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Hamburg: GEMA-Gebühren für Clubs werden demnächst von der Stadt übernommen

Die GEMA hat für künftige Live-Veranstaltungen Gebührenerhöhungen angekündigt. In Hamburg befürchten nun viele Veranstalter ihre Clubs schließen zu müssen.

Die Kulturbehörde Hamburg möchte mit diesem Schritt einem drohenden Clubsterben entgegenwirken und übernimmt künftig die GEMA-Gebühren. Sogar rückwirkend zum 01. Januar 2008 sollen die Zahlungen übernommen werden.

Das neue Fördermodell der Kultursenatorin Karin von Welck habe erkannt, dass eine lebendige Musikszene für eine Stadt notwendig ist. Es stellt sich die Frage, ob das Modell auch von weiteren Städten übernommen werden wird.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Konzert, Gebühr, Club, Kneipe, GEMA
Quelle: www.laut.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2009 20:20 Uhr von mozzer
 
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Eine gute Sache, wie ich finde! Andererseits wird die GEMA sich mit ihren Gebührenerhöhungen nur im Recht sehen, wenn sie nun von den Gemeinden bezahlt würden...
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14.10.2009 21:13 Uhr von napster1989
 
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Warum die scheisse: nicht einfach abschaffen?
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15.10.2009 13:15 Uhr von Hawkeye1976
 
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Gema hat nichts mit Künstlern zu tun! Die Gema vertritt die Ansprüche der Urheber, also der Komponisten, Textichter und Bearbeiter.
Zwar sind viele Künstler auch Urheber, aber eben lange nicht alle.

Immer dieses Geschimpfe auf die Gema ohne auch nur den Hauch einer Idee zu haben, was die überhaupt machen.

Wenn Künstler XY ein Konzert gibt und dort Lieder des Urhebers Z spielt, dann verdient er daran (Gage etc.). Die Gema sorgt dafür, dass auch der Urheber daran verdient, wenn seine Werke aufgeführt werden. Das ist nur fair, denn ohne den Urheber gäbe es die Musik gar nicht, die XY zum besten geben könnte.

Und es sind weniger die Künstler als die Veranstalter, die sich an der - moderaten - Gebührenerhöhung der Gema stoßen. Warum? Weil sie um ihren Reibach fürchten. Nichts weiter.

Schaut euch mal die Gebührentabellen der Gema an, dann werdet ihr sehen, dass sich die Gebühren nach dem Entgeld (Eintrittspreis) und der Größe des Veranstaltungsortes richten.

Zudem sind die Gemagebühren hierzulande im internationalen Vergleich noch sehr gering.

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