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Venezuela: Staatspräsident Chávez enteignet Hilton-Hotel

Venezuelas Präsident Hugo Chávez kündigt die Enteignung eines Hilton-Hotels auf der Karibikinsel Margarita an.

Der Staatschef begründete den Schritt damit, dass das Hotel den Südamerika-Afrika-Gipfel auf Margarita behindert habe.

Für das Treffen Ende September seien zu viele Genehmigungen notwendig gewesen. "Sie wollen dem revolutionären Staat Bedingungen aufzwingen, und das werden wir nicht zulassen", sagte Chávez.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hotel, Insel, Venezuela, Hugo Chávez, Staatspräsident, Enteignung
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2009 18:16 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -0
 
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Also, ich habe letzte Woche auf Arté einen Bericht über den Mann gesehen und ich muss sagen, mir ist er sympathisch. Er ist wirklich ein Mann des armen Volkes. Das Kamerateam von Arté war gerade an den Tagen in Venezuela, als die Opposition, oder die "Wirtschaftselite" den Staatsstreich mit Hilfe der CIA geprobt hatten. In den privaten Medien wurde berichtet, dass die Chávez Anhänger wahllos auf Gegendemonstranten geschossen haben sollen, was das Kamerateam von Arté aber entkräften konnte.
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15.10.2009 18:31 Uhr von kommentator3
 
+15 | -7
 
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Der Chavez Sozialismus: funktioniert nur dank der enormen Öl Einnahmen.
Sobald das Geld nicht mehr von selbst aus dem Boden fließt, sondern erarbeitet werden muss, funktioniert der Sozialismus nicht mehr.

Die Begründung für die Verstaatlichung des Hotels ist abstrus!
Bei den Ölfeldern konnte ich es zumindest irgendwie noch verstehen.
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15.10.2009 18:35 Uhr von anderschd
 
+6 | -8
 
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Auch sein Sozialismus wird: scheitern. Noch sieht es schön aus, ja alles für`s Volk. Aber die wollen vllt. irgendwann einen Anderen. Was macht er dann?
Er muß Wege finden seine Macht zu sichern. Dann ist es vorbei mit Friede-Freude-Eierkuchen.
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15.10.2009 18:38 Uhr von usambara
 
+21 | -11
 
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der Erfolg des Kapitalismus sieht man in Haiiti, wo die Menschen Dreck fressen.
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15.10.2009 18:47 Uhr von kommentator3
 
+12 | -7
 
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@usambara: Was hat Haiti mit Kapitalismus zu tun?
Bitte um nähere Erläuterungen.

Dreck wird vor allem in Nordkorea (Sozialismus leider ohne Öl) gefressen.
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15.10.2009 18:54 Uhr von anderschd
 
+6 | -6
 
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Das Versagen des Sozialismus: ist betsimmt mit dem Kapitalismus zu erklären. Das lässt die Roten nicht besser da stehen.
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15.10.2009 19:05 Uhr von snowdust
 
+10 | -6
 
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Sozialismus/Kommunismus oder Kapitalismus: Mal ehrlich. Versagt und zwar richtig, haben doch beide ?
Es soll sich bitte keine/r hinstellen und behaupten, die verballerten Billionen, die Milliarde an Hungernden, die zusammenbrechenden Märkte, die Millionen-ha verseuchter Böden und Meere sowie die andauernden Kriege wären alleinige Schuld des Sozialismus/Kommunismus ?

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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15.10.2009 19:11 Uhr von kommentator3
 
+8 | -8
 
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@snowdust: Sagt doch keiner,

aber wenn man mal einfach die beiden deutschen Staaten vergleicht, dann war die BRD wesentlich erfolgreicher als die DDR. (Jaja, ich weiss, in der DDR war auch nicht alles schlecht)
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15.10.2009 19:24 Uhr von Perisecor
 
+6 | -8
 
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Pff, Chavez ein Mann des armen Volkes. Der bereichert sich nur selbst, wie das eben so üblich ist in Staaten, in denen nur einer was zu sagen hat.
Und seine Verfassungsänderungsideen sind ja auch nicht super beliebt.

Des Weiteren ist es natürlich toll, das er seinen Anhängern Essen etc. zukommen lässt. Das er aber Anhängerschaft als Bedingung dafür macht, finde ich... ungut. Das wäre, als würde man in Deutschland alle nicht-CDU/FDP Wähler von allem ausschließen.

Ansonsten ist er halt eine Laberbacke, legt sich mit den Nachbarn an und investiert völlig planlos in Rüstung (nicht, dass ich Investitionen in Rüstung schlecht finde. Aber vieles, was er kauft, macht keinen oder kaum Sinn).


Btw, die Begründung für die Enteignung ist auch wieder richtig Chavez mäßig.
Schon eine Sauerei, dass der große Chavez für sein Kaffeekränzchen um Erlaubnis fragen musste..... Der Typ hat wohl verpasst, dass er geduldeter Präsident eines 3. Weltlandes ist und nicht der Kaiser der Welt.
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15.10.2009 19:33 Uhr von snowdust
 
+11 | -6
 
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@kommentator3: Erfolgreicher - anfänglich, ja. Als der Mauer- & Stacheldraht-Sozialismus dem Westen direkt ins Auge stach, da mußte der "Goldene Westen" doch beweisen, dass er das humanere, auch für jeden Einzelnen, profitablere System war.

In der Zeit gings uns hier (fast) allen gut.

Jedoch, als die Mauer fiel, Gott sei Dank, sage ich nur, machte der Westen nicht weiter mit der "sozialen Harmonie"! Nein, nein, der Kapitalismus outet sich mehr und mehr als mega kontrollwütig, Massen vermehrt belügend, manipulierend, Geld sowie Lebensqualität umverteilend und für die Schar Auserwählter, Linientreuer stehts vorteilbedacht.
Komischerweise ist kaum eine irdische Gesellschaftsform in der Lage, mehrere Jahrhunderte zum Wohle aller Bürger bzw. Bevölkerungsschichten zu überstehen ?

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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15.10.2009 21:16 Uhr von kingoftf
 
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Wir hatten: grad Besuch aus Venezuela, die Schwester des Schwiegervaters unserer Tochter.
(In den 70ern sind viele Einwohner von Teneriffa nach V. ausgewandert, weil hier regelrechter Hungernotstand herrschte)

Den Leuten, die Chavez unterstützen, geht es besser, dass stimmt, aber für die Oposition gibt es nix zu lachen, da verschwinden gern mal Leute.....
Verstaatlichungen, Zwangsenteignungen, Schließung von Radiosendern und Zeitungsverlagen, die sich kritisch äußern.
Da versteht der Typ keinerlei Spaß und ist skrupellos.


Aber dennoch, sein Sozialismus Spezial funktioniert nur solange, wie das Öl sprudelt und der Ölpreis recht hoch ist.

Der kam doch schon mächtig ins Schwitzen, als der Preis runtergerauscht ist, da bleibt nix als Schaumschlägerei.
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16.10.2009 13:20 Uhr von xposer
 
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Liest man hier einige Kommentare könnte man denken allein Venezuela sei vom Erdöl abhängig. Glauben die Verfasser tatsächlich Deutschland oder irgend ein anderes, von mir aus auch rein kapitalitisches/kommunistisches Land auf der Welt, halbwegs fortschrittliches Land könnte ohne Öl bestehen?

Mir ist der in Venezuela gelebte Sozialismus sympathischer als ein Raubtier-Kapitalismus mit einer Umverteilung nur in Richtung der Bessergestellten. Wenn man von "gescheitert" spricht, dann sind doch bitte "beide" in einem Satz zu nennen.

@globi
Du solltest bezüglich der Agrarwirtschaft in der DDR noch etwas lesen. Was du da geschrieben hast, ist in großen Teilen Quatsch. Diesen Einbruch, welchen du da beschreibst, kam wenn überhaupt erst nach dem Zusammenbruch der DDR. Die Agrarwirtschaft, ähnlich wie die Bauwirtschaft, hat, im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen der DDR, funktioniert.

Bei diesen ganzen Stammtischparolen die hier oft zum Thema DDR abgelassen wird, sollte man nicht vergessen, dass zum Beispiel unsere jetzige Regierung mehr Geld in die Rettung unserer Bankenwelt reingesteckt hat, als die DDR in 40 Jahren angehäuft bzw. hinterlassen hat. Oder Schaut euch die pro Kopfverschuldung Ost/West an. Klar, man kann in einem System was auf Schulden aufbaut besser Schulden machen. Ich denke keiner kann es sich anmassen eines dieser beiden Systeme zu verurteilen.

Link zum Thema: http://www.memo.uni-bremen.de/...

Zum Schluss: Ich will die DDR auch nicht wiederhaben. Aber alles aus dieser Zeit schlecht zu machen, zeugt nur davon nichts aus der Geschichte lernen zu können. (z.B. Bildung, schaut euch Finnland an, welches Biödungssystem haben die doch gleich übernommen? Und wo stehen die im Pisa-Bericht?)...

[ nachträglich editiert von xposer ]
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16.10.2009 13:29 Uhr von xposer
 
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Ups, Fehler: Es soll natürlich: Bei diesen ganzen Stammtischparolen die hier oft zum Thema DDR abgelassen wird, sollte man nicht vergessen, dass zum Beispiel unsere jetzige Regierung mehr Geld in die Rettung unserer Bankenwelt reingesteckt hat, als die DDR in 40 Jahren an __Schulden__ angehäuft bzw. hinterlassen hat.

Sorry
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16.10.2009 17:08 Uhr von xposer
 
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@globi: Du musst mir nicht die Unterschiede zwischen Markt- und Planwirtschaft erklären, habe beides erlebt. Trotzdem bleiben einige deiner "Fakten" einfach falsch.

Punkt 1 ist Quatsch und kann durch einfaches googlen bewiesen werden, aber egal, war nur ein Beispiel von mir. Konzept... Na was den sonst? Denkst du die haben die Schulen hier ab und mit samt Lehrern in Finnland wieder aufgebaut?

10 Sekunden googlen:

Siehe: http://www.mdr.de/...
Oder hier: http://www.n-tv.de/...

Punkt 2: Ach ja? Dann stelle doch mal neutral die Schwächen gegenüber. Und nicht nur Schwächen und Stärken. Mit der Stasi hast du natürlich recht. Und selbst heute in unserem System wird verfolgt, bespitzelt und Minderheiten unterdrückt. Was die Stasi natürlich nicht besser macht.

Punkt 3: Hättest du das Memo von der Bremer Uni gelesen, würdest du nicht sowas schreiben. Denken in Stereotypen bringt keinen ein Stück weiter. Schau in die Links weiter unten...

Punkt 4: Die Bauern in der DDR waren in Genossenschaften organisiert, unterlagen natürlich auch der Planwirtschaft. Jedoch ihr Ziel, alle Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen, haben sie geschafft. In der DDR gab es keinen Hunger. Im Gegenteil die irrwitzige Preisgestaltung führte dazu, dass (frisches) Brot an Schweine verfüttert wurde - nur als Beispiel.

Zitat: "Die Bundesrepublik hat in den letzten Jahrzehnten auch net so viele Schulden angehäuft - bis die DDR dazukam" - Ohje. Schau dir die Schuldenentwicklung an, das ist auch kein Geheimnis.

Siehe: http://www.nachdenkseiten.de/... Punkt 7
Siehe: http://www.bundesbank.de/...
Siehe: http://www.memo.uni-bremen.de/...

Zur Schuldenfrage: Beschäftige dich doch mal mit den Daten der BRD und der DDR zwischen 1975 und 1989. Ein einfacher Vergleich der Schulden kann Augen öffnen. Dauert nicht lange und aus deiner Geschichte wird ein Märchen, erzählt von unserer tollen freien Medienlandschaft. Obwohl da auch schon massiv "zurückgerudert" wird.

Insgesammt hat die "Wiedervereinigung" (wenn man das überhaupt so nennen kann) viel mehr die Industrie der alten Bundesländer gerettet. Nicht nur das die Treuhand funktionierende Betriebe für 1 Euro verkauft hat, nein, die Bundesregierung hat diese Geschenke noch mit Millionen an Zuzahlungen versüßt. Dann wurde Industrie vernichtet und ein riesen Markt einfach übernommen. Im Prinzip wurde die "Einheit" mit dem Ausverkauf der DDR finanziert, kontrolliert durch die Treuhand. Zusammen mit den Medien dann nett verpackt. Der Dumme? Der normale Bürger in Ost _UND_ West.

Das Schlimme: Genau das passiert jetzt wieder und das nicht in Venezuela, sondern hier direkt in der BRD. Nur das jetzt nicht nur ein Teil Deutschlands verkauft wird sondern das ganze Land. Wer bezahlt denn die Bankenrettung?

Aufwachen!

Kritik kann ich vertragen. Aber Maos China mit dem jetzigen China zu vergleichen ist schon sehr gewagt. Was glaubst du was passieren würde wenn China seine Dollarreserven in Euro tauscht? Dann ist dein Vorzeigeland des Kapitalismus von heute auf morgen weg. Auch wenn ich Chinas Entwicklung nicht unbedingt gut finde. Klar den Menschen geht es langsam besser, aber zu welchem Preis?

Wachstum auf Pump, Konsum auf Pump, das ist der Fortschritt... Das kann auf Dauer nicht gut gehen.
Ok, das würde jetzt philosophisch werden und den Rahmen sprengen.


Und nochmal: Ich will die DDR auch nicht wieder. Was ich will ist die Wahrheit. Ansonsten ist Lernen aus der Geschichte nur lernen von Lügen und somit falsch.

[ nachträglich editiert von xposer ]
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18.10.2009 02:36 Uhr von Perisecor
 
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@ xposer

Wenn die DDR so toll war, wie erklärst du dir folgende Dinge, welche ALLE aus erster bzw. zweiter Hand (diverse Nachbarn, Freunde (aus der DDR), meine Eltern und Großeltern sowie weitere Verwandte(waren öfter geschäftlich in der DDR bzw. ab 1990 öfter privat und geschäftlich im Osten))

Kleidung und Schuhe nie in der gewünschten Farbe und/oder Größe. Gab es etwas, hamsterte man, damit man die Durststrecken überbrücken kann.

Schlechte Baumaterialqualität, Beispiele dafür:
Viele ex-DDR Häuser, quasi alle Straßen in der DDR

Klingelschilder nicht in der passenden Größe verfügbar, deswegen hingen auch an Häusern mit nur 2-3 Parteien Klingelschilder für 12 Parteien etc.

Mieser Zustand der Infrastruktur. Straßen schlecht und häufig (!) gar nicht (!) geteert. Viele Straßen gepflastert oder betoniert. Autobahnen in schlechtem Zustand, selbst die Transitstrecken, welche von der BRD bezuschusst wurden. Schienenverkehr in schlechtem Zustand. Flughäfen/Flugverkehr kaum entwickelt und in schlechtem Zustand.

Schlechte Qualität der Waren. Vergleiche westdeutsche Maschinen in der metallverarbeitenden Industrie und ostdeutsche. Vergleiche die Fahrzeuge beider Länder (PKW, LKW, aber auch Traktoren etc.), Lokomotiven, Flugzeuge (dazu gerne sowjetische Muster als Beispiel).

Schlechte Verfügbarkeit der Nahrungsmittel. Selbst für Westdeutsche war es mit D-Mark nicht immer möglich, Fleisch bzw. generell das Gewünschte zu erhalten. Exotische Früchte gab es selten.

Schlechte elektronische Technologien. Vergleiche Fernseher, Radios oder Robotron-Computer. Gut, bei Computern gab es keine ernsthafte deutsche Konkurrenz, man mag aber im Ausgleich zu den Flugzeugen bitte größere US Hersteller hinzu ziehen.

Das sind jetzt nur die Sachen, die mir wirklich ganz spontan eingefallgen sind. :)

Das Schulsystem der DDR mag besser gewesen sein. Kann ich nicht beurteilen, ist aber eigentlich hinfällig, da das System auf die BRD so nicht/kaum angewendet werden kann, da die Kosten einfach zu hoch wären. Finnland und auch die DDR hatte kein Problem mit einer großen Anzahl an deutschunwilligen Migranten, dazu kommt, dass "früher", also damals, als es die DDR noch gab, die Moral der Schüler sowieso besser war. Dazu einfach mal deine Eltern befragen oder dich selbst mal an deutschen Schulen umsehen.

"Keinen Hunger" damit zu erklären, das frisches Brot an Schweine verfüttert wurde, halte ich für eher unklug. Ja, es mag sein, ich kenne niemanden, der in der DDR hungern musste. Allerdings herrschte nicht mal ansatzweise die Warenvielfalt, wie es sie im Westen gab. Dazu auch gerne USA/Sowjetunion vergleichen, da es in den USA auch schon in den 70er Jahren große Supermärkte gab, in Deutschland aber noch nicht so. In Russland sind diese übrigens noch heute extrem selten :)

Auch kann man die Schulden nicht einfach vergleichen. Die Länder hatten komplett verschiedene Ansätze. Die DDR hat z.B. auch nicht von vielen anderen Ländern Kredite erhalten, dir BRD hingegen schon. Die BRD hatte auch deutlich mehr Einwohner und ähnliches. Ein Vergleich ist einfach nach Zahlen nicht sinnvoll möglich.

Des Weiteren sei dir speziell geraten, dich über die HRE zu informieren. Vor allem was passieren würde, wenn sie pleite gegangen wäre/pleite gehen würde. Andere Banken wurden nur durch Kredite gerettet, welche zurückgezahlt werden (müssen).

Wenn China jetzt seine Dollar tauschen würde, würde folgendes passieren. Die weltweite Wirtschaft würde komplett zusammenbrechen.
Die Folge? Nach ein paar Monaten Chaos würden die westlichen Staaten - allen voran die USA! - wieder auferstehen, da sie einerseits ihre Grundbedürfnisse decken können, andererseits aber auch die Möglichkeiten haben, Luxus herzustellen.
China hingegen wäre ebenfalls auf einen Schlag pleite - kann aber nicht auf eine perfekte Infrastruktur, hochqualifizierte Arbeitskräfte, ausgebaute und einsatzfähige Industrien und eine Grunddeckung an Nahrungsmitteln zurückgreifen. Hierbei habe ich sogar zu Grunde gelegt, dass China ohne Gnade auf Verluste Patente stiehlt. Nimmt man dies nicht an, würden ihnen auch noch sehr viele Technologien fehlen.

Was Maos China vom Aktuellen unterscheidet, ist eigentlich nur, dass das jetzige China Milliarden (aktuell weitere 5 Mrd Dollar) für Imagepflege ausgibt und sich kapitalistisch dem Westen geöffnet hat, was China aber verwundbarer als den Westen macht.

Herstellen können wir das Zeug nämlich auch in Vietnam, Indonesien, Indien, und 100 anderen Staaten. China hingegen hat prinzipiell nur den Westen.

Und damit es Menschen gut geht, müssen immer andere Menschen leiden. Das ist nicht nett... aber ohne eine Replikator-Technologie wie in Star Trek nicht anders machbar. So schlimm das auch sein mag.

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