests ist neu und deshalb so effektiv, weil man darüber redet. Sehr clever von ver.di. Weiter so!
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16.10.2009 14:19 Uhr von xj12
 
+2 | -0
 
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Das: hat nix mir Arbeitskampf zu tun - dass ist Belaestigung dritter. Stell dir mal vor du willst nach der Arbeit nur noch schnell was einkaufen - kommst nirgends durch weil da ueberall die herrenlose Einkaufswagen rumstehen - und an der Kasse haste dann die Spassbolde wegen dennen du ewig warten must.
Das ist kein Arbeitskampf! Sollen se den Supermarkt bestreiken - ok muss ich halt wo anderst einkaufen - aber so was - ne sorry kein Verstaendniss dafuer.
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16.10.2009 15:19 Uhr von Metal_Invader
 
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@xj12: Verdi ist die Dienstleistungsgesellschaft und Supermärkte gehören wohl unter diese Kategorie.
Mich würde so ein Arbeitskampf nicht stören. Es steht ja jedem Kunden frei den Laden zu verlassen und 100m weiter zum nächsten Laden zu gehen.
Bei normalen Streiks oder Warnstreiks werden zum Teil ganze Strassenzüge dicht gemacht.
Da finde ich solche kleinen lokalen Aktionen doch witziger. Vorallem haben sie nach Jahren die Effiktivität von Flashmobs erkannt.
Nur mit der Zeit wird sich der Effekt abnutzen, weil die Medien es irgendwann leid sind über Flashmobs zu berichten.

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