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Massenphänomen Unfallflucht

In Baden-Württemberg sind innerhalb kurzer Zeit zwei Verkehrsteilnehmer bei Unfällen getötet worden, bei denen der Unfallgegner Fahrerflucht beging.

Laut dem baden-württembergischen Innenministerium sind 2.939 Fahrer landesweit bei Unfällen geflüchtet, wenn es Tote oder Verletzte gab. Unfallflucht wird bereits als Massenphänomen wahrgenommen.

Verkehrspsychologe Ralf Rieser nennt dazu ein breites Spektrum an Motiven, zum Beispiel "schockbedingte Fluchtreaktion", die ein rationales Denken nicht mehr möglich macht.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Fahrer, Flucht
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2009 08:13 Uhr von Klopfholz
 
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Darüber zu schwadronieren, dass Unfallflüchtlinge der Führerschein für ewig abgenommen werden soll ist sicherlich einfach. Was aber, wenn man selbst einen Unfall verursacht hat, bei dem es Verletzte oder gar Tote gibt...
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16.10.2009 08:37 Uhr von lina-i
 
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@ Autor: Das wird sicher davon abhängen, ob der Fahrer vor dem Unfall telefonierte, bzw. Alkohol oder Drogen konsumierte. Nur in seltenen Fällen ist ein echter Reflex ausschlaggebend für die Flucht. Auch denken viele, sich durch die Flucht aus der Affaire ziehen zu können, wenn sie am Unfall selbst garnicht beteiligt waren, ihn aber auslösten.
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16.10.2009 08:51 Uhr von BalloS
 
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kommt auf den Fahrer/in an: Wenn sie genau weiß, dass sie vorher schon einen Fehler egangen hat (Alkool, Drogen, ne gebrannte CD im Auto), dann versuchen sie sich so der Strafe zu entziehen.

Aber das wird sowieso überall versucht.

Eine Malerfirma hat in der Firma meiner Mutter ein Dach neu gestrichen. Dabei auch eine Sprühpistole benutzt mit Kompressor. Dabei hat das Auto meiner Mutter einen schönen Sprühnebel abbekommen.
Naja. Die mit Kunstharzentferner drüber und meinte alles wäre ok.
Wir zum Spezialisten und das checken lassen. Ergebnis= Der Lack muss komplett aufbereitet werden.
Wir den Chef der Firma angerufen, er meinte Kostenvoranschlag holen.
Gesagt getan.
Gestern kam die Firma wieder, wir den Kostenvoranschlag übergeben, meinen die doch tatsächlich, der Auto hätte nichts abbekommen.

Hallo ?

Ob sowas eine innere Panik verursacht, wenn man weiß, dass man was falsch gemacht hat oder so. Keine Ahnung.

Aber so gut wie alle versuchen da ungeschoren davon zu kommen.
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16.10.2009 08:58 Uhr von EvilMoe523
 
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@ lina-i: Hast du schon mal Jemanden versehentlich tot gefahren, dass du so genau bescheid weißt, was genau man in diesem Moment denkt und OB man dann überhaupt denkt?
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16.10.2009 09:02 Uhr von John2k
 
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@Autor: Dann ist es vielleicht besser so, wenn man den Führerschein verliert. Dann hat man Zeit sein Verhalten zu überdenken.
Sicherlich kann ein Unfall nicht immer ausgeschlossen werden, aber aufgrund niederer Beweggründe muss man nciht jemanden sterben lassen, den man eventuell hätte retten können. Zumal ein Fluch oftmals unsinnig ist, da man immer Spuren hinterlässt und die Folgen oftmal hoch schlimmer sind.
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16.10.2009 09:13 Uhr von Seb916
 
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Egal ob jemand den Unfall selbst verursacht hat oder nicht sobald Menschen verletzt oder getötet wurden hat gefälligst jeder zu helfen.
Selbst wenn man den Unfall verursacht hat, dann muss man sich den Konsequenzen stellen - jedoch wenn es wirklich ein Unfall im Sinne des Wortes Unfall war (also reines Unglück) braucht sich niemand zu fürchten.
Leider passiert sowas und keiner kann sich davor schützen.

Das schlimmste ist jedoch einen Menschen hilflos zurückzulassen. PFUI!

[ nachträglich editiert von Seb916 ]
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16.10.2009 09:35 Uhr von buzz_lightyear
 
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der verkehr: ist nicht sicher genug und meiner meinung nach nicht gut geregelt

ich hab scho0n als kleines kind gesagt warum machen die nicht wie beim autoscooter gummi um die autos ..überbrücken fussgängerwege und machen die leitplanken magnetisch so das alles in der spur bleibt ........aber die realität sieht eben anders aus ...shice drauf ich fahr weiter wird schon schiefgehen
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16.10.2009 09:49 Uhr von John2k
 
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Weils es einfach unnötig ist: darum wird das auch nicht gemacht. Das einzige Problem ist die Missachtung von Verkehrsregeln.
Ich hupe jeden Fahrradfahrer an, der meint sich auf der Straße bewegen zu müssen, trotz Anweisungen durch Verkehrsschilder auf dem Radweg zu fahren. Fußgänger, die achtlos auf Straßen laufen, selbst mit Kindern. Autofahrer, die ihrer Autos da parken, wo es ihnen passt.
Hab erst letztens fast drei Personen umgefahren, weil diese hinter ´nem LKW hervorkamen. Wären die 30 cm weiter gewesen, dann hätt ich wahrscheinlich den Vater und das Kind locker erwischt.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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16.10.2009 12:15 Uhr von shortlaester
 
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@ buzz_lightyear: Wil in customer- lifecycle- Studien bei jedem Kunden jährlich im Durchschnitt 1,2 Unfälle mit den dazugehörigen Kosten einkalkuliert werden. Ein Auto muss daher verwundbar sein. Dazu gehört u.A. die lackierte Stoßstange ;)
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16.10.2009 12:20 Uhr von rolf.w
 
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Nun: Den Führerschein verliert man nicht, weil man einen Unfall verursacht, egal wie schwer und tragisch der auch gewesen ist. Den Führerschein verliert man nur durch die Begleitumstände, die zum Unfall geführt haben. Alkohol, andere Drogen, Telefon, zu schnelles Fahren oder andere Verkehrswidrigkeiten, alles kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. (auch ohne Unfall)
Aber die gebrannte CD, die hier von einem User aufgeführt wurde, interessiert bei einem Unfall niemanden. Kein Polizist würde das Fahrzeug, ohne speziellen Verdacht, danach durchsuchen. Und auch, wenn das Fahrzeug sichergestellt wird, hat man die Möglichkeit, seine persönliche Habe zu entnehmen.
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16.10.2009 12:49 Uhr von NA1
 
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Am Ende kommt alles ans Licht: Der gestrige Unfall war sehr tragisch.
In den Nachrichten wurde der Unfallhergang durch einen Trickfilm dargestellt. Der " Verursacher " war eine Kolonne am Überholen und betätigte sich als " Lückenspringer ".
Er hat das Geschehen hinter sich wahrscheinlich gar nicht bemerkt.

Hoffentlich meldet er sich, oder wird ermittelt.
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16.10.2009 13:17 Uhr von JesusSchmidt
 
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"war eine Kolonne am Überholen": aua aua... :D
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16.10.2009 14:01 Uhr von ploeppeldi
 
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@Seb916: Natürlich sollte jeder hilfsbereit sein und Fahrerflucht scheint auf den ersten Blick etwas unglaublich verabscheuenswürdiges zu sein, vor allen Dingen, da man bei schweren Unfällen davon ausgehen kann, dass der Verursacher dies auch mitbekommen hat.
Allerdings muss gesagt sein:
Es sind schon nach rel. schweren Unfällen Betroffene (auch Opfer) mit nem gebrochenen Bein o.ä. teils schweren Wunden einfach nach Hause gegangen und haben dann erst etliche Minuten später realisiert, was da eigentlich passiert ist. Ein Unfall geht immer mit einem psychischen Schock einher.
Vor der Pauschalisierung vom einfachen Davonfahren sollte man dies berücksichtigen, wobei es sicherlich auch (vor allem bei kleineren Delikten wie ein abgebrochener Spiegel etc.) Fälle gibt, in denen bewusst nicht angehalten wird.
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16.10.2009 16:26 Uhr von NA1
 
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JesusSchmidt: Hätte ich des besseren Verständnisses wegen eher Fahrzeugkolonne schreiben sollen.

Immer diese Besserwisser.

Bin ich Jesus....weiß ich alles

[ nachträglich editiert von NA1 ]
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16.10.2009 21:24 Uhr von Lustikus
 
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also ich: halte bei allem an, was ich verursacht habe. Und wenn ich irgendwo ein Auto "angekratzt" habe und niemand erschienen ist, hinterlasse ich auch einen Zettel.

Ist mir zum Glück bisher erst einmal passiert, aber da kam auch keine Rückmeldung (war dunkel ich vermute keinen wirklichen Schaden).

Aber eine beabsichtigte Fahrerflucht wird von mir, wenn ich sie sehe, generell direkt zur Anzeige gebracht.

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