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In NRW werden die Streifenwagen der Polizei mit Maschinenpistolen bestückt

Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen hat als Reaktion auf die permanente Gefahr durch Terroranschläge eine Maßnahme ergriffen, die dazu beitragen soll, dass die Polizei im Ernstfall schnell zugreifen kann.

Um in Bedrohungslagen schnell reagieren zu können, hat das Ministerium entschieden, nun in den Streifenwagen Maschinenpistolen mitzuführen. Bisher waren die bei solchen Einsätzen eingesetzten Waffen des Modells Heckler & Koch MP 5 in den Behörden aufbewahrt worden.

Während die Polizeigewerkschaft und die Grünen die Maßnahme mittragen können, wird sie von der SPD als "Aktionismus, der an die RAF-Zeiten erinnert" kritisiert.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Terror, Nordrhein-Westfalen, Streifenwagen, Innenministerium, Maschinenpistole
Quelle: nachrichten.rp-online.de

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113 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2009 06:44 Uhr von Lupan
 
+67 | -12
 
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super sache: ,,,das giebt mir ein gefühl von sicherheit ...ich weiß nicht wieso aber ich muss jetzt irgendwie an die ddr denken
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15.10.2009 07:03 Uhr von framin
 
+72 | -9
 
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Wegen Terror? Gegen welchen Terroranschlag hätte das denn in der Vergangenheit helfen sollen?
Und vor allem: Gegen welchen in NRW?

Habe ich so viel verpasst oder ist der Hintergrund etwa ein anderer?
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15.10.2009 07:22 Uhr von Tobi1983
 
+86 | -11
 
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Die Angst: muss weiter geschürrt werden, damit weitere Überwachungsmaßnahmen vom Volk angenommen werden.
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15.10.2009 07:32 Uhr von SenkiRenegade
 
+16 | -28
 
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15.10.2009 07:33 Uhr von charma
 
+46 | -6
 
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Terror nein. Also gegen Terroranschläge, wenn sie denn irgendwann mal kommen, nützt das sicher nichts.

Aber wenn ich daran denke, wie Polizisten bspw in bestimmten Berlinern gebieten angegangen werden oder bei ner Festnahme sofort 40 Familienmitglieder auf Beamte einprügeln, dann hat ne MP sicherlich nen höheren Abschreckungsgrad als die normale Dienstwaffe.

Wohlgemerkt, mir geht es um die Abschreckende Wirkung!
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15.10.2009 07:38 Uhr von maki
 
+49 | -18
 
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Keine Angst, das ist nur eine Übergangslösung bis "endlich" das Heer die Panzerkanonen aufs Volk richten darf.
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15.10.2009 07:41 Uhr von Haruhi-Chan
 
+14 | -9
 
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Erschreckend: Es ist befremdlich, was sich die Behörden momentan alles erlauben...Reicht es denn nicht, wenn jeder Polizist ne Waffe bei sich trägt? Muss er denn jetzt noch zusätzlich eine Maschinenpistole im Auto liegen haben, falls er die Munition der normalen Pistole verschossen hat oder wie darf ich das verstehen?
Gegen Terroranschläge? Wenn eine Terroranschlag geschieht, dann ist der Täter sowieso schon gestorben, wofür also noch was zum schießen dabei haben?
Außerdem: Wir scheinen mal wieder zuviel Geld für Waffen zu haben... In NRW gibt es viele Polizeiautos...
Ne, also ich kann das nicht gutheißen.

[ nachträglich editiert von Haruhi-Chan ]
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15.10.2009 07:49 Uhr von mueppl
 
+11 | -9
 
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bestücken heißt aber nicht zwangsläufig, dass sie die Waffen auch benutzen dürfen.
Jeder Polizist ist bekanntlich bewaffnet - aber macht er von seiner Waffe auch Gebrauch? Wenn ja, was passiert dann mit ihm?
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15.10.2009 07:50 Uhr von rolf.w
 
+15 | -2
 
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Wartet ab: Wartet mal ab, bis die erste MPi aus dem Polizeifahrzeug geklaut wird. Das wird ein Spass für die Beamten. Dann laufen die Möchtegernkriminellen mit einer Maschinenpistole durch die Gegend.
Es ist nur eine Frage der Zeit, denn die Beamten werden nicht zur Personalienfeststellung des Ladendiebs die MPi mitschleppen. Die liegt dann brav im Auto
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15.10.2009 07:50 Uhr von ninguno
 
+8 | -4
 
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Kommentar ansehen Terror.. [Bewerte: na ja, dann doch direkt handgranaten. die schrecken noch mehr ab, besonders wenn sie, wie schon sehr viele waffen, aus versehen einmal los gehen
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15.10.2009 07:57 Uhr von John2k
 
+14 | -4
 
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Terroranschläge in Deutschland sind doch ein: Märchen oder verschweigt uns die Regierung etwas in das sie verwickelt sind, was uns Grund zur Sorge geben sollte?
Vielleicht ist es auch eine Entmachtung des Bürgers, um schon vorsorglich Maßnahmen zu treffen, damit man sich besser gegen sein Volk wehren kann? Schließlich wollen sie ja auch, dass die meisten Waffen abgegeben werden.
Fragen über Fragen.

@Haruhi-Chan

Ließ den Text richtig. Die Waffen befinden sich bereits im Besitz des Landes. Sie werden lediglich in den jeweiligen Dienststellen verwahrt.
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15.10.2009 08:03 Uhr von DaS-OmA
 
+10 | -8
 
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@ Mueppl: Ich kann dir sagen was passiert wenn ein Polizist ne Waffe gebraucht....
Haufenweise Papierkram und Bürokratie geht dann los.....
Für jeden einzelnen Schuss den ein Polizist mit ner Waffe abgibt muss er in Deutschland rechenschaft abgeben....
Also könnt ihr alle davon ausgehen das ein Polizist nur im Äußersten Notfall zur Waffe greifen wird.... Ich wage stark zu bezweifeln, dass irgend einer unserer Polizisten auch nur annähernd Lust hat 5 Seiten (es sind wirklich min 5 Seiten), mit der Begründung warum er diese eine Kugel verschossen hat, anhand des POG (Polizei und Ordnungsbehörden Gesetz), zu schreiben.
Dieses verlangen hat zumindest keiner der Polizisten die ich kenne.... und ich kenne genug... Bevor ihr fragt warum: Ich arbeite auf ner Verwaltung da kommen jede Woche Bezirkspolizisten, da die für gewisse bereiche in unserer Verbandsgemeinde zuständig sind, von den Polizeipräsidien vorbei, wegen der Bürgersprechstunde.
Nochdazu is einer meiner Verwandten bei der Polizei.
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15.10.2009 08:19 Uhr von blade31
 
+4 | -2
 
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Heikler & Koch? ich glaube das ist falsch Heckler & Koch wäre richtig gewesen.
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15.10.2009 08:20 Uhr von Haruhi-Chan
 
+3 | -3
 
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@John2k: Entschuldige, da hab ich nicht aufgepasst^^
Aber das ganze Geld wurde dafür trotzdem ausgegeben : /
Macht die ganze News auch nicht erfreulicher..
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15.10.2009 08:22 Uhr von fortimbras
 
+9 | -2
 
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Was soll das bringen? eine automatische Waffe brauch man doch nur, wenn man auf eine Gruppe von Leuten schießen will oder auf ein schnelles Ziel, wie flüchtende Terroristen, wo es dann egal ist wo die Kugeln landen die das Ziel verfehlen.
Ausserdem geht doch jede Terrorgefahr in Deutschland von Islamisten aus und die haben, wie es scheint, etwas falsch gemacht wenn Sie ihren Terroranschlag überleben.
Sind die Streifenpolizisten überhaupt auf diese Waffen geschult?
Schießtraining mit der Handfeuerwaffe gehört soweit ich weiß zum Dienstplan aber gilt das auch für Maschienenpistolen?
Als Killerspieler weiß ich ja, dass sich eine automatische Waffe vollkommen anders verhält als eine einfache Pistole.
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15.10.2009 08:25 Uhr von Bluti666
 
+19 | -2
 
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" permanente Gefahr durch Terroranschläge"

SELTEN SO GELACHT!
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15.10.2009 08:36 Uhr von DaS-OmA
 
+10 | -18
 
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Allgemeine info: Zur allgemeinen Info:
Die Polizisten sind alle auf dei MP5 von H&K geschult.
Und nein es wurde kein Geld für die Waffen ausgegeben, da diese schon seit Jahren im bestand der Polizeipräsidien sind. Nochdazu werden die MP5 nur ausgepackt wenn der Schusswechsel mit einer Handfeuerwaffe nicht zweckmäßig wäre, d.h. wenn der Terrorist\Verbrecher selbst mit Maschienengewehr, Granaten oder Bomben ausgerüstet ist bringt es wohl herzlichst wenig wenn man da dann mit ner pissigen Pistole ankommt....
Es ist also alles Situationsgebunden.
Alle polizisten sind auch darauf geschult wann eine Situation außergewöhnliche Maßnahmen erfordert und wann nicht.

Also angstmache ist das definitiv nicht sonder einfach nur zu Schutz der Bürger und Polizisten selbst, um im Fall der Fälle richtig eingreifen zu können.
Es wird niemals ein Polizist auf eine Menschenmenge schießen wenn diese größenteils aus Unschuldigen besteht.

Der Schutz des Menschlichen Lebens steht an oberster stelle!

Nach diesem Grundsatz sind alle Polizisten ausgebildet und es halten sich auch alle daran.
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15.10.2009 08:36 Uhr von mueppl
 
+2 | -6
 
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@DaS-OmA: und das sind noch die geringsten Probleme!
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15.10.2009 08:36 Uhr von fuxxa
 
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15.10.2009 08:37 Uhr von TheEagle92
 
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bisher: hatten die die immer nur auf den wachen ..

was machen se denn wenn die mal aussteigen also ich würde mal sagen wenn die drinne bleibt gibt es bald sehr wenige striefen wagen in nrw noch "alle geklaut" wegen der maschinen pistolen
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15.10.2009 08:55 Uhr von DaS-OmA
 
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ganz einfach: Ich meine damit, wenn sich eine Gruppe oder ein einzelner Terrorist\Verbrecher in eine Menschenmenge flüchtet wird ein Polizist kein gebrauch von seier Waffe machen... klar weiterverfolgen wird man den Verbrecher schon, es gibt allerdings eine Außnahme wann der Polizist trotzdem Schießen wird\darf:
Der Verbrecher muss zuerst schießen und alle Unschuldigen müssen aus dem Schussfeld sein (ob diese dann auf dem Boden liegen oder zur Seite rennen), jedenfalls darf ein Polizist nie das Leben eine Unschuldigen gefährden!

Also ihr seht schon selbst die polizei darf nicht handeln wie sie will.
Die Polizei muss sich wie alle anderen auch an die Gesetze halten.
Gut die haben Spezialgesetze nach denen die handeln müssen bzw dürfen, aber sie müssen sich danach richten.

Wen´s interessiert das Hauptgesetz nachdem die Polizei handelt ist das POG (Polizei und Ordnungsbehörden Gesetz)
dort können aber auch verwaise drinnenstehen zum VwVfG (Verwaltungsverfahrensgesetz) sowie zur VwGO (Verwaltungsgerichtsordnung) können auch noch andere Gesetze sein, aber wie gesagt ein Polizist muss immer an diese Regelungen denken bevor er handelt.

[ nachträglich editiert von DaS-OmA ]
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15.10.2009 09:25 Uhr von snoerph
 
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@tsunami13: Dein Punkt 2 ist super, denn im nächsten Satz widersprichst du dir selbst....

Muss man nun vor jeder Benutzung eine schriftliche Genehmigung einholen oder darf man das mit der aktuellen Waffe auch so? Das habe ich in deinem Beitrag nun nicht verstanden!?

Übrigens wird die Polizei gebraucht, auch wenn manche das nicht so sehen und diese Institution gerne abschaffen würden. Wenn "die Kacke am Dampfen" ist, dann ruft man doch dort an oder nicht?
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15.10.2009 09:34 Uhr von hofn4rr
 
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wieso: nicht gleich ständig eine panzerfaust mitführen?

wenn es um respekt verschaffen geht, sollten sich hiesige polizisten vielleicht auch mal ein beispiel an den englischen kollegen nehmen, da brauchts anscheinen nichtmal herkömmliche feuerwaffen.

und für jeden knüppelhieb werden da bestimmt auch keine fünf seiten ausgefüllt =>

p. s.
die sozialen brennpunkte bei den angelsachsen sind kaum minder schwer als bei uns.
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15.10.2009 09:37 Uhr von MinimalMyAss
 
+2 | -2
 
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Das Schlüsselwort ist Feuerüberlegenheit deswegen muss ich fortimbras z.B. widersprechen.

Ist man im Schussgefecht gegen Kriminelle, welche auch mit halbautomatischen Pistolen agieren, lässt sich durch eine Maschinenpistole schnell Feuerüberlegenheit herstellen, auch wenn man alleine ist - der Gegner wird in Deckung gezwungen und bewegungsunfähig gemacht.

Ihn zu treffen ist dabei zweitrangig, wie auch beim Maschinengewehr in Feuergefechten: Wege abschneiden und Mobilität behindern ist das Ziel.
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15.10.2009 09:40 Uhr von John2k
 
+3 | -0
 
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@fortimbras: Der einzige Unterschied zwischen Pistolen und Gewehren ist die Lauflänge. Es gibt genauso Pistolen, die alles auf einmal verschießen können und Gewehre, die Einzelfeuer beherrschen.
Eine Pistole kann man wesentlich schneller in Anschlag bringen, als eine Waffe mit längerem Lauf. Mit Gewehren kann man auch mal Unterdrückungsfeuer geben. Tödlich ist bei einem Treffer beides.

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